Dass die Wohnverhältnisse der meisten unserer armenischen Patenkinder – mit Ausnahme des einen Jungen, der im Dorf der Hoffnung lebt – nicht die Besten sind, war uns natürlich immer klar. Unsere beiden ersten Patenkinder Diana und Gharib hat es jedoch besonders hart getroffen – vor allem, seit unter dem Haus der Familie eine U-Bahn-Trasse verläuft, so dass die fahrenden Züge das Haus erschüttern. Die Folge sind unter anderem Risse und geplatzte Rohre. Daher bittet die Organisation Diaconia, über die auch die Patenschaften laufen, um Spenden, damit der Familie eine Hausrenovierung finanziert werden kann. Hier ist der Bericht aus dem Diaconia-Report, den ich in den Blog übernommen habe, da man ihn nicht direkt verlinken kann:
Inflation, Arbeitslosigkeit und weitere politische Faktoren führten dazu, dass die soziale Situation der Bevölkerung in Armenien sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert hat. Viele Menschen wissen nicht, wie es weitergehen soll.
So ergeht es auch Familie Sargsian, deren vier Kinder im Patenschaftsprogramm von Diaconia sind. Vater Hratschja ist psychisch krank. Er wurde 1988 Augenzeuge des verheerenden Erdbebens in der Stadt Spitak und musste mit ansehen, wie sein Onkel mit seinen Kindern unter den Trümmern verschüttet wurde. Inzwischen geht es Hratschja etwas besser. Er und seine zweite Frau Susanna haben vier Kinder, das fünfte ist unterwegs.
Die Familie lebt in Hratschjas marodem Elternhaus. Die tragenden Balken sind morsch, und die Wände sind von zahlreichen Rissen durchzogen, seit eine U-Bahnlinie direkt unter ihrem Haus verläuft. „Jedes Mal, wenn ein Zug kommt, wird das ganze Haus erschüttert“, erzählt Susanna. Das aussenliegende Bad funktioniert schon lange nicht mehr: Die Rohre sind geplatzt, und eine neue Wasserleitung können sie sich nicht leisten. Die Eingangstür fehlt völlig.
Aufgrund dieser schlechten Wohnbedingungen wurden die Söhne Gharib (14) und Erwand (12) in einem staatlichen Internat untergebracht. Dort wurden sie gut betreut und schliefen in trockenen Betten. Aber sie vermissten ihre Familie. Ihre Noten wurden schlechter, und sie kränkelten. Hratschja und Susanna holten sie zurück nach Hause. „Die Kinder schämen sich, die Schule zu besuchen. Sie müssen oft schmutzige Kleidung tragen, weil ich keine Möglichkeit habe, ihre Sachen zu waschen. Deshalb werden sie von ihren Schulkameraden gehänselt“, berichtet Susanna. Die Familie besitzt keine Waschmaschine, keinen Kühlschrank, keinen Herd.
Im Haushalt leben auch Hratschjas 79-jährige schwerkranke Mutter und seine 54-jährige Schwester, die unter psychischen Störungen leidet. Niemand in der Familie hat eine Arbeit. Das Geld reicht oft nicht einmal für das Nötigste. Tochter Diana macht eine Ausbildung zur Hebamme. Die Studiengebühr wurde von Diaconia bezahlt. Doch ein Praktikum kann die junge Frau, obwohl gefordert, nicht machen – die Transportkosten sind zu hoch. Wir möchten mit Ihrer Hilfe das Haus der Familie renovieren, die Wasserleitung erneuern lassen, eine Waschmaschine und weitere Gebrauchsgegenstände kaufen und die Ausbildung der Kinder sichern. Bitte helfen Sie dieser Familie durch Gaben und Gebete.
Da wir selbst bereits unsere Patenkinder in Armenien getroffen und auch Hilfsprojekte von Diaconia besucht haben, können wir garantieren, dass Spenden 100%ig ankommen!
Die Spendenkonten findet ihr hier, online spenden über Postcard (Schweiz) oder PayPal könnt ihr hier. Bitte gebt als Verwendungszweck unbedingt „Projekt 3026 – Hausrenovierung Hratschja“ an. Vielen lieben Dank!!!
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Dienstag, 31. März 2015
Dienstag, 2. September 2014
Briefe aus Armenien
Wie ich schon in meinem letzten Blog-Beitrag erwähnte, freuen wir uns immer, wenn wir Briefe von unseren Patenkindern in Armenien bekommen. Das Gleiche gilt für Berichte über die Kinder, die wir erhalten. Einige der Kinder schreiben regelmäßig, andere weniger regelmäßig und manchmal bekommen wir auch Post von anderen Familienmitgliedern. Von Zeit zu Zeit liegen Fotos bei oder sogar selbstgemachte Geschenke.
Einige Fakten:
Die Kinder sind zwischen elf und sechzehn Jahre alt.
Vier von ihnen wachsen ohne Väter auf, weil diese die Familien verlassen haben.
Fünf von ihnen leben mit einer chronischen Krankheit und / oder einer Behinderung. Wenigstens drei von ihnen haben chronisch kranke Eltern. Dies in einem Land, in dem man alle Kosten für medizinische oder therapeutische Behandlungen selbst tragen muss . Für die Patenkinder ist auch die medizinische Grundversorgung gratis.
Die Eltern von fünfen sind arbeitslos. Die Eltern der anderen drei verdienen zu wenig, um ihre Familien ernähren zu können.
Einer von ihnen besucht keine Schule, da es keine oder zu wenige Schulen für stark mehrfach behinderte Kinder gibt.
Auf der anderen Seite besuchen zwei zur Zeit ein College und sind entschlossen, das Beste aus dieser Chance zu machen. Mit Gottes Hilfe haben wir für eines von ihnen die Ausbildungsgebühr übernommen. Die meisten anderen strengen sich in der Schule sehr an, obwohl es unter den gegebenen Bedingungen schwierig für sie ist.
Während der letzten Jahre, seit wir begonnen haben, Kinderpatenschaften zu übernehmen, haben wir gemerkt, dass so eine Patenschaft weit mehr bedeutet, als nur Geld zu überweisen auf der einen Seite und lebenswichtige Güter und Dienstleistungen zu empfangen auf der anderen. Es entstehen Beziehungen, die mit jedem Brief und jedem Bericht enger werden.
„Die Armut sagte mir: ich bin hoffnungslos, ich bin ein Nichts, und ich glaubte das.“ – Richmond, ehemaliges Patenkind über Compassion
Viele Menschen wären in der Lage, eine Kinderpatenschaft zu übernehmen, aber längst nicht alle tun es. Niemand muss acht Kinder auf einmal nehmen – das sind nur einige wenige von uns, die eine besondere Berufung haben. Nimm nur eines! Es kostet etwa 30 Euro pro Monat, was wirklich nicht viel ist, wenn man darüber nachdenkt. Überlege einmal, was du an einem Abend ausgibst, wenn du Essen oder in die Disco gehst, oder wieviel Geld du an einem einzigen Shopping-Wochenende für Klamotten verpulverst, die womöglich hinterher nur im Schrank hängen!
