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Freitag, 7. August 2015

Ausflug ins Mittelalter


Nicht weit von meinem derzeitigen Wohnort entfernt befindet sich das Mittelalter. Mitten auf der grünen Wiese oder besser im grünen Wald in der Nähe der Kleinstadt Meßkirch entsteht eine Klosterstadt nach einem Plan aus dem 9. Jahrhundert – und (weitestgehend zumindest) mit den Handwerksmethoden aus dieser Zeit.


Das Projekt existiert noch nicht sehr lange und wer jetzt dorthin kommt, sieht noch nicht viel von der zu erbauenden Stadt selbst – aber trotzdem eine Menge. Entlang eines Rundweges sind Hütten entstanden, in denen fleißig gearbeitet wird. Einige der Handwerker und Helfer sind fest angestellt, zum Teil handelt es sich um Langzeitarbeitslose, andere sind eine Zeitlang als Freiwillige dort tätig. Alle tragen mittelalterliche Kleidung und arbeiten mit entsprechenden Methoden, was oft sehr mühsam ist.






Für die Besucher, Kinder eingeschlossen, ist es außerordentlich interessant und man bekommt Lust, mitzumachen. Zumindest möchte man immer wiederkommen, um zu sehen, wie aus den Hütten so langsam eine Stadt und aus der kleinen, bisher halbfertigen Kirche ein Kloster entsteht.







Informationen rund um die Baustelle gibt es auf www.campus-galli.de

Mittwoch, 7. März 2012

Gestern Abend vor 25 Jahren



Hier in Deutschland erinnern sich vielleicht nicht mehr viele daran, dass am Abend des 6. März 1987 die Fähre „Herald Of Free Enterprise“ vor dem Hafen von Zeebrügge innerhalb kürzester Zeit auf die Seite kippte und 193 Menschen in den Tod riss. Das ist verständlich, denn unter den Toten waren meines Wissens keine Deutschen. Ich weiß lediglich von einer deutschen Überlebenden, deren Geschichte in unserer Zeitung stand, weil sie aus der weiteren Region stammte.

Mich hat die Sache damals ziemlich beschäftigt, denn immerhin war ich zu der Zeit schon mehrmals mit der Fähre über den Ärmelkanal gefahren – wenn auch meistens von Calais aus – und hatte gerade in dem Jahr vor, es erneut zu tun. Zuerst mit Familie und Wohnmobil für den Sommerurlaub und später im Jahr, um mein Studium am Pitman College in London zu beginnen.

Nun war es nicht so, dass ich deswegen Angst gehabt hätte, erneut eine Fähre zu besteigen – in dieser Hinsicht war meine größte Angst auch nach dem Unglück immer noch die vor der Seekrankheit ;) Aber ich konnte mir allzu lebhaft vorstellen, wie es sein musste, hilflos im kalten Wasser gefangen zu sein und Angst vor dem Ertrinken oder Erfrieren haben zu müssen. Ich überlegte, wie es die Überlebenden wohl geschafft hatten, aus dem Schiff, das ja auf der Seite lag, heraus zu kommen, und frage mich, wie viele von ihnen jemals wieder freiwillig mit so einem Schiff gefahren sind.

In Großbritannien und Belgien gab es gestern Gedenkveranstaltungen, von denen man allerdings nur lesen konnte, wenn man die Berichte darüber auf Google News suchte. In der St. Mary’s Church in Dover gibt es sogar ein Kirchenfenster zum Gedenken an die Opfer des Unglücks. 2004 habe ich es eher zufällig entdeckt bei einem Aufenthalt in Dover, während ich darauf wartete, dass die Fähre auslief, mit der ich fahren wollte.

Samstag, 5. März 2011

Zeigt her eure Brautkleider


Ein besonders schönes "Zeigt her..."-Thema von Doro - Brautkleider. Immerhin wird es Frühling :)

Wir haben im August 2008 geheiratet. Das erste Bild zeigt uns vor der standesamtlichen Trauung.


