Die Weihnachtsgeschenke sind alle eingepackt, die meisten Karten geschrieben, am Montag bringen wir die letzten Päckchen zur Post, die verschickt werden müssen. Die Koffer sind zum Teil gepackt, aber das wird sowieso bis zum letzten Tag dauern. Ich bin froh, wenn wir uns endlich ins Auto setzen und losfahren können, und noch froher, wenn wir erst einmal angekommen sind. Im letzten Jahr hatte uns das Navi einen langen Stau auf der Autobahn angekündigt und wir sind durch den tief verschneiten Westerwald gefahren. Das war auch ein schönes Erlebnis, so kommt man doch erst richtig in Weihnachtsstimmung ;)
Heute Abend haben wir laut Wetterbericht Eisregen zu erwarten, was mich weniger stören würde, wenn Hermann nicht einen beruflichen Termin hätte – er muss in einem Dorf im Donautal ein Konzert besuchen und die Straßen dorthin sind im Winter sowieso schon tückisch. Da kann es passieren, dass man nicht nur in einen Graben, sondern auch schon mal einen Abhang runterrutschen kann. Außerdem gibt es in der Gegend massenhaft Funklöcher, so dass man im Ernstfall unter Umständen nicht einmal per Handy Hilfe holen kann. Daher hoffe ich, dass die Wetterfrösche sich vertan haben und der Eisregen noch auf sich warten lässt – oder am besten gar nicht kommt.
Übrigens hatten wir heute Vormittag schon den Paketboten vor der Tür stehen, obwohl Sonntag ist. Aber so viele Leute verschickten Weihnachtspäckchen, dass die Post Sonderschichten fahren muss.
Sonntag, 19. Dezember 2010
Sonntag, 12. Dezember 2010
Vorweihnachtszeit
Gerade läuft „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Ersten. Dieses Mal nehme ich es mir auf DVD auf, denn mittags ist eigentlich keine Fernsehzeit für mich.
Die Weihnachtsgeschenke haben wir alle zusammen, ich muss sie nur noch einpacken und einige davon per Post verschicken. Ersteres werde ich innerhalb dieser Woche beim Klang von Weihnachtsliedern machen. Die Karten, die ich schreiben wollte, habe ich bereits alle fertig, Hermann muss seine allerdings noch schreiben (Adressen habe ich schon drauf geschrieben), aber er hat wie immer viel Arbeit. Leider kann man unsere Schrift zu gut auseinander halten und ich kann meine nicht verstellen ;) Allerdings hat er ja noch etwas Zeit, ich muss ihn nur immer wieder daran erinnern.
In dieser Woche werden wir endlich auch „offiziell“ Besitzer unserer Wohnung, in der wir schon seit drei Monaten wohnen ;) Es gab vorher noch einige komplizierte Formalitäten, die erledigt werden mussten, aber glücklicherweise hatten wir nicht sehr viel damit zu tun. Am Donnerstag wird also endlich der Kaufvertrag unterschrieben.
Packen muss ich irgendwann auch noch – unsere Koffer nämlich, da wir Weihnachten wie immer zu meiner Familie fahren. Seit ich so weit entfernt wohne, ist dies eigentlich das Beste an Weihnachten – Familie und Freunde wiederzusehen!
Dabei denke ich an diejenigen, denen dies leider nicht möglich ist, besonders an unsere Soldaten im Auslandseinsatz und an meine christlichen Glaubensgeschwister, die irgendwo auf der Welt wegen ihres Glaubens im Gefängnis oder im Arbeitslager sitzen. Ich denke auch an die Familien dieser Menschen, die in ständiger Angst um ihre Lieben leben müssen – auch zu Weihnachten.
Die Weihnachtsgeschenke haben wir alle zusammen, ich muss sie nur noch einpacken und einige davon per Post verschicken. Ersteres werde ich innerhalb dieser Woche beim Klang von Weihnachtsliedern machen. Die Karten, die ich schreiben wollte, habe ich bereits alle fertig, Hermann muss seine allerdings noch schreiben (Adressen habe ich schon drauf geschrieben), aber er hat wie immer viel Arbeit. Leider kann man unsere Schrift zu gut auseinander halten und ich kann meine nicht verstellen ;) Allerdings hat er ja noch etwas Zeit, ich muss ihn nur immer wieder daran erinnern.
In dieser Woche werden wir endlich auch „offiziell“ Besitzer unserer Wohnung, in der wir schon seit drei Monaten wohnen ;) Es gab vorher noch einige komplizierte Formalitäten, die erledigt werden mussten, aber glücklicherweise hatten wir nicht sehr viel damit zu tun. Am Donnerstag wird also endlich der Kaufvertrag unterschrieben.