Es gibt ein paar bekannte Organisationen wie Compassion, Plan, SOS-Kinderdörfer und World Vision, sowie mehrere kleinere wie Diaconia, über die wir unsere Patenkinder haben. Jede diese Organisationen verfügt über eine lange Liste von Kindern, die dringend Hilfe brauchen, du hast also die große Auswahl, was Geschlecht, Alter und Herkunft des Kindes angeht. Auf der World Vision-Website kannst du dir sogar zeigen lassen, welche Kinder am selben Tag wie du Geburtstag haben, und für diese eine Patenschaft übernehmen. Aber welches Kind du dir auch immer aussuchst, es ist es wert! Du kannst die Welt verändern – zumindest für ein Kind!
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Mittwoch, 30. April 2014
Dringend neue Paten gesucht!
Update: Der Junge hat inzwischen eine Patin gefunden, aber viele Kinder suchen nach wie vor Paten. Wenn ihr also eine Patenschaft in Erwägung zieht - am Ende dieses Blog-Beitrages findet ihr Kontaktdaten :)
Heute morgen bekamen wir mal wieder einen Umschlag mit einem Stapel Briefe von einigen unserer Patenkinder bzw. deren Eltern in Armenien. Es bereitet uns immer große Freude, zu lesen, wie es ihnen geht und was sie uns zu sagen haben – normalerweise. Heute war allerdings ein Hilferuf eines unserer Patenjungen dabei, der schrieb, dass sein jüngerer Bruder (er wird in diesem Jahr 11 Jahre alt) seine Paten verloren hat. Dies bedeutet für den Jungen, dass er nicht nur keine Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln, sondern auch keine Kleidung, keine Schulsachen und keine medizinische Versorgung mehr bekommt.
Wir sind seit 2007 Paten von zweien der Kinder aus der Familie und durften sie, ihre Großmutter, den Vater und auch den jüngeren Bruder 2009 in Jerewan kennenlernen. Die Familie besteht aus vier Erwachsenen (Großmutter, Eltern, Tante), die alle zu alt, zu krank oder zu behindert sind, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt in Armenien eine Chance zu haben, und vier Kindern. Der Vater, der früher für alle finanziell gesorgt hat, ist seit einigen Jahren ebenfalls durch einen Unfall Invalide. Die Familie lebt von Alters- und Invalidenrenten, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Sie wohnen in einem maroden Haus, in dem Schimmel und Feuchtigkeit an der Tagesordnung sind. Bei Regen kommt Wasser durch das undichte Dach.
Die Kinder sind also auf die monatliche Hilfe durch Paten dringend angewiesen, damit wenigstens ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Wir haben insgesamt zur Zeit acht Patenkinder bei Diaconia und konnten uns vor Ort überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt. Es würde uns sehr freuen, wenn jemand, der dies liest, bereit wäre, die Patenschaft für den Jungen für 30 Euro im Monat zu übernehmen. Er ist wie gesagt nicht mehr ganz so klein, das heißt, die Patenschaft würde nur noch etwa über acht bis neun Jahre laufen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne an mich oder direkt an Michaela Kuhlmann (deutschland@diaconia.org oder Tel. 0 77 61 55 32 973) bei Diaconia wenden.
Heute morgen bekamen wir mal wieder einen Umschlag mit einem Stapel Briefe von einigen unserer Patenkinder bzw. deren Eltern in Armenien. Es bereitet uns immer große Freude, zu lesen, wie es ihnen geht und was sie uns zu sagen haben – normalerweise. Heute war allerdings ein Hilferuf eines unserer Patenjungen dabei, der schrieb, dass sein jüngerer Bruder (er wird in diesem Jahr 11 Jahre alt) seine Paten verloren hat. Dies bedeutet für den Jungen, dass er nicht nur keine Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln, sondern auch keine Kleidung, keine Schulsachen und keine medizinische Versorgung mehr bekommt.
Wir sind seit 2007 Paten von zweien der Kinder aus der Familie und durften sie, ihre Großmutter, den Vater und auch den jüngeren Bruder 2009 in Jerewan kennenlernen. Die Familie besteht aus vier Erwachsenen (Großmutter, Eltern, Tante), die alle zu alt, zu krank oder zu behindert sind, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt in Armenien eine Chance zu haben, und vier Kindern. Der Vater, der früher für alle finanziell gesorgt hat, ist seit einigen Jahren ebenfalls durch einen Unfall Invalide. Die Familie lebt von Alters- und Invalidenrenten, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Sie wohnen in einem maroden Haus, in dem Schimmel und Feuchtigkeit an der Tagesordnung sind. Bei Regen kommt Wasser durch das undichte Dach.
Die Kinder sind also auf die monatliche Hilfe durch Paten dringend angewiesen, damit wenigstens ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Wir haben insgesamt zur Zeit acht Patenkinder bei Diaconia und konnten uns vor Ort überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt. Es würde uns sehr freuen, wenn jemand, der dies liest, bereit wäre, die Patenschaft für den Jungen für 30 Euro im Monat zu übernehmen. Er ist wie gesagt nicht mehr ganz so klein, das heißt, die Patenschaft würde nur noch etwa über acht bis neun Jahre laufen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne an mich oder direkt an Michaela Kuhlmann (deutschland@diaconia.org oder Tel. 0 77 61 55 32 973) bei Diaconia wenden.
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Montag, 18. November 2013
Es musste sein ...
Ich hatte es lange vor mir hergeschoben, denn schließlich kostet es ja Geld und das hätten wir gut anderweitig gebrauchen können. Aber es ging nicht mehr. Mein Körper rächt sich bei den „falschen“ Arbeiten wie z.B. Fußböden putzen regelmäßig mit extra heftigen Schmerzen (ein gewisser Schmerzlevel ist immer da, egal, was ich tue oder unterlasse). Es nutzt auch nichts, wenn man seine Fenster einigermaßen regelmäßig putzt (das erlaubt mir mein Körper) und dabei der Fußboden immer dreckiger wird. Okay, von außen sah unsere Wohnung dann immer noch gut aus ;) Leider nicht von innen.
Also musste eine Putzfrau her. Wir fragten im Bekanntenkreis herum und fanden schließlich jemanden, so dass unser Heim seit kurzem auch für Besuch wieder begehbar ist :)
Schon einige Zeit vorher hatte ich mich durch die Website der Minijob-Zentrale gelesen, weil wir unsere Putzhilfe ordentlich anmelden wollten. Weniger aus Angst, wegen der „Schwarzarbeiterin“ erwischt zu werden – ich habe noch nie gehört, dass das im privaten Bereich jemandem passiert wäre und ich habe in meinem Leben schon viel Schwarzarbeit gesehen – sondern aus moralischen Gründen. Ja, ich sehe schon einige Leser spöttisch grinsen. Schön doof, diese Moral, zumal sie ja auch etwas kostet. Das tut sie allerdings. Da sind einmal die Abgaben an die Minijob-Zentrale für Sozialversicherung der Haushaltshilfe – bekommt sie z.B. 100 Euro im Monat, bezahlt man etwas über 14 Euro an die Minijob-Zentrale, kann aber mehr als 22 Euro von der Steuer absetzen – und dann die Urlaubs- (4 Wochen) und Feiertags-Lohnfortzahlung, außerdem, wenn man Pech hat, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die man sich allerdings bis zu 80% erstatten lassen kann.
Selbst wer das alles einsieht und die Kosten tragen will, schreckt womöglich vor den Formalitäten zurück.