Mein Brautkleid für die kirchliche Hochzeit hatte eine Freundin (die Frau auf dem Foto unten) geschneidert, nachdem ich im Internet hunderte von Bildern gewälzt und nur wenige Kleider gefunden hatte, mit denen man nicht von den mehr oder weniger gut bedeckten Brüsten aufwärts nackt war. Zum Verdecken der Blöße wurden winzige Bolerojäckchen angeboten. Aber da ich sonst auch nicht halbnackt herumlaufe, wollte ich damit nicht ausgerechnet bei einem so feierlichen Anlass wie meiner Hochzeit anfangen.

Aber wenn ich mir schon ein Kleid schneidern lassen musste, dann sollte es wenigstens mein Traumkleid sein. Der Empirestil und die passende Frisur waren eine Hommage an meine Lieblingsschriftstellerin Jane Austen :)




Sonntag, 20. Februar 2011

Das Wetter

Nachdem wir jetzt schon eine ganze Weile so etwas wie Frühling hatten, ist seit heute der Winter zurück. Irgendwann heute Nacht hat es angefangen zu schneien (ziemlich nassen Schnee, mit dem wahrscheinlich nicht einmal die Wintersportfans etwas anfangen können) und das tut es immer noch. Ich bin wenigstens in unserer schönen warmen Wohnung, aber dafür werde ich gleich meinen Ehemann auftauen müssen, denn der muss heute den ganzen Tag draußen arbeiten. Als Lokaljournalist ist er bei einem Narrentreffen – das ist die hiesige Bezeichnung für einen Karnevalsumzug. Der Ärmste! Werde gleich schon mal den Holzofen anschmeißen, heißes Badewasser einlassen und Tee kochen.

Ich verkrieche mich dafür in den Roman, den ich gerade schreibe. Da ist es nämlich im Moment Sommer und meine Hauptpersonen befinden sich auf einer Kreuzfahrt. Ich krame dabei ganz tief in den Erinnerungen an unsere eigene Kreuzfahrt im Herbst letzten Jahres und das macht viel Spaß :) Und es lenkt vom Wetter draußen ab!

Sonntag, 9. Januar 2011

Wieder da

An den letzten beiden Sonntagen konnte ich leider nicht bloggen. Über die Feiertage waren wir in meiner alten Heimat und haben die Familie besucht. Während dieser Zeit bin ich zu fast gar nichts gekommen, obwohl mir nicht klar ist, warum nicht. Irgendwie war aber immer was. Den letzten Sonntag (oder wenigstens den größten Teil davon) haben wir auf der Autobahn verbracht zwecks Rückreise.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen!

Normalerweise habe ich keine Vorsätze für das jeweils kommende Jahr, da ich von vornherein schon gar nicht damit rechne, sie einzuhalten. Also lasse ich es lieber ganz, mir etwas vorzunehmen. Dieses Mal habe ich mir einen Vorsatz gegeben, den ich bis jetzt bemerkenswert gut eingehalten habe – ich muss direkt staunen! Dieser Vorsatz ist eigentlich ein Vers aus der Bibel, nämlich Matthäus 6,34: „Sorgt euch also nicht um das, was morgen sein wird! Denn der Tag morgen wird für sich selbst sorgen. Die Plagen von heute sind für heute genug!" Das hat Jesus damals zu seinen Jüngern gesagt und es gilt auch für seine Jünger von heute. Daher bin ich sicher, dass es nicht mein Verdienst ist, wenn ich diesen Vorsatz ganz gegen mein ewig überbesorgtes Naturell einhalten kann. Und das, obwohl es seit Jahresanfang schon einiges gab, um das ich mir eine Menge Sorgen hätte machen können. Aber ich bin ganz cool, ich kenne mich selbst nicht mehr!

