Freitag, 20. November 2009

Am nächsten Mittwoch...

... werden wir voraussichtlich einiges mehr über unsere gegenwärtige und zukünftige Behausung erfahren. Dann werden wir uns mit dem Gutachter treffen, damit er sich unsere gewünschte Wohnung ansieht und dann hoffentlich sagt, dass alles im grünen Bereich ist. Wir hatten ihm am Dienstag, als er hier war, um sich unser Haus anzusehen, schon Fotos gezeigt (nur das Haus von außen) und ihm den Zustand des Hauses und der Wohnungen beschrieben, soweit wir das konnten. Von diesem Eindruck her hatte er nichts zu beanstanden, aber er muss es natürlich selbst anschauen. Außerdem wird er uns wohl mitteilen, wieviel wir für unser jetziges Haus verlangen können. Der Mittwoch wird also ein sehr interessanter Tag...

Samstag, 14. November 2009

Brief von Sargis' Eltern

Heute erhielten wir einen Brief von Sargis‘ Eltern, in dem sie sich noch einmal für die Hilfe bedanken – diesen Dank gebe ich natürlich gerne weiter an diejenigen von euch, die sich mit Spenden beteiligt haben :)

Sie haben auch drei Fotos mitgeschickt – schon darauf kann man eigentlich den Unterschied zu dem Eindruck sehen, den wir damals von ihm hatten, als er stocksteif und mit gesenktem Kopf auf einem Stuhl saß und kaum auf das reagierte, was um ihn herum geschah. Das sieht auf diesen neuen Bildern, die kurz nach den ersten vier Therapiewochen gemacht wurden, doch schon anders aus:



Donnerstag, 12. November 2009

Erste Wohnungsbesichtigung

Wie ich ja schon in einem vorherigen Eintrag geschrieben hatte, möchten wir unser Haus verkaufen und in eine Eigentumswohnung ziehen. Weil es sich so ergab (eigentlich sind wir ja noch nicht soweit, da wir nicht einmal wissen, was wir für unser derzeitiges Haus verlangen können), konnten wir gestern schon mal Wohnungen besichtigen, und zwar in einer Gemeinde, die sehr unter dem Abzug des französischen Militärs aus dem Ort und der Verkleinerung des dortigen Bundeswehrstandortes leidet und deshalb Wohnungen zu einem relativ niedrigen Preis vergibt. Die Wohnungen (die früher von Bundeswehrangehörigen bewohnt wurden) waren für den Preis wirklich nicht schlecht – zumindest was man so sehen konnte - und für uns auch durchaus passend von der Größe und Aufteilung. Renovierungsbedarf war natürlich vorhanden. Was uns allerdings etwas Bauchschmerzen bereitete, war der Zustand des Hauses insgesamt, der nicht der allerbeste zu sein schien, was Isolierung usw. anging, und schließlich möchten wir unser begrenztes Budget nicht auch noch übermäßig mit „allgemeinen“ Hausrenovierungen belasten, sondern das, was wir haben, lieber in die Wohnung stecken. An dieser Stelle ist der Gutachter gefragt, mal sehen, was der dazu sagt. Er hat uns allerdings Hoffnung gemacht, dass es möglicherweise trotzdem geht, aber er muss sich das Ganze natürlich erstmal ansehen.

Leider müssen wir uns noch etwas gedulden, bis wir erfahren, was wir für unser derzeitiges Haus realistischerweise verlangen können. Besagter Gutachter hätte nämlich eigentlich heute kommen sollen, um es sich anzusehen und dann ein Exposé zu erstellen, mit dessen Hilfe wir es anbieten können. Allerdings ist ihm etwas Dringendes dazwischen gekommen, so dass wir bis nächste Woche warten müssen. So lange wir nicht abschätzen können, was wir (hoffentlich) bekommen, ist es natürlich unmöglich zu sagen, was wir am Ende für eine Wohnung überhaupt ausgeben können, und so lange werden wir einfach nur Infos über passende Wohnungen sammeln – um hinterher die auszusortieren, die unser Budget übersteigen.

Dienstag, 10. November 2009

Was man eigentlich nie tun würde...