Aber …
Dafür ist die Haushaltshilfe unfallversichert, falls z.B. die Leiter, auf der sie gerade steht, um den Kronleuchter zu putzen, gerade dann beschließt, zusammenzubrechen.
Abgesehen davon ist es nun einmal moralisch und gesetzlich einwandfrei. In unserem Fall sowieso – als Christen sind wir gehalten, alle Gesetze zu befolgen, die nicht im Widerspruch zu Gottes Geboten stehen. Aber auch ohne diesen Glaubenshintergrund ist legal immer besser als illegal :)
Und wer sich vor komplizierten Regelungen und Formalitäten fürchtet, den kann ich beruhigen. Der Haushaltsscheck, also das Formular, das man ausfüllen muss, um eine Haushaltshilfe anzumelden, ist gerade einmal eine Seite lang und das, was man dort eintragen muss, beschränkt sich im Wesentlichen auf ein paar übliche persönliche Daten und eine Einzugsermächtigung, also keinerlei unbeantwortbare Fragen, wie man sie in so vielen Formularen findet, über denen man stundenlang grübeln muss. Arbeitsverträge gibt es ebenfalls als Vordrucke auf der Website. Bei Fragen und Unklarheiten jeder Art hilft die sehr gute Hotline der Minijob-Zentrale. Ich habe dort im Laufe der Zeit drei- oder viermal angerufen und nach meiner Erfahrung sind die Wartezeiten minimal. Meine Fragen konnten ebenfalls allesamt kompetent beantwortet werden. Nicht einmal eine Woche, nachdem wir den Haushaltsscheck abgeschickt hatten, kam schon die Bestätigung mit unserer Betriebsnummer. Die bleibt unsere, auch wenn die Putzhilfe wechseln sollte.
Es ist also alles ganz easy und es gibt wirklich keinen Grund, es nicht zu tun, es sei denn, man ist tatsächlich zu geizig für die geringe Zusatzabgabe!
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Montag, 10. Juni 2013
Fundstück
... aus meiner heutigen Bibellese:
Sie verlassen sich auf ihr Vermögen, mit ihrem großen Reichtum geben sie an. Doch niemand kann sein Leben kaufen und Gott ein Lösegeld geben. Für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, man muss für immer darauf verzichten.
[...]
Fürchte dich nicht, wenn ein Mann sich bereichert, wenn der Wohlstand seines Hauses sich mehrt. Denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, sein Reichtum folgt ihm nicht ins Grab. Wenn er sich auch sein Leben lang lobt und sich sagt: "Man schmeichelt dir, wenn du es dir gut gehen lässt!", so muss er doch dorthin, wo seine Väter sind, die niemals mehr das Licht erblicken.
Der Mensch, in seiner Pracht: Hat er nicht Einsicht, geht er zugrunde wie das Vieh.
Psalm 49, 7-9; 17-21 NeÜ
Sie verlassen sich auf ihr Vermögen, mit ihrem großen Reichtum geben sie an. Doch niemand kann sein Leben kaufen und Gott ein Lösegeld geben. Für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, man muss für immer darauf verzichten.
[...]
Fürchte dich nicht, wenn ein Mann sich bereichert, wenn der Wohlstand seines Hauses sich mehrt. Denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, sein Reichtum folgt ihm nicht ins Grab. Wenn er sich auch sein Leben lang lobt und sich sagt: "Man schmeichelt dir, wenn du es dir gut gehen lässt!", so muss er doch dorthin, wo seine Väter sind, die niemals mehr das Licht erblicken.
Der Mensch, in seiner Pracht: Hat er nicht Einsicht, geht er zugrunde wie das Vieh.
Psalm 49, 7-9; 17-21 NeÜ
Donnerstag, 10. Mai 2012
Vorher - Nachher
Vor etwa einem Jahr haben wir über Diaconia die Patenschaft für Astghik in Armenien übernommen. Hier das Foto von ihrem Profil, das wir bekommen haben, als wir die Patenschaft übernahmen…
…und hier das vom Folgebericht, den wir jetzt, nach einem Jahr erhalten haben:
Ich denke, ein vergleichender Blick auf diese Bilder reicht schon, um zu sehen, dass es sich lohnt, einem bedürftigen Kind durch eine Patenschaft zu helfen!
…und hier das vom Folgebericht, den wir jetzt, nach einem Jahr erhalten haben:
Ich denke, ein vergleichender Blick auf diese Bilder reicht schon, um zu sehen, dass es sich lohnt, einem bedürftigen Kind durch eine Patenschaft zu helfen!
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Sonntag, 15. Januar 2012
Mein 1-Euro-pro-Tag Experiment
Wir unterstützen zwar bereits acht Patenkinder in Armenien und finanzieren einem von ihnen außerdem eine Therapie, aber ich habe mich entschlossen, dennoch zusätzlich das 1-Euro-pro-Tag Experiment zu machen, über das ich in dem vorherigen Blog-Beitrag geschrieben habe. Einfach, um zu sehen, was noch geht. Jeden Tag landet ein weiterer Euro in einer alten Sparbüchse, die entweder mir oder einem meiner Brüder gehört hatte und von der ich gar nicht mehr wusste, dass sie noch existiert – bis ich sie auf einem Sideboard im Wohnzimmer meines mittleren Bruders stehen sah. Als ich ausrief „Ach, die hast du noch???“, drückte er sie mir in die Hand und nachdem ich sie auf meinen eigenen Schreibtisch gestellt hatte, war mir bald klar, wofür sie gut sein sollte.
Das Geld, das ich da hinein werfe, soll allerdings nicht dazu da sein, noch ein weiteres Kind per Patenschaft zu unterstützen, sondern vielmehr Projekte, die mir am Herzen liegen. Nein, es werden keine Vorschläge entgegen genommen, ich habe bereits mehr Projekte auf meiner (unsichtbaren) Liste, als ich jemals unterstützen könnte! Das Geld für Januar wird der Arise Conference zugute kommen.
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Freitag, 9. Dezember 2011
Das 1-Euro-pro-Tag Experiment
Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Geld für wohltätige Zwecke zusammenkommt, wenn Promis bei irgendeiner Fernseh-Spendengala zu Spenden aufrufen und womöglich auch noch selbst am Telefon sitzen. Auf einmal öffnen sich die Brieftaschen, die sonst das ganze Jahr über – außer vielleicht zu Weihnachten – verschlossen sind, sich dafür aber umso leichter öffnen, wenn es um Luxusgüter für den eigenen Bedarf geht.
Ganz unwillig scheinen viele Menschen zu sein, wenn es um regelmäßige Spenden geht, wie etwa für Kinderpatenschaften. Dabei sind die monatlichen Beiträge im Vergleich zum Nutzen eigentlich lächerlich. Für lediglich zwischen 25 und 35 Euro pro Monat versorgen die Patenschaftsorganisationen ein Kind mit allem Nötigen, das es braucht, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen. Es ist bemerkenswert, zu hören, welche gut situierten Leute eine solche Patenschaft nicht übernehmen, weil sie sich einbilden, dafür womöglich auf etwas verzichten zu müssen. In den seltensten Fällen ist dies jedoch der Fall.