Packen muss ich irgendwann auch noch – unsere Koffer nämlich, da wir Weihnachten wie immer zu meiner Familie fahren. Seit ich so weit entfernt wohne, ist dies eigentlich das Beste an Weihnachten – Familie und Freunde wiederzusehen!
Dabei denke ich an diejenigen, denen dies leider nicht möglich ist, besonders an unsere Soldaten im Auslandseinsatz und an meine christlichen Glaubensgeschwister, die irgendwo auf der Welt wegen ihres Glaubens im Gefängnis oder im Arbeitslager sitzen. Ich denke auch an die Familien dieser Menschen, die in ständiger Angst um ihre Lieben leben müssen – auch zu Weihnachten.
Labels:
Arbeit,
Baden-Württemberg,
Briefe,
Deutschland,
Ereignis,
Familie,
Fernsehen,
Film,
Freunde,
International,
Nordrhein-Westfalen,
Weihnachten,
Wohnen
Montag, 6. Dezember 2010
Bald ist es wieder soweit...
... und der schönste aller jemals gedrehten Märchenfilme wird in den dritten Programmen rauf und runter gesendet. Als er zum ersten Mal bei uns im Westen Deutschlands gezeigt wurde (1975) war ich neun Jahre alt und seitdem gehört er bei mir zum festen Weihnachtsprogramm. Die Sendezeiten für 2010 gibt es übrigens auf der Fansite.
Labels:
Deutschland,
Ereignis,
Fernsehen,
Film,
Weihnachten
Sonntag, 5. Dezember 2010
2. Advent
Den Sonntag habe ich nun zu meinem Blogtag erkoren. In der Woche habe ich zu viel zu tun, aber die Sonntage halte ich mir bewusst frei. Vielleicht schreibe ich irgendwann einmal etwas zwischendurch, aber zumindest einmal in der Woche sollte hier etwas Neues stehen, das habe ich mir vorgenommen.
Da jetzt die meisten Arbeiten an unserer neuen Wohnung vollendet sind, habe ich mit der Grundreinigung begonnen. Solange immer noch Handwerker Dreck gemacht haben, nicht nur mit ihren Tätigkeiten, sondern – vor allem, seit draußen Schnee liegt – auch mit ihren Schuhen, habe ich immer nur so weit sauber gemacht, dass es einigermaßen manierlich aussah. Für Sisyphos-Arbeit habe ich nun wirklich nichts übrig, dazu ist mir meine Zeit zu schade!
Eigentlich würde ich sowieso am liebsten die meisten Stunden des Tages an meinem neuen Roman schreiben, aber so lange ich keinen Bestseller produziere, der es mir ermöglichen würde, eine Putzfrau zu engagieren, muss ich die Hausarbeit leider selbst machen.
Sonntag, 28. November 2010
Blog-Reduzierung
Bis jetzt habe ich fünf Blogs betrieben; das ging in meinem bisherigen Leben ganz gut, aber seit wir umgezogen sind (die neue Wohnung macht immer noch viel Arbeit, bis alles richtig fertig ist) und vor allem, seit ich wieder Bücher schreibe, habe ich keine Zeit mehr dafür. Daher werde ich die beiden Blogs behalten, bei denen ich am meisten Feedback bekomme: „Leben auf der Sonnenseite“ (dieser hier) und „On Life’s Sunny Side“. Die anderen drei Blogs werden nicht mehr weitergeführt.
Sonntag, 21. November 2010
Mittwoch, 10. November 2010
Buch zu gewinnen!

Ein Exemplar meines Romans „Briefe aus Kensington“ wartet hier neben meinem Computer darauf, an eine(n) von euch verschickt zu werden (auf Wunsch signiert) :) Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, braucht nur eine Frage zu beantworten:
Wie groß ist Melanie?
