Zu Weihnachten hatten wir zwei Karten für eine Veranstaltung mit Onkel Fisch (eigentlich: ONKeL fISCH) geschenkt bekommen. Da wir von denen bisher noch nichts gehört hatten, mussten wir uns überraschen lassen und sind am letzten Freitag bei echtem Sauwetter (Schneeregen und glatten Straßen) die etwa 10 km nach Tuttlingen-Möhringen gefahren. Aber es hatte sich gelohnt – alleine die Grimassen, die die beiden schneiden können (Stichwort „Botox“), sind sehenswert. Aber auch sonst war es herrlich komisch. Wer kennt schon „Führerdeutsch“ oder weiß, dass es bei sämtlichen CSI-Serien um Spurensicherung geht? Und wer hat schon jemals eine echte „A… geige“ gesehen? Eine kleine Kostprobe (die allerdings im Programm am Freitag nicht vorkam) kann man hier sehen:
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Montag, 22. Februar 2010
Samstag, 27. Juni 2009
Theater im Steintäle
Hermann und ich (er beruflich, ich privat) waren gestern in der Naturbühne Steintäle in Fridingen zur Premiere des Theaterstücks „Der dreimal tote Peter“. Dies ist ein turbulentes Verwirrspiel um einen echten und einen vermeintlich Toten, der die Identität des echten Toten annimmt.
Das Ganze war ein echter Genuss! Schon die Bühne selbst ist sehenswert. Bevor man sie erreicht, geht es erst einmal bergauf, und zwar zu Fuß. Außerdem sollte man je nach Witterung mit einer Decke (auf Schwäbisch übrigens „Teppich“) zum Sitzen – die Bänke können schon mal kalt und feucht sein -, wetterfester Kleidung und bei Bedarf einem Regenschirm „bewaffnet“ sein. Die Bühnenkulissen sind auf verschiedenen Ebenen direkt vor die Felswände gebaut.
Das Theaterstück war sehr gelungen, vom Bühnenaufbau über die wunderschönen Kostüme bis zur Darstellung selbst, die wunderbar kurzweilig war. Einige der Darsteller sprachen ihre Texte zwar etwas steif, was aber wohl nicht daran lag, dass sie sie schlecht gelernt hatten, sondern weil Hochdeutsch einfach eine echt schwere Sprache ist – jedenfalls für Schwaben (weiß man ja: „wir können alles außer…“) ;) Trotzdem bin ich froh, dass sie das Ganze nicht als schwäbisches Mundartstück gebracht haben – Schwäbisch kann nämlich auch eine echt schwere Sprache sein – jedenfalls für „Norddeutsche“ ;)
Die Fotos sind übrigens von Hermann – meine sind alle nichts geworden. Mit Blitz war die Bühne dunkel und ohne Blitz alles verwackelt :(
Ach ja, wer sich zufällig in diesem Sommer hier in der Gegend aufhalten sollte, das Stück wird noch an mehreren Terminen wiederholt – und Zuschauen lohnt sich auf jeden Fall :)
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