Zum Beweis lade ich dich zu einem Experiment ein: stecke für einen oder zwei (oder auch mehrere) Monate jeden Tag einen Euro in eine Spardose und achte am Ende des Monats darauf, ob du tatsächlich wegen dieses einen Euro pro Tag auf irgendetwas verzichten musstest, das du DRINGEND gebraucht hättest. Falls das nicht der Fall ist, entscheide dich, was du mit dem Geld machen willst, das du ja übrig hast.
Hier eine kleine Entscheidungshilfe (ich persönlich kenne die Organisationen Diaconia und KiKo, die beide absolut seriös sind und sauber arbeiten):
Ayuda Directa (www.ayudadirecta.org - Ecuador)
Brot des Lebens (www.brot-des-lebens.org - Armenien, Bosnien, Rumänien)
Bulungi (www.bulungi.de - Uganda)
Compassion (www.compassion-de.org - verschiedene Länder)
Diaconia (www.diaconia.org – Armenien und Rumänien)
Friedensflecken (www.friedensflecken.de - Kinder christlicher Familien im Heiligen Land)
Funyula Vision (www.funyula-vision.com - Kenya)
GAiN (www.gain-germany.org – Uganda, Indien, Portugal, auch Frauenpatenschaften in Indien)
Isis Hilfsprojekte (www.isis-hilfsprojekte.de - Ägypten)
KiKo (www.kiko-ev.de – Programmpatenschaften für geistig behinderte Kinder in Kolumbien)
Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de – verschiedene Länder)
Missionswerk Frohe Botschaft (www.mfb-info.de - Kenia, Ruanda, Uganda, auch Seniorenpatenschaften in Uganda)
ora Patenherz (www.patenherz.de - verschiedene Länder)
Plan (www.plan-deutschland.de – verschiedene Länder)
Projekthilfe Südostasien (www.projekthilfe-suedostasien.de - Burma und Vietnam)
SOS Kinderdörfer (www.sos-paten.de – verschiedene Länder)
Regenbogen-Atelier (www.waisenkinderperu.de.vu - Peru)
Vision für Afrika (www.visionforafrica-intl.org - Uganda)
World Vision (www.worldvision.de – verschiedene Länder)
Ganz unwillig scheinen viele Menschen zu sein, wenn es um regelmäßige Spenden geht, wie etwa für Kinderpatenschaften. Dabei sind die monatlichen Beiträge im Vergleich zum Nutzen eigentlich lächerlich. Für lediglich zwischen 25 und 35 Euro pro Monat versorgen die Patenschaftsorganisationen ein Kind mit allem Nötigen, das es braucht, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen. Es ist bemerkenswert, zu hören, welche gut situierten Leute eine solche Patenschaft nicht übernehmen, weil sie sich einbilden, dafür womöglich auf etwas verzichten zu müssen. In den seltensten Fällen ist dies jedoch der Fall.
Zum Beweis lade ich dich zu einem Experiment ein: stecke für einen oder zwei (oder auch mehrere) Monate jeden Tag einen Euro in eine Spardose und achte am Ende des Monats darauf, ob du tatsächlich wegen dieses einen Euro pro Tag auf irgendetwas verzichten musstest, das du DRINGEND gebraucht hättest. Falls das nicht der Fall ist, entscheide dich, was du mit dem Geld machen willst, das du ja übrig hast.
Hier eine kleine Entscheidungshilfe (ich persönlich kenne die Organisationen Diaconia und KiKo, die beide absolut seriös sind und sauber arbeiten):
Ayuda Directa (www.ayudadirecta.org - Ecuador)
Brot des Lebens (www.brot-des-lebens.org - Armenien, Bosnien, Rumänien)
Bulungi (www.bulungi.de - Uganda)
Compassion (www.compassion-de.org - verschiedene Länder)
Diaconia (www.diaconia.org – Armenien und Rumänien)
Friedensflecken (www.friedensflecken.de - Kinder christlicher Familien im Heiligen Land)
Funyula Vision (www.funyula-vision.com - Kenya)
GAiN (www.gain-germany.org – Uganda, Indien, Portugal, auch Frauenpatenschaften in Indien)
Isis Hilfsprojekte (www.isis-hilfsprojekte.de - Ägypten)
KiKo (www.kiko-ev.de – Programmpatenschaften für geistig behinderte Kinder in Kolumbien)
Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de – verschiedene Länder)
Missionswerk Frohe Botschaft (www.mfb-info.de - Kenia, Ruanda, Uganda, auch Seniorenpatenschaften in Uganda)
ora Patenherz (www.patenherz.de - verschiedene Länder)
Plan (www.plan-deutschland.de – verschiedene Länder)
Projekthilfe Südostasien (www.projekthilfe-suedostasien.de - Burma und Vietnam)
SOS Kinderdörfer (www.sos-paten.de – verschiedene Länder)
Regenbogen-Atelier (www.waisenkinderperu.de.vu - Peru)
Vision für Afrika (www.visionforafrica-intl.org - Uganda)
World Vision (www.worldvision.de – verschiedene Länder)
Samstag, 28. Mai 2011
Der stilvolle Kampf gegen Verschwendung
Seit kurzem bin ich bei Kleiderkreisel und zwar sowohl als Verkäuferin mit meinem eigenen kleinen Shop als auch als Käuferin. Bei Kleiderkreisel – Werbeslogan: „Mach mit und kämpfe stilvoll gegen Verschwendung!“ – kann man Kleidung, Schuhe und Accessoires, die man nicht mehr braucht, die aber zu schade sind, um sie wegzuwerfen, verkaufen, tauschen oder auch verschenken (gegen Versandkosten). Im Gegenzug kann man natürlich auch Sachen kaufen, tauschen oder sich schenken lassen ;)
Einige der angebotenen Dinge sind echte Schätzchen. Ich selbst habe mir dort zum Beispiel ein klassisches Laura-Ashley-Kleid gekauft – eines von der Sorte, die es nicht mehr gibt, seit Laura Ashley verstorben ist und ihre Erben das Design-Label auf Mainstream getrimmt haben. In meinem Shop biete ich übrigens auch eines an, aus dem ich herausgewachsen bin (nicht in der Länge, sondern in der Breite ;) ). Das erste Teil, das ich verkauft habe, war ein 6-lagiger Petticoat, und die Käuferin war ebenso begeistert, dass sie so etwas bei Kleiderkreisel finden konnte, wie ich über mein „neues“ LA-Kleid war :)
Dieses Video zum Thema habe ich bei YouTube gefunden:
Ich kann euch nur empfehlen, mal bei Kleiderkreisel reinzuschauen, die Chance, dass man dort ein Stück findet, nach dem man schon lange gesucht hat, ist ziemlich groß!