Heißer Tipp: die Antwort erfährt man, wenn man auf der Amazon.de Website auf „Blick ins Buch“ klickt – in dem dort veröffentlichten Text steht es. Im Übrigen können natürlich auch diejenigen mitmachen, die das Buch schon gelesen haben, man kann ja immer noch ein Exemplar verschenken ;)
Bitte benutzt nicht die Kommentarfunktion, sondern schreibt mir eine E-Mail an postATdrbstrohmenger.net oder eine PN über Facebook oder Twitter. Einsendeschluss ist der 20. November 2010, am 21. wird ausgelost und öffentlich bekannt gegeben, wer gewonnen hat. Der Gewinner wird außerdem persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg :)
Freitag, 29. Oktober 2010
Bücher, Bücher, Bücher
Ich bin eine nachlässige Bloggerin, was aber in erster Linie immer noch an unserem Umzug liegt. Hätte nicht gedacht, dass sich das so hinzieht. Zur Zeit (und das wird noch eine Weile dauern) besteht meine Hauptbeschäftigung darin, unsere Bibliothek einzuräumen, sprich, Kisten mit Unmengen von Büchern aus dem Keller zu holen, die Bücher auszupacken, zu sortieren und in die Regale zu stellen. Eine schöne, aber sehr zeitaufwändige und anstrengende Arbeit.
Vor kurzem ist mein eigener erster Roman „Briefe aus Kensington“ erschienen. Von einigen Leuten weiß ich, dass sie das Buch schon bestellt haben. Leider dauert es etwas, bis sie ihre Exemplare bekommen und noch länger, bis sie sie gelesen haben. Ich bin schon sehr gespannt auf Feedbacks.
Vor kurzem ist mein eigener erster Roman „Briefe aus Kensington“ erschienen. Von einigen Leuten weiß ich, dass sie das Buch schon bestellt haben. Leider dauert es etwas, bis sie ihre Exemplare bekommen und noch länger, bis sie sie gelesen haben. Ich bin schon sehr gespannt auf Feedbacks.
Sonntag, 26. September 2010
Spaziergang und Müllpolitik
Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat, ist heute wieder ein ziemlich sonniger Tag und ich habe heute morgen beim Hundespaziergang mit Yaris einen besonders schönen Spazierweg entdeckt. Schließlich muss ich meinen neuen Wohnort erstmal „erobern“ und dafür sind die täglichen Hundespaziergänge gar nicht schlecht. Außerdem habe ich einen zweiten Tütchenspender entdeckt, was bei Yaris‘ Verbrauch (zwei bis drei Häufchen = Tütchen pro Spaziergang) auch ganz nützlich ist.
Hier oben auf der Hochebene der Schwäbischen Alb (zwischen 750 und 800 Meter über dem Meeresspiegel, je nachdem, wo man sich befindet), ist es schon ziemlich herbstlich und die Bäume verlieren massenhaft Blätter. Dabei weht ein eisiger Wind, selbst wenn es eigentlich nicht so sehr kalt (also um die 10°C) ist. Heute morgen hätte ich jedenfalls besser daran getan, mir eine Mütze aufzusetzen. Aber die Luft ist schön trocken und frisch. Nicht umsonst war Stetten a.k.M. ja mal Luftkurort – zwischen den beiden Weltkriegen, als es hier kein Militär gab, hat man die Kasernengebäude dafür genutzt und Tuberkulosepatienten und andere Lungenkranke dort einquartiert. Ich bin zwar nicht lungenkrank, aber für meinen Kreislauf ist die Luft hier oben auf jeden Fall auch gut. Heute ist der erste Tag, an dem ich mich – sehr wahrscheinlich stressbedingt – nicht gut gefühlt habe (zum Vergleich: an meinem früheren Wohnort war ich dankbar für jeden Tag, an dem ich einigermaßen fit war), aber mein Blutdruck ist dabei ziemlich stabil geblieben und das ist schon viel wert.
Ach ja, noch einmal zur Müllpolitik des Landkreises Sigmaringen (siehe auch den vorherigen Blog-Beitrag): den Glasmüll muss man hier extra zum Recyclinghof bringen, der übrigens von hier aus – wir wohnen ziemlich nah am Zentrum – nicht zu Fuß zu erreichen ist. Wir haben ja ein Auto, aber ich frage mich, was diejenigen machen, die keines haben – vermutlich alles nur in Plastikflaschen kaufen, die kommen in den gelben Sack. Sehr umweltfreundliche Regelung!
Hier oben auf der Hochebene der Schwäbischen Alb (zwischen 750 und 800 Meter über dem Meeresspiegel, je nachdem, wo man sich befindet), ist es schon ziemlich herbstlich und die Bäume verlieren massenhaft Blätter. Dabei weht ein eisiger Wind, selbst wenn es eigentlich nicht so sehr kalt (also um die 10°C) ist. Heute morgen hätte ich jedenfalls besser daran getan, mir eine Mütze aufzusetzen. Aber die Luft ist schön trocken und frisch. Nicht umsonst war Stetten a.k.M. ja mal Luftkurort – zwischen den beiden Weltkriegen, als es hier kein Militär gab, hat man die Kasernengebäude dafür genutzt und Tuberkulosepatienten und andere Lungenkranke dort einquartiert. Ich bin zwar nicht lungenkrank, aber für meinen Kreislauf ist die Luft hier oben auf jeden Fall auch gut. Heute ist der erste Tag, an dem ich mich – sehr wahrscheinlich stressbedingt – nicht gut gefühlt habe (zum Vergleich: an meinem früheren Wohnort war ich dankbar für jeden Tag, an dem ich einigermaßen fit war), aber mein Blutdruck ist dabei ziemlich stabil geblieben und das ist schon viel wert.
