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Freitag, 7. August 2015

Ausflug ins Mittelalter


Nicht weit von meinem derzeitigen Wohnort entfernt befindet sich das Mittelalter. Mitten auf der grünen Wiese oder besser im grünen Wald in der Nähe der Kleinstadt Meßkirch entsteht eine Klosterstadt nach einem Plan aus dem 9. Jahrhundert – und (weitestgehend zumindest) mit den Handwerksmethoden aus dieser Zeit.


Das Projekt existiert noch nicht sehr lange und wer jetzt dorthin kommt, sieht noch nicht viel von der zu erbauenden Stadt selbst – aber trotzdem eine Menge. Entlang eines Rundweges sind Hütten entstanden, in denen fleißig gearbeitet wird. Einige der Handwerker und Helfer sind fest angestellt, zum Teil handelt es sich um Langzeitarbeitslose, andere sind eine Zeitlang als Freiwillige dort tätig. Alle tragen mittelalterliche Kleidung und arbeiten mit entsprechenden Methoden, was oft sehr mühsam ist.






Für die Besucher, Kinder eingeschlossen, ist es außerordentlich interessant und man bekommt Lust, mitzumachen. Zumindest möchte man immer wiederkommen, um zu sehen, wie aus den Hütten so langsam eine Stadt und aus der kleinen, bisher halbfertigen Kirche ein Kloster entsteht.







Informationen rund um die Baustelle gibt es auf www.campus-galli.de

Sonntag, 11. April 2010

Wieder da!


Der London-Urlaub ist vorbei und ich finde mich auch innerlich langsam wieder zuhause ein – das braucht bei mir immer etwas Zeit. Ich habe es genossen, nach langer Zeit mal wieder in meinem geliebten London zu sein :) Natürlich hat sich einiges verändert, aber die Atmosphäre ist immer noch so wie vor 22 Jahren (meinen sehr kurzen Aufenthalt Ende 2005 zähle ich nicht). Mein ehemaliges College gibt es nicht mehr, einer meiner Lieblingsplätze, das Trocadero Centre am Piccadilly Circus, hat sich von einem „Museumszentrum“ (Multimediashow über London, Hologramm-Ausstellung, Guinnessbuch-Museum, Kramläden) in eine einzige große Spielhölle verwandelt und Madame Tussaud’s hat auch sein Konzept so geändert, dass es sich eigentlich (für den Preis und das Schlange stehen zumindest) nicht mehr lohnt dort hinein zu gehen. Das Wachsfigurenkabinett wurde sehr „abgespeckt“, viele Puppen sind verschwunden, dafür nimmt eine Gruselshow (für Kinder und empfindsame Menschen absolut ungeeignet) mit Folterszenen und „lebender“ Geisterbahn einen großen Raum ein, außerdem eine Fahrt mit kleinen Wägelchen durch die Show „Spirit of London“ – Letzteres ist nett gemacht, hat aber mit dem eigentlichen Sinn von Madame Tussaud’s nichts mehr zu tun. Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir uns das Geld und das Geschiebe erspart (auch wenn am Ende das eine oder andere schöne „Star“-Foto dabei rausgekommen ist)!

Genossen haben wir vor allem den sehr viel weiter als bei uns fortgeschrittenen Frühling – es blühten schon viele Blumen und Bäume und alles war sehr viel grüner als bei uns. Jetzt sitze ich also wieder auf der kalten Schwäbischen Alb, wo wir in den nächsten Tagen einstellige Temperaturen zu erwarten haben…