Es gibt Dinge im Leben, von denen denkt man nicht, dass man sie jemals täte. Für mich gehörte bisher dazu, Autogrammwünsche an irgendwelche Stars zu verschicken, noch dazu ins Ausland komplett mit adressiertem Rückumschlag und internationalem Antwortschein. Heute habe ich eben genau das getan – ich habe einen netten Brief in meinem schönsten Englisch an einen Bollywood-Superstar geschrieben und nach Indien geschickt, und mein armer Mann ist für den internationalen Antwortschein von Postagentur zu Postfiliale gerannt, nur um dort dann gesagt zu bekommen, dass man die Dinger ausschließlich per Internet bekommt. Trotz dieser Mühe habe ich nur vage Hoffnung auf eine Antwort, da in den einschlägigen Foren die schmachtenden Fans sich gegenseitig bedauern, weil sie nie etwas zurück bekommen, nicht einmal ein simples Autogramm! Aber ich hoffe trotzdem sehr, dass er dieses Mal eine Ausnahme macht. Nun ja, was tut man nicht alles für ein junges Mädchen im Teenager-Alter, das im Leben bisher nicht viel zu lachen hatte und nun mal für diesen Schauspieler schwärmt ;) Es handelt sich natürlich um eines unserer Patenkinder in Armenien, der wir so gerne (vielleicht geht es sogar noch zu ihrem Geburtstag) ein Autogramm von ihrem heißgeliebten Star schenken würden – aber das klappt eben nur, wenn der Star kooperativ ist!

Montag, 9. November 2009

20 Jahre Mauerfall



Diesem ersten Mauertoten sollten viele folgen…

Wer überlebte, aber es nicht in den Westen schaffte, landete meist hier:



Leider haben heute die Täter schon wieder eine große Klappe und natürlich null Unrechtsbewusstsein – und diese Unverschämtheit wird ganz offensichtlich anstandslos akzeptiert!

Dienstag, 3. November 2009

Apfel-Quitten-Saft

Ende Oktober waren wir zweimal bei der Mosterei in Vilsingen (einem Ortsteil von Inzigkofen im Landkreis Sigmaringen), um unsere kleine Apfel- und Quitten-Ausbeute zu Saft verarbeiten zu lassen. "Klein" war die Ausbeute übrigens nur im Vergleich zu den Mengen, die andere Apfelbaumbesitzer angebracht haben. Wir, die wir jeden Apfel und jede Quitte einzeln vom Baum holen mussten, fanden zumindest während des Pflückens, dass es ganz schön viele Früchte waren...

Dies war die erste Ladung

Die Äpfel in der "Waschstraße" - das waren allerdings nicht unsere, so viele hatten wir nun auch wieder nicht ;)

Die große Mostmaschine

Unseren Quitten geht es an den Kragen - sie werden in den großen Trichter geschüttet

Hier kommt der Saft raus

Die Reste der Früchte werden getrocknet und im Winter an das Wild verfüttert

Unser Saft im Eimer

Er muss allerdings gekocht werden, sonst gärt er und es gibt Most

Die Flaschen warten auf Befüllung

Fertig :)

Diese niedlichen Etiketten (und noch viele andere) kann man sich übrigens gratis bei Graphic Garden herunterladen und ausdrucken!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Veränderungen

Ich geb’s ja zu, ich habe mich etwas rar gemacht in letzter Zeit. Eigentlich wollte ich jeden Tag wenigstens einen Blog-Eintrag in einem meiner fünf Blogs zustande bringen, aber im Moment bin ich sehr unkreativ. Der Grund liegt wohl darin, dass ich viel nachzudenken und zu planen habe und mich innerlich mal wieder umstellen muss.

Als ich vor über einem Jahr nach unserer Hochzeit zu meinem Mann in sein Elternhaus gezogen bin, hatte ich noch gedacht, dass ich (falls nichts wirklich Unvorhergesehenes dazwischen käme – ein Todesfall oder eine sonstige Katastrophe) wenigstens die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre hier verbringen würde, also bis er in Rente geht. Jetzt kommt es allerdings doch anders und wir werden wohl das Haus samt Garten gegen eine passende Eigentumswohnung mit Balkon eintauschen.