Ach ja, und wer sich lieber dafür entscheidet, gut erhaltene Sachen an eine Hilfsorganisation zu geben – bitte achtet darauf, dass es eine ist, die nicht die Kleider wahllos schreddert (passiert häufig bei Kleidersammlungen „in Tüten“) oder unkontrolliert säckeweise in Richtung Dritte Welt verschickt, wo sie auf den Märkten landen und die einheimische Kleiderindustrie ruinieren. Es lohnt sich, genau nachzufragen (auch und gerade bei „renommierten“ Organisationen!!!), was mit den Sachen passiert, die ihr abgebt! Und wenn ihr solchermaßen euren Kleiderschrank geleert habt, könnt ihr ja trotzdem bei Kleiderkreisel "neue" Klamotten kaufen ;)
Einige der angebotenen Dinge sind echte Schätzchen. Ich selbst habe mir dort zum Beispiel ein klassisches Laura-Ashley-Kleid gekauft – eines von der Sorte, die es nicht mehr gibt, seit Laura Ashley verstorben ist und ihre Erben das Design-Label auf Mainstream getrimmt haben. In meinem Shop biete ich übrigens auch eines an, aus dem ich herausgewachsen bin (nicht in der Länge, sondern in der Breite ;) ). Das erste Teil, das ich verkauft habe, war ein 6-lagiger Petticoat, und die Käuferin war ebenso begeistert, dass sie so etwas bei Kleiderkreisel finden konnte, wie ich über mein „neues“ LA-Kleid war :)
Dieses Video zum Thema habe ich bei YouTube gefunden:
Ich kann euch nur empfehlen, mal bei Kleiderkreisel reinzuschauen, die Chance, dass man dort ein Stück findet, nach dem man schon lange gesucht hat, ist ziemlich groß!
Ach ja, und wer sich lieber dafür entscheidet, gut erhaltene Sachen an eine Hilfsorganisation zu geben – bitte achtet darauf, dass es eine ist, die nicht die Kleider wahllos schreddert (passiert häufig bei Kleidersammlungen „in Tüten“) oder unkontrolliert säckeweise in Richtung Dritte Welt verschickt, wo sie auf den Märkten landen und die einheimische Kleiderindustrie ruinieren. Es lohnt sich, genau nachzufragen (auch und gerade bei „renommierten“ Organisationen!!!), was mit den Sachen passiert, die ihr abgebt! Und wenn ihr solchermaßen euren Kleiderschrank geleert habt, könnt ihr ja trotzdem bei Kleiderkreisel "neue" Klamotten kaufen ;)
Sonntag, 5. Dezember 2010
2. Advent
Den Sonntag habe ich nun zu meinem Blogtag erkoren. In der Woche habe ich zu viel zu tun, aber die Sonntage halte ich mir bewusst frei. Vielleicht schreibe ich irgendwann einmal etwas zwischendurch, aber zumindest einmal in der Woche sollte hier etwas Neues stehen, das habe ich mir vorgenommen.
Da jetzt die meisten Arbeiten an unserer neuen Wohnung vollendet sind, habe ich mit der Grundreinigung begonnen. Solange immer noch Handwerker Dreck gemacht haben, nicht nur mit ihren Tätigkeiten, sondern – vor allem, seit draußen Schnee liegt – auch mit ihren Schuhen, habe ich immer nur so weit sauber gemacht, dass es einigermaßen manierlich aussah. Für Sisyphos-Arbeit habe ich nun wirklich nichts übrig, dazu ist mir meine Zeit zu schade!
Eigentlich würde ich sowieso am liebsten die meisten Stunden des Tages an meinem neuen Roman schreiben, aber so lange ich keinen Bestseller produziere, der es mir ermöglichen würde, eine Putzfrau zu engagieren, muss ich die Hausarbeit leider selbst machen.
Freitag, 11. Juni 2010
Der Haus-Tanz
Unsere Hausverkauf-Wohnungskauf-Geschichte erinnert mich langsam an einen Tanz, nämlich einen wie Mr. Beveridge’s Maggot:
Man bewegt sich vor, zurück, seitwärts und im Kreis, und kommt auf diese Weise langsam vorwärts. So schön wie ein Tanz ist es allerdings nicht – jedenfalls nicht immer – und leider auch viel weniger berechenbar.
Am Mittwoch hatte ich noch ein gutes Telefongespräch mit unserem Architekten, das mich sehr zuversichtlich gemacht hat, was den Kauf unserer neuen Wohnung und die anschließende Renovierung angeht. Da ich ohnehin diese Woche Hausputz mache, bekam ich große Lust, einige Dekostücke gar nicht wieder aufzustellen, sondern schon mal zu verpacken.
Auch unser Hausverkauf geht jetzt in eine neue Runde. Das Haus wird zur Zeit bei Ohne Makler, Immobilienscout24 und Immonet angeboten. An dieser Stelle ein heißer Tipp für diejenigen unter euch, die eine Immobilie zum Verkauf anbieten möchten: die Einstellung in diesen drei und weiteren Datenbanken gibt es für etwas unter 100 Euro für immerhin drei Monate bei Ohne Makler.
Nur einen Tag später gab es dann prompt den nächsten Rückschlag: die Bank bestätigte uns, dass unsere Zwischenfinanzierung genehmigt sei. Ein paar Formalitäten seien dafür noch zu erledigen, die unsere Sicherheiten betreffen – und leider ist eine darunter, die wir beim besten Willen nicht erfüllen können (da es eben „nur“ um eine Formalität ging, und nicht um eine Vertragsbedingung als solche, wurde sie vor dem Vertragsabschluss nicht erwähnt, daher wussten wir davon nichts). Unser Finanzmakler hat sich trotz seines Urlaubs sofort darum gekümmert, dass wir eventuell daran vorbei kommen, aber die Bank lässt sich viel Zeit für ihre Antwort und uns zappeln – wie es aussieht, wenigstens bis Montag, denn jetzt ist ja erstmal Wochenende. Wenn wir Pech haben, müssen wir diesen Vertrag (der für uns sehr gut passend zum 30. Juni in Kraft träte) widerrufen und es wird ein ganz neuer aufgesetzt – was für uns vor allem wieder eine Verzögerung bedeuten würde. Natürlich ist mir jetzt erstmal die Lust vergangen, meinen Hausputz mit der Verpackung meiner Dekosachen zu verbinden, denn es könnte ja doch noch dauern…
Man bewegt sich vor, zurück, seitwärts und im Kreis, und kommt auf diese Weise langsam vorwärts. So schön wie ein Tanz ist es allerdings nicht – jedenfalls nicht immer – und leider auch viel weniger berechenbar.
Am Mittwoch hatte ich noch ein gutes Telefongespräch mit unserem Architekten, das mich sehr zuversichtlich gemacht hat, was den Kauf unserer neuen Wohnung und die anschließende Renovierung angeht. Da ich ohnehin diese Woche Hausputz mache, bekam ich große Lust, einige Dekostücke gar nicht wieder aufzustellen, sondern schon mal zu verpacken.
Auch unser Hausverkauf geht jetzt in eine neue Runde. Das Haus wird zur Zeit bei Ohne Makler, Immobilienscout24 und Immonet angeboten. An dieser Stelle ein heißer Tipp für diejenigen unter euch, die eine Immobilie zum Verkauf anbieten möchten: die Einstellung in diesen drei und weiteren Datenbanken gibt es für etwas unter 100 Euro für immerhin drei Monate bei Ohne Makler.