Wie an jedem Jahresanfang bin ich auch neugierig, was das Jahr bringen wird und wo wir am Ende stehen werden. Ich denke zwar nicht, dass dieses so ereignisreich wird wie letztes, schon weil wir nicht wieder umziehen werden – zumindest hoffe ich das ;) Aber eines weiß ich: das Leben bleibt spannend und wird sicher nicht langweilig :)

Sonntag, 19. Dezember 2010

Endspurt

Die Weihnachtsgeschenke sind alle eingepackt, die meisten Karten geschrieben, am Montag bringen wir die letzten Päckchen zur Post, die verschickt werden müssen. Die Koffer sind zum Teil gepackt, aber das wird sowieso bis zum letzten Tag dauern. Ich bin froh, wenn wir uns endlich ins Auto setzen und losfahren können, und noch froher, wenn wir erst einmal angekommen sind. Im letzten Jahr hatte uns das Navi einen langen Stau auf der Autobahn angekündigt und wir sind durch den tief verschneiten Westerwald gefahren. Das war auch ein schönes Erlebnis, so kommt man doch erst richtig in Weihnachtsstimmung ;)

Heute Abend haben wir laut Wetterbericht Eisregen zu erwarten, was mich weniger stören würde, wenn Hermann nicht einen beruflichen Termin hätte – er muss in einem Dorf im Donautal ein Konzert besuchen und die Straßen dorthin sind im Winter sowieso schon tückisch. Da kann es passieren, dass man nicht nur in einen Graben, sondern auch schon mal einen Abhang runterrutschen kann. Außerdem gibt es in der Gegend massenhaft Funklöcher, so dass man im Ernstfall unter Umständen nicht einmal per Handy Hilfe holen kann. Daher hoffe ich, dass die Wetterfrösche sich vertan haben und der Eisregen noch auf sich warten lässt – oder am besten gar nicht kommt.

Übrigens hatten wir heute Vormittag schon den Paketboten vor der Tür stehen, obwohl Sonntag ist. Aber so viele Leute verschickten Weihnachtspäckchen, dass die Post Sonderschichten fahren muss.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Vorweihnachtszeit

Gerade läuft „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Ersten. Dieses Mal nehme ich es mir auf DVD auf, denn mittags ist eigentlich keine Fernsehzeit für mich.

Die Weihnachtsgeschenke haben wir alle zusammen, ich muss sie nur noch einpacken und einige davon per Post verschicken. Ersteres werde ich innerhalb dieser Woche beim Klang von Weihnachtsliedern machen. Die Karten, die ich schreiben wollte, habe ich bereits alle fertig, Hermann muss seine allerdings noch schreiben (Adressen habe ich schon drauf geschrieben), aber er hat wie immer viel Arbeit. Leider kann man unsere Schrift zu gut auseinander halten und ich kann meine nicht verstellen ;) Allerdings hat er ja noch etwas Zeit, ich muss ihn nur immer wieder daran erinnern.

In dieser Woche werden wir endlich auch „offiziell“ Besitzer unserer Wohnung, in der wir schon seit drei Monaten wohnen ;) Es gab vorher noch einige komplizierte Formalitäten, die erledigt werden mussten, aber glücklicherweise hatten wir nicht sehr viel damit zu tun. Am Donnerstag wird also endlich der Kaufvertrag unterschrieben.

Packen muss ich irgendwann auch noch – unsere Koffer nämlich, da wir Weihnachten wie immer zu meiner Familie fahren. Seit ich so weit entfernt wohne, ist dies eigentlich das Beste an Weihnachten – Familie und Freunde wiederzusehen!

Dabei denke ich an diejenigen, denen dies leider nicht möglich ist, besonders an unsere Soldaten im Auslandseinsatz und an meine christlichen Glaubensgeschwister, die irgendwo auf der Welt wegen ihres Glaubens im Gefängnis oder im Arbeitslager sitzen. Ich denke auch an die Familien dieser Menschen, die in ständiger Angst um ihre Lieben leben müssen – auch zu Weihnachten.

