Sonntag, 19. Dezember 2010

Endspurt

Die Weihnachtsgeschenke sind alle eingepackt, die meisten Karten geschrieben, am Montag bringen wir die letzten Päckchen zur Post, die verschickt werden müssen. Die Koffer sind zum Teil gepackt, aber das wird sowieso bis zum letzten Tag dauern. Ich bin froh, wenn wir uns endlich ins Auto setzen und losfahren können, und noch froher, wenn wir erst einmal angekommen sind. Im letzten Jahr hatte uns das Navi einen langen Stau auf der Autobahn angekündigt und wir sind durch den tief verschneiten Westerwald gefahren. Das war auch ein schönes Erlebnis, so kommt man doch erst richtig in Weihnachtsstimmung ;)

Heute Abend haben wir laut Wetterbericht Eisregen zu erwarten, was mich weniger stören würde, wenn Hermann nicht einen beruflichen Termin hätte – er muss in einem Dorf im Donautal ein Konzert besuchen und die Straßen dorthin sind im Winter sowieso schon tückisch. Da kann es passieren, dass man nicht nur in einen Graben, sondern auch schon mal einen Abhang runterrutschen kann. Außerdem gibt es in der Gegend massenhaft Funklöcher, so dass man im Ernstfall unter Umständen nicht einmal per Handy Hilfe holen kann. Daher hoffe ich, dass die Wetterfrösche sich vertan haben und der Eisregen noch auf sich warten lässt – oder am besten gar nicht kommt.

Übrigens hatten wir heute Vormittag schon den Paketboten vor der Tür stehen, obwohl Sonntag ist. Aber so viele Leute verschickten Weihnachtspäckchen, dass die Post Sonderschichten fahren muss.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Vorweihnachtszeit

Gerade läuft „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Ersten. Dieses Mal nehme ich es mir auf DVD auf, denn mittags ist eigentlich keine Fernsehzeit für mich.

Die Weihnachtsgeschenke haben wir alle zusammen, ich muss sie nur noch einpacken und einige davon per Post verschicken. Ersteres werde ich innerhalb dieser Woche beim Klang von Weihnachtsliedern machen. Die Karten, die ich schreiben wollte, habe ich bereits alle fertig, Hermann muss seine allerdings noch schreiben (Adressen habe ich schon drauf geschrieben), aber er hat wie immer viel Arbeit. Leider kann man unsere Schrift zu gut auseinander halten und ich kann meine nicht verstellen ;) Allerdings hat er ja noch etwas Zeit, ich muss ihn nur immer wieder daran erinnern.

In dieser Woche werden wir endlich auch „offiziell“ Besitzer unserer Wohnung, in der wir schon seit drei Monaten wohnen ;) Es gab vorher noch einige komplizierte Formalitäten, die erledigt werden mussten, aber glücklicherweise hatten wir nicht sehr viel damit zu tun. Am Donnerstag wird also endlich der Kaufvertrag unterschrieben.

Packen muss ich irgendwann auch noch – unsere Koffer nämlich, da wir Weihnachten wie immer zu meiner Familie fahren. Seit ich so weit entfernt wohne, ist dies eigentlich das Beste an Weihnachten – Familie und Freunde wiederzusehen!

Dabei denke ich an diejenigen, denen dies leider nicht möglich ist, besonders an unsere Soldaten im Auslandseinsatz und an meine christlichen Glaubensgeschwister, die irgendwo auf der Welt wegen ihres Glaubens im Gefängnis oder im Arbeitslager sitzen. Ich denke auch an die Familien dieser Menschen, die in ständiger Angst um ihre Lieben leben müssen – auch zu Weihnachten.

Montag, 6. Dezember 2010

Bald ist es wieder soweit...



... und der schönste aller jemals gedrehten Märchenfilme wird in den dritten Programmen rauf und runter gesendet. Als er zum ersten Mal bei uns im Westen Deutschlands gezeigt wurde (1975) war ich neun Jahre alt und seitdem gehört er bei mir zum festen Weihnachtsprogramm. Die Sendezeiten für 2010 gibt es übrigens auf der Fansite.

Sonntag, 5. Dezember 2010

2. Advent



Den Sonntag habe ich nun zu meinem Blogtag erkoren. In der Woche habe ich zu viel zu tun, aber die Sonntage halte ich mir bewusst frei. Vielleicht schreibe ich irgendwann einmal etwas zwischendurch, aber zumindest einmal in der Woche sollte hier etwas Neues stehen, das habe ich mir vorgenommen.

Da jetzt die meisten Arbeiten an unserer neuen Wohnung vollendet sind, habe ich mit der Grundreinigung begonnen. Solange immer noch Handwerker Dreck gemacht haben, nicht nur mit ihren Tätigkeiten, sondern – vor allem, seit draußen Schnee liegt – auch mit ihren Schuhen, habe ich immer nur so weit sauber gemacht, dass es einigermaßen manierlich aussah. Für Sisyphos-Arbeit habe ich nun wirklich nichts übrig, dazu ist mir meine Zeit zu schade!

Eigentlich würde ich sowieso am liebsten die meisten Stunden des Tages an meinem neuen Roman schreiben, aber so lange ich keinen Bestseller produziere, der es mir ermöglichen würde, eine Putzfrau zu engagieren, muss ich die Hausarbeit leider selbst machen.