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Sonntag, 12. Dezember 2010

Vorweihnachtszeit

Gerade läuft „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Ersten. Dieses Mal nehme ich es mir auf DVD auf, denn mittags ist eigentlich keine Fernsehzeit für mich.

Die Weihnachtsgeschenke haben wir alle zusammen, ich muss sie nur noch einpacken und einige davon per Post verschicken. Ersteres werde ich innerhalb dieser Woche beim Klang von Weihnachtsliedern machen. Die Karten, die ich schreiben wollte, habe ich bereits alle fertig, Hermann muss seine allerdings noch schreiben (Adressen habe ich schon drauf geschrieben), aber er hat wie immer viel Arbeit. Leider kann man unsere Schrift zu gut auseinander halten und ich kann meine nicht verstellen ;) Allerdings hat er ja noch etwas Zeit, ich muss ihn nur immer wieder daran erinnern.

In dieser Woche werden wir endlich auch „offiziell“ Besitzer unserer Wohnung, in der wir schon seit drei Monaten wohnen ;) Es gab vorher noch einige komplizierte Formalitäten, die erledigt werden mussten, aber glücklicherweise hatten wir nicht sehr viel damit zu tun. Am Donnerstag wird also endlich der Kaufvertrag unterschrieben.

Packen muss ich irgendwann auch noch – unsere Koffer nämlich, da wir Weihnachten wie immer zu meiner Familie fahren. Seit ich so weit entfernt wohne, ist dies eigentlich das Beste an Weihnachten – Familie und Freunde wiederzusehen!

Dabei denke ich an diejenigen, denen dies leider nicht möglich ist, besonders an unsere Soldaten im Auslandseinsatz und an meine christlichen Glaubensgeschwister, die irgendwo auf der Welt wegen ihres Glaubens im Gefängnis oder im Arbeitslager sitzen. Ich denke auch an die Familien dieser Menschen, die in ständiger Angst um ihre Lieben leben müssen – auch zu Weihnachten.

Sonntag, 29. November 2009

Unser Adventskranz...

... (frisch von Edeka) - passend zu Piri's Blogeintrag :)

Dienstag, 6. Oktober 2009

Es geht auf Weihnachten zu

Dies merkt man nicht nur an den Lebkuchen und Spekulatius, die sich im Supermarkt türmen – neben Herbstdeko und Halloweenkürbisfratzen – sondern an vielem anderen. In den Katalogen, die einem ins Haus flattern, werden Weihnachtskarten, Adventsdeko und –kalender und Geschenkideen für das Fest der Feste angeboten. Die diversen Päckchenaktionen wie „Weihnachten im Schuhkarton“ , „Ein Päckchen Liebe schenken“ und „Ein Päckchen Nächstenliebe“ laufen an. Gestern schließlich war bei uns ein Brief von Diaconia im Briefkasten, der sich um die Weihnachtsgeschenke für die Patenkinder drehte (wobei mir einfiel, dass die Weihnachtskarten für sie auch bald fällig sind). Leider können wir seit letztem Jahr keine Geschenke mehr schicken, sondern nur noch Geld überweisen. Der Grund ist, dass Armenien seine Bestimmungen für gebrauchte Hilfsgüter verschärft hat, so dass keine gebrauchten Kleider usw. mehr geschickt werden können und es sich damit nicht mehr lohnt, Container loszuschicken, in denen die Weihnachtsgeschenke immer mittransportiert wurden. Der Vorteil ist natürlich, dass das Geld für den Transport (mehrere 1000 Euro) gespart wird und von diesem Geld Kleidung und andere Hilfsgüter direkt im Land gekauft werden – dies gilt dann auch für die Weihnachtsgeschenke – und dadurch die einheimische Wirtschaft unterstützt wird. Da es in Armenien eigentlich fast alles zu kaufen gibt – es hat eben nur seinen Preis, den arme Leute nicht zahlen können – ist das zweifellos ein großer Vorteil. Auch wenn ich natürlich sehr gerne selbst Geschenke für die Kinderchen ausgesucht hätte :) Aber die Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde suchen wir ja wenigstens selber aus - beziehungsweise haben wir ausgesucht, denn die sind auch alle schon gekauft oder zumindest bestellt. Immerhin geht es ja auf Weihnachten zu... ;)