Nur einen Tag später gab es dann prompt den nächsten Rückschlag: die Bank bestätigte uns, dass unsere Zwischenfinanzierung genehmigt sei. Ein paar Formalitäten seien dafür noch zu erledigen, die unsere Sicherheiten betreffen – und leider ist eine darunter, die wir beim besten Willen nicht erfüllen können (da es eben „nur“ um eine Formalität ging, und nicht um eine Vertragsbedingung als solche, wurde sie vor dem Vertragsabschluss nicht erwähnt, daher wussten wir davon nichts). Unser Finanzmakler hat sich trotz seines Urlaubs sofort darum gekümmert, dass wir eventuell daran vorbei kommen, aber die Bank lässt sich viel Zeit für ihre Antwort und uns zappeln – wie es aussieht, wenigstens bis Montag, denn jetzt ist ja erstmal Wochenende. Wenn wir Pech haben, müssen wir diesen Vertrag (der für uns sehr gut passend zum 30. Juni in Kraft träte) widerrufen und es wird ein ganz neuer aufgesetzt – was für uns vor allem wieder eine Verzögerung bedeuten würde. Natürlich ist mir jetzt erstmal die Lust vergangen, meinen Hausputz mit der Verpackung meiner Dekosachen zu verbinden, denn es könnte ja doch noch dauern…
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Samstag, 5. Juni 2010
Nicht ganz so niedliche Kinder
Es gibt sie tatsächlich, die nicht ganz so niedlichen Kinder. Ziemlich deutlich wird das zum Beispiel leider häufig dann, wenn für solche Kinder wegen ihrer Bedürftigkeit Paten gesucht werden. Kleine niedliche Mädchen haben im allgemeinen die größten Chancen, die geringsten ältere Jungen. Aber eben auch Kinder, die optisch nicht so attraktiv sind, missmutig in die Kamera schauen und ähnliches, werden offensichtlich nicht so gerne genommen. Aus diesem Grund stelle ich hier zwei Jungen von der Diaconia-Website vor, die schon eine ganze Weile dort zu finden sind, ohne dass sich jemand ihrer erbarmt hat. Die Texte wurden von armenischen Mitarbeitern der Organisation verfasst, deshalb das etwas holprige Deutsch. Den kleinen Eduard würden wir am liebsten selbst nehmen, aber mit zur Zeit acht Patenkindern, von denen wir einem noch teilweise eine Therapie bezahlen, ist dies leider für uns nicht zu machen. Eine Patenschaft kostet übrigens nur 25 Euro im Monat pro Kind, und wenn man es recht bedenkt, ist das wirklich nicht viel…
Eduards Vater ist vor 4 Jahren an Magenkrankheit gestorben. Er hat sich jahrelang daran gelitten, zuerst ist er nie wegen Geldes zum Arzt gegangen, aber dann war es zu spät, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Den Tod des Familienvaters hat die Familie wie ein Albtraum erlebt. Die Kinder vermissen ihn sehr und sprechen viel von ihm. Eduard braucht sehr die väterliche Fürsorge und Ratschläge. Die Mutter ist Arbeitslos. Die Oma bekommt eine kleine Rente, die kaum für das Brot reicht. Eduard hat noch eine Schwester. Die Familie wohnt in einem Wohnheim, wo sich keine menschenwürdigen Bedingungen existieren. Die Wohnung muss gründlich renoviert werden, aber dafür hat die Familie kein Geld. Die Oma leidet an Zuckerkrankheit und Insult und muss ständig Medikamente einnehmen. Eduard lernt in der 4. Klasse. Er lernt sehr gut, hat ein wenig Probleme mit Englisch, aber er ist sicher, dass er wieder schaffen wird. Eduards Mutter sagt, dass er sehr klug und zielstrebig ist und sie hofft sehr, dass ihr Sohn alle Hindernisse auf seinem Weg überkämpfen wird. Eduard hat Probleme mit den Augen und muss untersucht werden. Er will in der Zukunft wie sein Vater mutig und stark sein. Sein Vater war Freikämpfer im Berg Karabach und hat sich am Krieg teilgenommen. Ihre Patenschaft wird dem Eduard ein neues und sorgloses Leben schenken.
Wie andre Familien in unserem Programm, leidet die Familie Baghdasarjans an Not und Armut. Die Arbeitslosigkeit in Armenien zwingt viele Familienväter die Familie in Armenien zu lassen und nach einer Arbeitssuche nach Russland zu fliegen. Auch Roberts Vater ist nach der der Geburt des zweiten Kindes nach Russland geflogen. Die erste Zeit hat er ständig angerufen und interessierte sich , wie es seiner Familie geht, aber langsamer wurden die Anrufe noch seltener, aber bald wird schon ein Jahr, dass er sich nicht mehr meldet. Die Mutter der Kinder hat mit ihren zwei Kinder zu ihren Eltern umgezogen. Die Großeltern sind Rentner und die kleine Rente reicht nur für das tägliche Brot. Die Mutter der Kinder ist Buchhalterin von Beruf, aber sie kann noch nicht arbeiten, weil die Kinder zu klein sind. Robert ist ein schüchterner und freundlicher Knabe. Er mag am liebsten mit den Autos spielen und der kleinen Schwester Anjuta Märchen erzählen. Er mag auch dem Opa helfen, den Hammer fest in der Hand halten und stolz zuhören, wie der Opa ihn lobt. Robert will Fahrer werden. Ihre Patenschaft wird wesentlich die Sorgen der Familie erleichtern und den Kindern schöne Zukunft schenken.
Wer für eines der Kinder eine Patenschaft übernehmen möchte oder noch Fragen hat, bitte hier klicken: Kontakt Diaconia
Eduard, geboren im Oktober 2000
Eduards Vater ist vor 4 Jahren an Magenkrankheit gestorben. Er hat sich jahrelang daran gelitten, zuerst ist er nie wegen Geldes zum Arzt gegangen, aber dann war es zu spät, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Den Tod des Familienvaters hat die Familie wie ein Albtraum erlebt. Die Kinder vermissen ihn sehr und sprechen viel von ihm. Eduard braucht sehr die väterliche Fürsorge und Ratschläge. Die Mutter ist Arbeitslos. Die Oma bekommt eine kleine Rente, die kaum für das Brot reicht. Eduard hat noch eine Schwester. Die Familie wohnt in einem Wohnheim, wo sich keine menschenwürdigen Bedingungen existieren. Die Wohnung muss gründlich renoviert werden, aber dafür hat die Familie kein Geld. Die Oma leidet an Zuckerkrankheit und Insult und muss ständig Medikamente einnehmen. Eduard lernt in der 4. Klasse. Er lernt sehr gut, hat ein wenig Probleme mit Englisch, aber er ist sicher, dass er wieder schaffen wird. Eduards Mutter sagt, dass er sehr klug und zielstrebig ist und sie hofft sehr, dass ihr Sohn alle Hindernisse auf seinem Weg überkämpfen wird. Eduard hat Probleme mit den Augen und muss untersucht werden. Er will in der Zukunft wie sein Vater mutig und stark sein. Sein Vater war Freikämpfer im Berg Karabach und hat sich am Krieg teilgenommen. Ihre Patenschaft wird dem Eduard ein neues und sorgloses Leben schenken.Robert, geboren im September 2005
Wie andre Familien in unserem Programm, leidet die Familie Baghdasarjans an Not und Armut. Die Arbeitslosigkeit in Armenien zwingt viele Familienväter die Familie in Armenien zu lassen und nach einer Arbeitssuche nach Russland zu fliegen. Auch Roberts Vater ist nach der der Geburt des zweiten Kindes nach Russland geflogen. Die erste Zeit hat er ständig angerufen und interessierte sich , wie es seiner Familie geht, aber langsamer wurden die Anrufe noch seltener, aber bald wird schon ein Jahr, dass er sich nicht mehr meldet. Die Mutter der Kinder hat mit ihren zwei Kinder zu ihren Eltern umgezogen. Die Großeltern sind Rentner und die kleine Rente reicht nur für das tägliche Brot. Die Mutter der Kinder ist Buchhalterin von Beruf, aber sie kann noch nicht arbeiten, weil die Kinder zu klein sind. Robert ist ein schüchterner und freundlicher Knabe. Er mag am liebsten mit den Autos spielen und der kleinen Schwester Anjuta Märchen erzählen. Er mag auch dem Opa helfen, den Hammer fest in der Hand halten und stolz zuhören, wie der Opa ihn lobt. Robert will Fahrer werden. Ihre Patenschaft wird wesentlich die Sorgen der Familie erleichtern und den Kindern schöne Zukunft schenken.Wer für eines der Kinder eine Patenschaft übernehmen möchte oder noch Fragen hat, bitte hier klicken: Kontakt Diaconia
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Donnerstag, 27. Mai 2010
So langsam...