Montag, 6. Dezember 2010

Bald ist es wieder soweit...



... und der schönste aller jemals gedrehten Märchenfilme wird in den dritten Programmen rauf und runter gesendet. Als er zum ersten Mal bei uns im Westen Deutschlands gezeigt wurde (1975) war ich neun Jahre alt und seitdem gehört er bei mir zum festen Weihnachtsprogramm. Die Sendezeiten für 2010 gibt es übrigens auf der Fansite.

Sonntag, 5. Dezember 2010

2. Advent



Den Sonntag habe ich nun zu meinem Blogtag erkoren. In der Woche habe ich zu viel zu tun, aber die Sonntage halte ich mir bewusst frei. Vielleicht schreibe ich irgendwann einmal etwas zwischendurch, aber zumindest einmal in der Woche sollte hier etwas Neues stehen, das habe ich mir vorgenommen.

Da jetzt die meisten Arbeiten an unserer neuen Wohnung vollendet sind, habe ich mit der Grundreinigung begonnen. Solange immer noch Handwerker Dreck gemacht haben, nicht nur mit ihren Tätigkeiten, sondern – vor allem, seit draußen Schnee liegt – auch mit ihren Schuhen, habe ich immer nur so weit sauber gemacht, dass es einigermaßen manierlich aussah. Für Sisyphos-Arbeit habe ich nun wirklich nichts übrig, dazu ist mir meine Zeit zu schade!

Eigentlich würde ich sowieso am liebsten die meisten Stunden des Tages an meinem neuen Roman schreiben, aber so lange ich keinen Bestseller produziere, der es mir ermöglichen würde, eine Putzfrau zu engagieren, muss ich die Hausarbeit leider selbst machen.

Freitag, 29. Oktober 2010

Bücher, Bücher, Bücher

Ich bin eine nachlässige Bloggerin, was aber in erster Linie immer noch an unserem Umzug liegt. Hätte nicht gedacht, dass sich das so hinzieht. Zur Zeit (und das wird noch eine Weile dauern) besteht meine Hauptbeschäftigung darin, unsere Bibliothek einzuräumen, sprich, Kisten mit Unmengen von Büchern aus dem Keller zu holen, die Bücher auszupacken, zu sortieren und in die Regale zu stellen. Eine schöne, aber sehr zeitaufwändige und anstrengende Arbeit.

Vor kurzem ist mein eigener erster Roman „Briefe aus Kensington“ erschienen. Von einigen Leuten weiß ich, dass sie das Buch schon bestellt haben. Leider dauert es etwas, bis sie ihre Exemplare bekommen und noch länger, bis sie sie gelesen haben. Ich bin schon sehr gespannt auf Feedbacks.

Samstag, 8. Mai 2010

Tag der teilweisen Befreiung

Wie selbstverständlich redet man heutzutage in Deutschland vom 8. Mai 1945, also dem offiziellen Ende des 2. Weltkrieges, als "Tag der Befreiung". Dass dies unzweifelhaft, aber fast ausschließlich für die Menschen im Westen Deutschlands und Europas, sowie im Osten für die meisten Insassen der Konzentrationslager galt, zeigt das Buch „Tag der Befreiung?“ von Hubertus Knabe in eindrücklicher Weise.

Der Autor schildert, wie im Einflussgebiet der Sowjetunion ein Gewaltsystem nahtlos durch ein anderes ersetzt wurde. Auch Menschen, die das Ende des Nationalsozialismus herbeigesehnt und die sowjetischen Truppen willkommen geheißen hatten, wurden oft bitter enttäuscht. Jüdische Frauen, die während des Dritten Reiches untergetaucht waren und sich nach dem Einmarsch der "Russen" erneut verstecken mussten, um Vergewaltigungen zu entgehen, Kommunisten und Demokraten, die kurz nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern wieder dort landeten - zum Teil im selben Lager - sowie sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die zunächst von ihrer eigenen Regierung noch einmal eingesperrt und zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden, gehörten zu den Menschen, die damals wie heute als "Befreite" galten.