Bevor uns jetzt jemand für verrückt erklärt – es gibt einige Gründe dafür. Der erste ist, dass das Haus zur Hälfte Hermanns Bruder gehört, der aber nicht hier wohnt, und seinen Anteil verständlicherweise gerne loswerden würde, da es ihn nur Geld kostet und er eigentlich nichts davon hat. Wir hatten zunächst überlegt, ihn auszuzahlen (langsam natürlich, so dicke haben wir es ja auch nicht) und das Haus zu behalten. Wenn wir ein paar Kinder hätten, wäre das sicher ideal, denn für eine Familie ist das Haus wirklich passend!

Ein zweiter Grund, es zu verkaufen, ist unser "fortgeschrittenes" Alter. Hermann ist über 50 und eigentlich ist es da nicht mehr angesagt, noch einen Kredit aufzunehmen (den wir dann ewig abzahlen müssten) um genügend Geld für nötige Renovierungen zu haben. Drittens machen das Haus und vor allem der Garten eine Menge Arbeit, die ich weitgehend alleine erledigen muss, da Hermann als Freiberufler wirklich sieben Tage die Woche arbeitet. Noch dazu habe ich von Gartenpflege weder Ahnung noch macht es mir Spaß.

Also werden wir uns jetzt darüber schlau machen, was das Haus wert ist und zu welchem Preis wir es verkaufen können. Verramschen wollen wir es natürlich auf keinen Fall, zumal wir ja von unserem Anteil die Eigentumswohnung bezahlen wollen! Ich denke aber, dass unsere Chancen gar nicht schlecht stehen, zumal so ein Haus samt Renovierungskosten immer noch billiger ist als ein Neubau plus Grundstück, und da wir erstens in einer attraktiven Region und zweitens nur etwa zwei Minuten vom Schul- und Sportzentrum entfernt wohnen und auch sonst (fast) alles Wichtige (Bahnhof, Arzt, Zahnarzt, Supermarkt, Banken, …) in unmittelbarer Nähe haben, müsste das doch eigentlich zu machen sein.

Übrigens habe ich bei meinen „Nachforschungen“ in den Immobilienportalen festgestellt, dass die Leute von schräg gegenüber ihr Haus ebenfalls zum Kauf anbieten (jetzt weiß ich auch, warum in letzter Zeit öfter Autos mit auswärtigen Kennzeichen vor dem Grundstück unserer Nachbarn parken – offenbar ist Interesse da!). Da es unserem Haus nicht ganz unähnlich ist (einige Unterschiede gibt es schon), bin ich echt gespannt, wann sie Erfolg haben!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Schweinegrippe

Ab morgen kann man sich in Deutschland impfen lassen – sollte man vielleicht auch, wenn man zu einer Risikogruppe gehört. Allerdings weiß man natürlich noch nicht, welche Nebenwirkungen der Impfstoff hat…

Wir lassen uns nicht impfen. Hermann wird sich seine gewöhnliche jährliche Grippeimpfung holen (und immerhin sterben an der „normalen“ Grippe wesentlich mehr Menschen als an der Schweinegrippe), da er viel mit Menschen in Kontakt kommt und sich als Freiberufler eben auch nicht einfach für zwei oder drei Wochen krankschreiben lassen kann. Ich fühle mich geschützt genug, wenn er geimpft ist ;)

Wichtig ist nur, dass man sich nicht von dem Hype der Medien anstecken lässt. Von diesen sind ja einige so sensationsgeil, dass sie sich ohne Weiteres veräppeln lassen, wie der Auszug aus „Harald Schmidt“ am 17. September 2009 zeigt:

Montag, 19. Oktober 2009

Kleine Blog-Kommentar-Philosophie

Jetzt ist es schon eine Woche her, dass ich das letzte Mal hier im Blog etwas geschrieben habe, aber ich war irgendwie immer mit anderen Dingen beschäftigt. Was mir allerdings jetzt wieder regelmäßig gelingt, ist, in euren Blogs zu lesen. Doch, das tue ich, auch wenn ich nicht immer etwas zu euren Einträgen schreibe, sprich, ihr von meiner „Anwesenheit“ nichts bemerkt ;) Eigentlich schreibe ich nie einen Kommentar, wenn mir nicht spontan etwas einfällt. Ich möchte mir nichts krampfhaft aus den Fingern saugen, nur um zu allem und jedem meinen Senf geben zu können. Da kommt sowieso nichts wirklich Sinnvolles bei raus, ich kenne mich ;)