Ach ja, noch einmal zur Müllpolitik des Landkreises Sigmaringen (siehe auch den vorherigen Blog-Beitrag): den Glasmüll muss man hier extra zum Recyclinghof bringen, der übrigens von hier aus – wir wohnen ziemlich nah am Zentrum – nicht zu Fuß zu erreichen ist. Wir haben ja ein Auto, aber ich frage mich, was diejenigen machen, die keines haben – vermutlich alles nur in Plastikflaschen kaufen, die kommen in den gelben Sack. Sehr umweltfreundliche Regelung!
Labels:
Baden-Württemberg,
Krankheit,
Merkwürdigkeiten,
Tiere,
Wohnen
Sonntag, 19. September 2010
Es ist geschafft!
Wir sind inzwischen umgezogen, und obwohl noch riesig viel zu tun ist (nicht zuletzt, weil wir auf einer halben Baustelle leben) und wir in den nächsten Wochen noch keine stabile Internetverbindung haben werden, möchte ich wenigstens ab und zu wieder bloggen. Sonntage sind gute Tage, um das Kistengewühle und Staubgeputze (das ohnehin ziemlich unnütz ist, solange die Baustelle noch besteht, da alles gleich wieder schmutzig wird) mal sein zu lassen.
Unser neuer Wohnort Stetten am kalten Markt gefällt mir sehr gut, trotz aller Unkenrufe wohlmeinender Bekannter, die uns gewarnt hatten, dass es hier immer kalt sei (was übrigens nicht stimmt, obwohl es hier schon jeweils ein oder zwei Grad kälter ist als in der Umgebung). Dafür scheint hier immer schon morgens die Sonne, während sie in Mühlheim an der Donau (das in einem Tal liegt) oft bis mittags vom Nebel verdeckt wird. Was ich auch genieße, ist die wesentlich bessere Infrastruktur – da ich kein Auto habe, bin ich auf gute und vielseitige Einkaufsmöglichkeiten in „Fußnähe“ angewiesen und die habe ich hier.
Was wir uns am Anfang gleich besorgen – sprich: kaufen – mussten, war eine Restmülltonne. Gelbe Säcke bekommt man gratis, Papiertonne wird gestellt, Biotonne gibt’s nicht. Die Restmülltonne muss man, wie gesagt, selbst kaufen und da man den Restmüll nach Gewicht bezahlt (weshalb wir uns im Baumarkt gleich mal einen Komposter besorgt haben), am besten mit Schloss, damit nicht jemand anderes seinen Müll dort einwirft. Also sind wir zur hiesigen Eisenhandlung gefahren, wo es auch diese Tonnen gibt. Dort werden unter anderem elektrische Gartengeräte und Handwerkszeug für mehrere 100 Euro pro Stück verkauft – was nicht etwa heißt, dass man dort EC- oder gar Kreditkarten akzeptiert! Nein, wir mussten für die etwa 125 Euro für die Tonne extra zur Sparkasse laufen, um Geld zu holen. Dann das nächste Problem – wir hatten einen zweitürigen Leihwagen (unser Auto war in der Werkstatt) und die Tonne passte dort nicht hinein. Also blieb mir nichts anderes übrig als mir die Tonne zu schnappen und sie zu Fuß hinter mir her zu schleifen. Zum Glück sind es von dort nur ein paar hundert Meter bis zu unserem Haus. Mir begegneten auf dem Weg mehrere Leute, die mich und meine Tonne aber nicht beachteten. Offensichtlich ist es normal, dass man hier seine Mülltonnen hinter sich herschleppt, wenn man neu zugezogen ist.
Übrigens suchen wir immer noch nette Nachbarn – wer Interesse hat oder jemanden kennt (ideal wäre das Ganze für eine große oder wachsende Familie, die sich normalerweise kein Eigenheim leisten kann), der kann auf „Eigene vier Wände“ mehr erfahren!