Während sich die Westalliierten in ihrem Machtbereich um eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen und ein gewisses Maß an Rechtsstaatlichkeit bemühten, sahen sie fast tatenlos zu, wie in der sowjetischen Zone bis in die fünfziger Jahre wahllos Menschen festgenommen, verschleppt, gefoltert und umgebracht wurden. Auch Kinder und Jugendliche wurden nicht verschont. Den Massenvergewaltigungen fielen nicht allein deutsche Frauen und Mädchen (bis ins Kindesalter) zum Opfer, sondern auch sowjetische Zwangsarbeiterinnen, die nach der Stalinschen Ideologie als „Verräter“ galten, da sie den Deutschen lebend in die Hände gefallen waren, statt sich umbringen zu lassen.

Das Buch räumt mit der von vielen gehegten Illusion auf, die Menschen im Osten wären tatsächlich "befreit" worden. Dass dies keineswegs so war, zeigen die zitierten Augenzeugenberichte und auch inzwischen zugänglich gemachte Dokumente der ehemaligen Sowjetunion mehr als deutlich. Bei Gedenkfeiern zum „Tag der Befreiung“ sollte daher auch dieser Menschen gedacht werden, an denen die Befreiung spurlos vorüberging und die lediglich vom Regen in die Traufe kamen!

Donnerstag, 1. April 2010

Frohe Ostern...

... sage ich schon mal, denn bald sind wir auf dem Weg nach London *freu*

Die Hausinteressenten haben übrigens schon mal den Grundbuchauszug angefordert (braucht die Bank für die Finanzierung) und möchten demnächst einen Installateur schicken, zwecks Kostenvoranschlag für die Erneuerung der Heizung - wenn das nicht zwei sehr gute Zeichen sind :)

Samstag, 13. März 2010

Braut(strauss)schau – Ein Foto-Stöckchen

Dieses Stöckchen musste ich unbedingt bei Chinomso mitnehmen - hier ist meiner :)

Freitag, 5. März 2010

Urlaubsvorfreude

Der Frühjahrsputz ist inzwischen fast beendet, es fehlen nur noch die Fenster. Leider ist es inzwischen aber wieder kälter geworden – morgen soll es sogar noch einmal schneien *graus* - und da ich nicht vorhabe, mir für saubere Fenster eine Lungenentzündung zu holen, warte ich damit bis die Temperaturen angenehmere Werte erreichen.

Heute sind die Travelcards für unsere London-Reise im April angekommen. Die hätten wir zwar auch in Heathrow am Flughafen kaufen können, aber da man sie gegen geringen Aufpreis so praktisch online bestellen kann - zum Beispiel bei Visit Britain Direct – brauchen wir nach unserer Ankunft nicht erst mit den Koffern suchend durch die Gegend zu laufen und dann eventuell am Fahrkartenschalter Schlange zu stehen. Wir können gleich zur U-Bahn durchmarschieren und brauchen uns, da es sich um 7-Tage-Travelcards handelt, in der ganzen Woche nicht mehr um irgendwelche Bus-, U-Bahn- oder Zugfahrkarten zu kümmern. Allerdings planen wir an einem Tag einen Ausflug „auf’s Land“, sprich, zu Jane Austens Haus in Chawton, und müssen wir dann schon Fahrkarten kaufen. Die Eintrittskarten für Madame Tussaud’s haben wir ebenfalls online gekauft, denn dann müssen wir uns nicht in die Schlange stellen, sondern können gleich rein. Übernachten werden wir übrigens B&B in einem Südlondoner Stadtteil (denn wer nur die Innenstadt gesehen hat, kennt London eigentlich gar nicht!) und unsere Gastgeberin dort ist dieselbe, die schon vor mehr als 20 Jahren während meines Collegestudiums in London meine „Landlady“ war. Für mich ist es also ein wenig eine Nostalgie-Tour ;)