… nimmt der Wohnungskauf Gestalt an. Gestern haben wir die Unterlagen für den Kredit unterschrieben und persönlich zu unserem Finanzmakler gebracht, damit es schneller geht. Parallel soll in den nächsten Wochen alles so weit wie möglich vorbereitet werden, damit wir den Kaufvertrag unterschreiben, das Geld überweisen und danach zeitnah mit der Renovierung loslegen können. Am 21. Juni kommt der Gemeinderat unseres neuen Heimatortes zusammen, und da das Haus der Gemeinde gehört, müssen sie den Details (Teilungsplan, Kaufvertrag) zustimmen. Aber wir hoffen, dass danach alles schnell geht. Für Mitte August haben wir unseren nächsten Urlaub gebucht und bis dahin möchten wir gerne umgezogen sein. Es dauert ohnehin schon alles viel zu lange für unseren Geschmack!
Dienstag, 18. Mai 2010
Ein kleiner Schritt vor
Heute haben wir den umfangreichen Papierkram vollendet, der für den Antrag der Zwischenfinanzierung unserer neuen Wohnung nötig ist. Jetzt muss ein Vertrag ausklamüsert werden. Das lassen wir von unserer Seite den Finanzmakler machen, da wir eh keine Ahnung haben – er kann uns dann hinterher die Haken und Ösen erklären. Also heißt es für uns jetzt erstmal wieder Geduld haben und warten… - hoffentlich nicht lange!
Donnerstag, 6. Mai 2010
Einen Schritt zurück, einen vor
Unser potenzieller Käufer hat nun doch abgesagt, und sobald wir das wussten, haben wir uns um die Zwischenfinanzierung für unsere neue Wohnung gekümmert. Das müsste eigentlich innerhalb der nächsten 14 Tage über die Bühne gehen. Wir haben einen unabhängigen Vermittler damit beauftragt, der die Angebote nach den für uns günstigsten Konditionen überprüft. Es ist immer von Vorteil, wenn man jemanden hat, der in dieser Hinsicht zuverlässig und nicht nur auf Provision aus ist. Wenn die Finanzierung klar ist, werden wir uns so schnell wie möglich an den Kauf der Wohnung machen. Die Werbung für unser derzeitiges Domizil muss jetzt verstärkt fortgesetzt werden.
Mittwoch, 28. April 2010
Zähne und Umzug
Die Wunde, die der gezogene Weisheitszahn hinterlassen hat, heilt langsam aus. Das war allerdings nur der Anfang einer höchstwahrscheinlich ellenlangen und kostenintensiven Zahn- und Kiefergeschichte. Ich hatte vor Jahren eine nicht ganz billige Krankenzusatzversicherung abgeschlossen, die auch Zahnbehandlungen mit einschließt, und habe mich immer mal wieder gefragt, ob so etwas wirklich nötig ist – immerhin habe ich jahrelang nur eingezahlt und sie nur sehr selten überhaupt in Anspruch nehmen müssen. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich trotzdem dabei geblieben bin, denn viele der Behandlungen, denen ich mich in Zukunft wohl unterziehen muss, werden nur noch zu einem geringen Teil von der gesetzlichen Kasse übernommen, während die Zusatzversicherung vom Restbetrag einen großen – in manchen Fällen den größten – Teil übernimmt. Dabei geht es auch um hohe Summen. Am Freitag nächster Woche habe ich einen Termin bei meinem Hauszahnarzt, mal sehen, was der sagt. Ich bin allerdings inzwischen geneigt, erstmal den anstehenden Umzug hinter mich zu bringen (was zur Folge hat, dass ich mir auch neue Ärzte suchen muss), bevor ich mich irgendwelchen Prozeduren unterziehe, die mich womöglich tagelang außer Gefecht setzen. Dieser Umzug erfordert meine ganze Kraft und das kann ich mir dann einfach nicht leisten!
Apropos Umzug – es zieht sich mal wieder hin. Wir warten noch auf das Ja oder Nein des derzeitigen Hauptinteressenten an unserem Haus und er wartet auf den Kostenvoranschlag einer Heizungsfirma. Ich hoffe aber sehr, dass da diese Woche etwas kommt, damit wir wissen, ob wir zwischenfinanzieren müssen oder nicht. Mittlerweile habe ich schon schlaflose Nächte, weil ich denke, dass wir den Umzug nie geregelt kriegen – was Blödsinn ist, das ist nur eine Frage der Organisation und darin bin ich gut (kein Eigenlob, ich weiß, dass ich das nicht mir zu verdanken habe!). Leider mache ich mir im Vorhinein häufig viel zu viele Gedanken – so lange, bis ich loslegen kann und darauf warte ich jetzt. Das Warten ist immer das Schlimmste!
Apropos Umzug – es zieht sich mal wieder hin. Wir warten noch auf das Ja oder Nein des derzeitigen Hauptinteressenten an unserem Haus und er wartet auf den Kostenvoranschlag einer Heizungsfirma. Ich hoffe aber sehr, dass da diese Woche etwas kommt, damit wir wissen, ob wir zwischenfinanzieren müssen oder nicht. Mittlerweile habe ich schon schlaflose Nächte, weil ich denke, dass wir den Umzug nie geregelt kriegen – was Blödsinn ist, das ist nur eine Frage der Organisation und darin bin ich gut (kein Eigenlob, ich weiß, dass ich das nicht mir zu verdanken habe!). Leider mache ich mir im Vorhinein häufig viel zu viele Gedanken – so lange, bis ich loslegen kann und darauf warte ich jetzt. Das Warten ist immer das Schlimmste!
