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Freitag, 25. Januar 2013

Nichts

Schon so lange habe ich in diesem Blog nichts mehr geschrieben. Dazu muss ich sagen, dass ich schon immer eine schlechte Tagebuchschreiberin war. Nach ein paar Seiten habe ich regelmäßig aufgegeben, weil mir mein Alltag zu langweilig und nichtssagend vorkam, als dass er es wert wäre, nur ein Wort über ihn zu verlieren.

Jetzt gerade sehe ich mich um, auf das, was ich von meinem Sofaplatz im Wohnzimmer, wo ich mit meinem Laptop sitze, sehen kann, und frage mich, worüber es sich lohnen würde zu schreiben. Den Schnee, der draußen vor dem Fenster niederrieselt? Die Uhr mit Westminsterschlag, bei dem ich oft mitsumme? Unsere ewig streitenden Wellensittiche? Die Hunde, die neben mir auf dem Sofa liegen? Den halbfertig gestrickten knallrosa Wollschal, der wie so viele Schals, die ich stricke, in eine Kiste mit Kleidern für Bedürftige kommt? Oder meine Sudoku-Blätter, die ich so gerne abends während der Werbepausen bearbeite, wenn ich amerikanische Krimis anschaue? Das ist alles so normal und alltäglich, dass ich eigentlich gar nichts darüber schreiben kann.

Donnerstag, 8. September 2011

Das Ende des Sommers

Er ist zwar noch nicht ganz weg – und eigentlich ist ja die Frage, ob man überhaupt wirklich von „Sommer“ reden kann, allenfalls von „Teilzeitsommer“ – aber an der immer eher einsetzenden Dunkelheit und den sich langsam verfärbenden Blättern merkt man schon, dass er nicht mehr lange bleiben wird. Damit beginnt für mich auch wieder die Zeit der Bloggerei. Ich habe zwar offiziell keine Blogpause gemacht, aber irgendwie hatte ich während der letzten Zeit keine Lust – ich geb’s ja zu! Allerdings habe ich deswegen kürzlich schon eine „Beschwerde“ bekommen ;)

Was bei mir in den letzten Monaten passiert ist:

1. Habe ich ein neues Buch veröffentlicht, und das ist zum ersten Mal auch in verschiedenen Online-Shops als E-Book erschienen, unter anderem bei iTunes und Amazon Kindle, aber natürlich auch als Print-Ausgabe.

2. Haben wir seit Ende August einen neuen Hund, genau genommen einen Zwergpinscher. Er heißt Flash Gordon ist der Großneffe von Yaris, der bereits seit fast drei Jahren bei uns lebt. Bilder der beiden Süßen kann man auf ihrer Fanseite bei Facebook anschauen – und man darf natürlich auch „Fan“ werden ;)

3. Ist unser Haus mal wieder eine Baustelle – dieses Mal allerdings glücklicherweise außerhalb unserer Wohnung. Unsere zukünftigen Nachbarn sind dabei, ihre Haushälfte gründlich umzubauen und außerdem draußen eine Menge Dinge zu tun, die uns ebenfalls nützen. Der Schmutz und der Lärm machen uns nicht das Mindeste aus – lästig sind immer nur Handwerker in der eigenen Wohnung (finde ich jedenfalls, da fühle ich mich immer in meiner Privatsphäre gestört), obwohl das natürlich leider auch manchmal nötig ist.

Okay, ich denke das reicht für heute – bis demnächst ;)

Sonntag, 26. September 2010

Spaziergang und Müllpolitik

Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat, ist heute wieder ein ziemlich sonniger Tag und ich habe heute morgen beim Hundespaziergang mit Yaris einen besonders schönen Spazierweg entdeckt. Schließlich muss ich meinen neuen Wohnort erstmal „erobern“ und dafür sind die täglichen Hundespaziergänge gar nicht schlecht. Außerdem habe ich einen zweiten Tütchenspender entdeckt, was bei Yaris‘ Verbrauch (zwei bis drei Häufchen = Tütchen pro Spaziergang) auch ganz nützlich ist.

Hier oben auf der Hochebene der Schwäbischen Alb (zwischen 750 und 800 Meter über dem Meeresspiegel, je nachdem, wo man sich befindet), ist es schon ziemlich herbstlich und die Bäume verlieren massenhaft Blätter. Dabei weht ein eisiger Wind, selbst wenn es eigentlich nicht so sehr kalt (also um die 10°C) ist. Heute morgen hätte ich jedenfalls besser daran getan, mir eine Mütze aufzusetzen. Aber die Luft ist schön trocken und frisch. Nicht umsonst war Stetten a.k.M. ja mal Luftkurort – zwischen den beiden Weltkriegen, als es hier kein Militär gab, hat man die Kasernengebäude dafür genutzt und Tuberkulosepatienten und andere Lungenkranke dort einquartiert. Ich bin zwar nicht lungenkrank, aber für meinen Kreislauf ist die Luft hier oben auf jeden Fall auch gut. Heute ist der erste Tag, an dem ich mich – sehr wahrscheinlich stressbedingt – nicht gut gefühlt habe (zum Vergleich: an meinem früheren Wohnort war ich dankbar für jeden Tag, an dem ich einigermaßen fit war), aber mein Blutdruck ist dabei ziemlich stabil geblieben und das ist schon viel wert.