Montag, 22. Februar 2010

Comedy am Freitagabend

Zu Weihnachten hatten wir zwei Karten für eine Veranstaltung mit Onkel Fisch (eigentlich: ONKeL fISCH) geschenkt bekommen. Da wir von denen bisher noch nichts gehört hatten, mussten wir uns überraschen lassen und sind am letzten Freitag bei echtem Sauwetter (Schneeregen und glatten Straßen) die etwa 10 km nach Tuttlingen-Möhringen gefahren. Aber es hatte sich gelohnt – alleine die Grimassen, die die beiden schneiden können (Stichwort „Botox“), sind sehenswert. Aber auch sonst war es herrlich komisch. Wer kennt schon „Führerdeutsch“ oder weiß, dass es bei sämtlichen CSI-Serien um Spurensicherung geht? Und wer hat schon jemals eine echte „A… geige“ gesehen? Eine kleine Kostprobe (die allerdings im Programm am Freitag nicht vorkam) kann man hier sehen:

Sonntag, 3. Januar 2010

Bücher und andere Geschenke

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und ich sollte wieder etwas regelmäßiger bloggen. Das ist kein Vorsatz für dieses Jahr – solche Vorsätze habe ich schon lange nicht mehr, denn ich halte sie nie ein ;)

Zu Weihnachten haben wir eine Menge Bücher geschenkt bekommen, und einige, die nicht dabei waren, die wir aber unbedingt haben wollten, haben wir uns noch bestellt. Daher wird uns in der nächsten Zeit der Lesestoff nicht ausgehen – und wenn doch, können wir ja immer noch Bücher aus unserem bisherigen schon sehr reichhaltigen Fundus lesen. Der ist übrigens so reichhaltig, dass wir in der neuen Wohnung ein ganzes Zimmer – eines der beiden größten – als Bibliothek eingeplant haben. Ich hoffe nur, dass der Platz dann endlich mal reicht!

Ein weiteres Geschenk, das wir bekommen haben, ist eine Kreuzfahrt (jawohl, richtig gelesen!). Und zwar nicht nur für uns beide, sondern mein Vater hat seine Kinder samt Anhang (außer meinem Bruder Stefan, für den das leider viel Stress und wenig Vergnügen wäre) zu einer Kreuzfahrt auf der AIDAblu zu den Kanarischen Inseln und Madeira eingeladen. Wir werden insgesamt 7 Erwachsene und 2 Kinder sein. Wie mein Vater in seiner trockenen Art ist, hat er uns das Ganze so „nebenbei“ gesagt, als wir nach der Weihnachtsbescherung gemütlich zusammen saßen, und natürlich hat keiner von uns die Dimension dieser Ankündigung sofort kapiert. Schade, dass niemand unsere Gesichter fotografiert hat ;)

Auf diese Weise werden Hermann und ich in diesem Jahr drei Mal jeweils eine Woche Urlaub (Frühjahr London, Sommer Sachsen, Herbst Kanaren) machen und irgendwann dazwischen noch umziehen. Ich bin sehr gespannt, wie das wohl wird!

Sonntag, 27. Dezember 2009

Zwischen den Feiertagen...

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest!

In der letzten Zeit habe ich mich hier ja ziemlich rar gemacht, wenn man vom Adventskalender und einigen wenigen Kommentaren absieht, die ich in euren Blogs hinterlassen habe – und dem einen oder anderen Posting bei Facebook oder Twitter.

Während der Dezemberwochen hatte ich einfach anderes im Kopf – außer den Weihnachtsvorbereitungen auch noch unseren bevorstehenden Wohnungswechsel. Unser Haus steht inzwischen online zum Verkauf. Das nächste Jahr wird also voraussichtlich ein ziemlich ereignisreiches Jahr für uns und darauf bereite ich mich im Moment innerlich vor.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Sonntag, 13. Dezember 2009

Donnerstag, 10. Dezember 2009