Samstag, 17. April 2010
Ein besonderes Souvenir
Als wir am Ostermontagmittag im übervollen London in einem noch übervolleren Fast Food Imbiss saßen, setzten sich an den Tisch neben uns zwei Soldaten in Kampfuniform und ISAF-Abzeichen am Ärmel. Soweit nichts Besonderes. In Großbritannien können sich Soldaten in Uniform frei bewegen, ohne blöd angemacht und gar als „Mörder“ beschimpft zu werden. Allerdings fiel uns auf, dass sie merkwürdige kleine Eimer mit sich führten und das machte uns zwar neugierig, aber man fragt ja nicht ;) Als wir wenig später nach einem Rundgang durch das – natürlich ebenfalls übervolle – Nobelkaufhaus Harrod’s Richtung U-Bahn-Station gingen, stand dort auf einmal einer der Soldaten mit seinem Eimerchen. Dieses Mal sprachen wir ihn an und es stellte sich heraus, dass er zu den Coldstream Guards (besser bekannt als bärenfellbemützte Wachsoldaten) gehörte und für in Afghanistan verwundete Kameraden sammelte. Da wir gerne Menschen unterstützen, die ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Kampf gegen ideologisch gehirngewaschene Massenmörder und sonstige Menschenverächter riskieren, leisteten wir natürlich einen kleinen Beitrag. Und da man in Großbritannien fast immer etwas bekommt, wenn man für „offizielle“ gute Zwecke spendet, erhielten wir diese netten Gummiarmbänder :)
Ich frage mich allerdings, was sich deutsche Soldaten anhören müssten, die in Kampfuniform in einer deutschen Stadt mal nicht für Kriegsgräber aus vergangenen Zeiten, sondern für verwundete Kameraden in der Gegenwart sammeln würden. Immerhin haben „wir“ ja den Krieg angefangen, um Afghanistan zu erobern, nicht wahr? Und das, wo dieses Land doch vorher eine der am besten funktionierenden Demokratien der Welt war! Immerhin durften sich Frauen und Mädchen innerhalb der eigenen vier Wände unter den Taliban frei bewegen – so ziemlich zumindest. Darum sollten wir auch unsere Truppen sofort abziehen! Dadurch würde die Terrorgefahr hier in Deutschland reduziert, wir hätten wieder unsere Ruhe, die doch so schön war, solange wir (den Nazis sei Dank!) keine Truppen ins Ausland entsandt haben, damit wir nicht wieder als Kriegstreiber dastehen, während die Amerikaner und Briten für uns die Kastanien aus dem Feuer holen durften. So wollen wir es doch wieder haben! Und wen interessieren schon die Leute in Afghanistan – sollen die Taliban da doch machen, was sie wollen! Egal, wenn Mädchen nicht in die Schule und Frauen nicht zum Arzt gehen dürfen, Hauptsache, bei uns stehen alle Bezeichnungen in der weiblichen und der männlichen Form, das ist wichtig. Das ist nun mal deren Kultur und da darf man sich nicht einmischen. Wichtig ist nur, dass sie UNS in Ruhe lassen – wenn sie es denn tun…
Ich frage mich allerdings, was sich deutsche Soldaten anhören müssten, die in Kampfuniform in einer deutschen Stadt mal nicht für Kriegsgräber aus vergangenen Zeiten, sondern für verwundete Kameraden in der Gegenwart sammeln würden. Immerhin haben „wir“ ja den Krieg angefangen, um Afghanistan zu erobern, nicht wahr? Und das, wo dieses Land doch vorher eine der am besten funktionierenden Demokratien der Welt war! Immerhin durften sich Frauen und Mädchen innerhalb der eigenen vier Wände unter den Taliban frei bewegen – so ziemlich zumindest. Darum sollten wir auch unsere Truppen sofort abziehen! Dadurch würde die Terrorgefahr hier in Deutschland reduziert, wir hätten wieder unsere Ruhe, die doch so schön war, solange wir (den Nazis sei Dank!) keine Truppen ins Ausland entsandt haben, damit wir nicht wieder als Kriegstreiber dastehen, während die Amerikaner und Briten für uns die Kastanien aus dem Feuer holen durften. So wollen wir es doch wieder haben! Und wen interessieren schon die Leute in Afghanistan – sollen die Taliban da doch machen, was sie wollen! Egal, wenn Mädchen nicht in die Schule und Frauen nicht zum Arzt gehen dürfen, Hauptsache, bei uns stehen alle Bezeichnungen in der weiblichen und der männlichen Form, das ist wichtig. Das ist nun mal deren Kultur und da darf man sich nicht einmischen. Wichtig ist nur, dass sie UNS in Ruhe lassen – wenn sie es denn tun…
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Donnerstag, 15. April 2010
Da war'n es nur noch acht...

… was in diesem Fall gut ist. Unser Patenkind Nschdeh konnte vorzeitig aus dem Patenschaftsprogramm entlassen werden, weil es seiner Familie inzwischen finanziell wieder wesentlich besser geht, worüber wir uns natürlich sehr freuen :)

Wir haben uns allerdings entschlossen, an seiner Stelle kein neues Patenkind zu nehmen, sondern die 25 Euro lieber noch zusätzlich für Sargis‘ Therapie zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind wir jetzt in der Lage, fast die Hälfte der Therapiekosten alleine zu tragen.
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Sonntag, 11. April 2010
Wieder da!

Der London-Urlaub ist vorbei und ich finde mich auch innerlich langsam wieder zuhause ein – das braucht bei mir immer etwas Zeit. Ich habe es genossen, nach langer Zeit mal wieder in meinem geliebten London zu sein :) Natürlich hat sich einiges verändert, aber die Atmosphäre ist immer noch so wie vor 22 Jahren (meinen sehr kurzen Aufenthalt Ende 2005 zähle ich nicht). Mein ehemaliges College gibt es nicht mehr, einer meiner Lieblingsplätze, das Trocadero Centre am Piccadilly Circus, hat sich von einem „Museumszentrum“ (Multimediashow über London, Hologramm-Ausstellung, Guinnessbuch-Museum, Kramläden) in eine einzige große Spielhölle verwandelt und Madame Tussaud’s hat auch sein Konzept so geändert, dass es sich eigentlich (für den Preis und das Schlange stehen zumindest) nicht mehr lohnt dort hinein zu gehen. Das Wachsfigurenkabinett wurde sehr „abgespeckt“, viele Puppen sind verschwunden, dafür nimmt eine Gruselshow (für Kinder und empfindsame Menschen absolut ungeeignet) mit Folterszenen und „lebender“ Geisterbahn einen großen Raum ein, außerdem eine Fahrt mit kleinen Wägelchen durch die Show „Spirit of London“ – Letzteres ist nett gemacht, hat aber mit dem eigentlichen Sinn von Madame Tussaud’s nichts mehr zu tun. Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir uns das Geld und das Geschiebe erspart (auch wenn am Ende das eine oder andere schöne „Star“-Foto dabei rausgekommen ist)!
Genossen haben wir vor allem den sehr viel weiter als bei uns fortgeschrittenen Frühling – es blühten schon viele Blumen und Bäume und alles war sehr viel grüner als bei uns. Jetzt sitze ich also wieder auf der kalten Schwäbischen Alb, wo wir in den nächsten Tagen einstellige Temperaturen zu erwarten haben…
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Sonntag, 28. März 2010
Geduldsprobe
Am letzten Montag hatten wir wieder Hausbesichtiger hier, und dieses Mal sieht es ganz so aus als könnte der Verkauf klappen! Natürlich brauchen die Leute etwas Zeit, um sich definitiv zu entscheiden. Für uns ist dies allerdings eine Geduldsprobe, denn wir möchten bis spätestens Ende April unsere neue Wohnung kaufen und daher so bald wie möglich wissen, ob wir dafür noch ein Darlehen zur Zwischenfinanzierung aufnehmen müssen - was natürlich nicht nötig wäre, wenn wir jetzt das Haus verkaufen würden. Wir hoffen, dass wir bis Ostern mehr wissen!
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