Ach ja, noch einmal zur Müllpolitik des Landkreises Sigmaringen (siehe auch den vorherigen Blog-Beitrag): den Glasmüll muss man hier extra zum Recyclinghof bringen, der übrigens von hier aus – wir wohnen ziemlich nah am Zentrum – nicht zu Fuß zu erreichen ist. Wir haben ja ein Auto, aber ich frage mich, was diejenigen machen, die keines haben – vermutlich alles nur in Plastikflaschen kaufen, die kommen in den gelben Sack. Sehr umweltfreundliche Regelung!

Samstag, 30. Januar 2010

Yaris, der Schneepinscher

Diese Fotos habe ich heute nachmittag bei unserem Spaziergang gemacht. Normalerweise ist Yaris furchtbar wasser- und schneescheu – allerdings nicht, wenn es irgendwo etwas Interessantes zu entdecken gibt ;)










Donnerstag, 17. September 2009

Unsere neuen Mitbewohner



Seit vorgestern sind wir stolze Besitzer von zwei süßen Wellensittichen namens Fitzwilliam Darcy (blau) und Henry Tilney (weiß-grün). Die Namen gehen auf meine Kappe, ich bin nun mal Jane-Austen-Fan und dazu stehe ich *g* Es sind zwei wunderschöne Vögelchen, vor allem Henry Tilney gefällt mir gut, gerade weil er mit dem pastellgrünen Körper und den weißen Flügeln keine gewöhnliche Wellensittich-Färbung hat.

Yaris war etwas verstört, dass auf einmal „Konkurrenz“ hier einzog – schließlich war er ja vorher unser verwöhntes Einzeltier ;) Er beobachtet jede Regung der Vögel von seiner Sofaecke aus und sobald ich mit den beiden Tierchen spreche, kommt er ganz eifersüchtig an und verlangt seinen Teil der Aufmerksamkeit. Aggressiv ist er glücklicherweise nicht, er schnuppert nur manchmal am Käfig, aber da die Vogelzüchterfamilie auch einen Hund hat (einen Jack Russell) machen sich die beiden nicht viel daraus. Sie reagieren meistens nicht einmal und das ist ja in diesem Fall genau die richtige Reaktion. Ansonsten bringen sie allerdings ganz schön Leben in die Bude mit ihrem Gezwitscher :)

Dienstag, 14. Juli 2009

Montag, 6. Juli 2009

Hausbesetzer

Gestern morgen wären wir fast zu spät zum Gottesdienst gekommen. Grund war ein kleiner „Hausbesetzer“. Wir haben ein Katzenhaus im Garten für unseren Kater. Dort wohnt er zwar offenbar nicht wirklich (keine Ahnung, wo er sich zur Zeit so rumtreibt, aber er ist ja kastriert, da kann nicht viel passieren *s*), bekommt aber sein Futter hinein gestellt und benutzt das Häuschen neuerdings auch als Toilette – etwas ekelig, aber was soll’s. Gestern morgen habe ich also wie gewöhnlich das Dach des Katzenhauses geöffnet, um Futter ins Schälchen zu geben, und wen sehe ich dort schön eingerollt? – Diesen kleinen Gesellen:
Den Igel hat die Sauerei, die der Kater veranstaltet hatte, wohl nicht gestört, als er sich ein Quartier für die Nacht suchte. Natürlich musste ich sofort Hermann und meine Kamera holen ;) Gestern abend war er wieder da und hat vom Katzenfutter gefressen. Wir hoffen, dass er in unserem Garten heimisch wird - wir haben nämlich jede Menge Schnecken hier, so dass zum Beispiel das Anbauen von Salat ziemlich sinnlos wäre. Wenn der Igel ein paar von denen erledigen würde, wäre das nicht das Schlechteste!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Ein wasserscheues Ex-Stinktier im Bach





Yaris riecht inzwischen wieder gut. Allerdings hat Hermann vorsichtshalber eine Literflasche Hundeshampoo gekauft, man weiß ja nie. Am Dienstag waren die beiden zusammen am Bach – es war unserem kleinen wasserscheuen Ex-Stinktier aber irgendwie nicht ganz geheuer …

Montag, 29. Juni 2009

Stinktier


Neben mir liegt gerade ganz gemütlich ein sehr unangenehm müffelnder Hund. Hermann hatte ihn gestern frei laufen lassen und bevor er es verhindern konnte, hatte Yaris sich in irgendetwas ausgiebig gewälzt, und das war garantiert kein Parfüm (wir tippen auf Jauche)! Auch nach dreimal duschen, zweimal davon mit Shampoo, stinkt er immer noch bestialisch – dabei riecht er normalerweise sehr angenehm. Da warmes Wetter war „durfte“ er deshalb heute fast den ganzen Tag mitsamt Körbchen (das natürlich genauso stank, nachdem er darin die Nacht verbracht hatte) und Wassernapf auf dem Balkon verbringen – abgesehen von den Gassigeh-Zeiten. Seine Körbchen-Utensilien sind inzwischen gewaschen und hängen duftend auf dem Wäscheständer, aber der Hund stinkt immer noch. Heute abend werden wir mit neu gekauftem Hundeshampoo noch einmal versuchen, unser Stinktier in einen Zwergpinscher zurück zu verwandeln.