Unser neuer Wohnort Stetten am kalten Markt gefällt mir sehr gut, trotz aller Unkenrufe wohlmeinender Bekannter, die uns gewarnt hatten, dass es hier immer kalt sei (was übrigens nicht stimmt, obwohl es hier schon jeweils ein oder zwei Grad kälter ist als in der Umgebung). Dafür scheint hier immer schon morgens die Sonne, während sie in Mühlheim an der Donau (das in einem Tal liegt) oft bis mittags vom Nebel verdeckt wird. Was ich auch genieße, ist die wesentlich bessere Infrastruktur – da ich kein Auto habe, bin ich auf gute und vielseitige Einkaufsmöglichkeiten in „Fußnähe“ angewiesen und die habe ich hier.
Was wir uns am Anfang gleich besorgen – sprich: kaufen – mussten, war eine Restmülltonne. Gelbe Säcke bekommt man gratis, Papiertonne wird gestellt, Biotonne gibt’s nicht. Die Restmülltonne muss man, wie gesagt, selbst kaufen und da man den Restmüll nach Gewicht bezahlt (weshalb wir uns im Baumarkt gleich mal einen Komposter besorgt haben), am besten mit Schloss, damit nicht jemand anderes seinen Müll dort einwirft. Also sind wir zur hiesigen Eisenhandlung gefahren, wo es auch diese Tonnen gibt. Dort werden unter anderem elektrische Gartengeräte und Handwerkszeug für mehrere 100 Euro pro Stück verkauft – was nicht etwa heißt, dass man dort EC- oder gar Kreditkarten akzeptiert! Nein, wir mussten für die etwa 125 Euro für die Tonne extra zur Sparkasse laufen, um Geld zu holen. Dann das nächste Problem – wir hatten einen zweitürigen Leihwagen (unser Auto war in der Werkstatt) und die Tonne passte dort nicht hinein. Also blieb mir nichts anderes übrig als mir die Tonne zu schnappen und sie zu Fuß hinter mir her zu schleifen. Zum Glück sind es von dort nur ein paar hundert Meter bis zu unserem Haus. Mir begegneten auf dem Weg mehrere Leute, die mich und meine Tonne aber nicht beachteten. Offensichtlich ist es normal, dass man hier seine Mülltonnen hinter sich herschleppt, wenn man neu zugezogen ist.
Übrigens suchen wir immer noch nette Nachbarn – wer Interesse hat oder jemanden kennt (ideal wäre das Ganze für eine große oder wachsende Familie, die sich normalerweise kein Eigenheim leisten kann), der kann auf „Eigene vier Wände“ mehr erfahren!
Labels:
Baden-Württemberg,
Blog,
Merkwürdigkeiten,
Wohnen
Freitag, 6. August 2010
Es ist offiziell...
Unser Haus ist verkauft und wir ziehen Mitte September um.
Mein Roman ist fertig, ich muss ihn nur noch überarbeiten. Veröffentlichen werde ich ihn aber wohl erst nach unserem Umzug, da ich vorher zu viel zu tun habe.
Mein Roman ist fertig, ich muss ihn nur noch überarbeiten. Veröffentlichen werde ich ihn aber wohl erst nach unserem Umzug, da ich vorher zu viel zu tun habe.
Sonntag, 4. Juli 2010
Langsames Bloggen
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, blogge ich zur Zeit nicht so viel. Dies hat zwei Gründe: erstens ist Sommer und da verliere ich immer etwas die Lust; zweitens schreibe ich gerade meinen ersten Roman und das nimmt natürlich viel Zeit und Kreativität in Anspruch. Also werde ich in größeren Abständen immer dann bloggen, wenn es etwas Neues gibt, über das ich schreiben möchte. Ich bitte euch also um Geduld. Falls ihr mich sucht, könnt ihr mich nach wie vor bei Twitter und Facebook finden ;)
Dienstag, 29. Juni 2010
Mittwoch, 23. Juni 2010
Der Tanz geht weiter
Wir mussten tatsächlich den Darlehensvertrag mit der einen Bank widerrufen. Dafür scheint es aber jetzt mit einer anderen Bank zu funktionieren, wenn auch zu etwas weniger günstigen Zinssätzen, dafür zu besseren Bedingungen. Außerdem haben wir jetzt wieder etwas Zeit, da es dieses Mal auf der Seite des Besitzers unserer Wohnung bzw. des Wohnblocks – der Gemeinde, in die wir ziehen werden – Verzögerungen gibt. Obwohl unser Architekt rechtzeitig einen Teilungsvorschlag für Haus und Grundstück vorgelegt und auch mit den zuständigen Leuten abgesprochen hatte, ist es irgendwie nicht gelungen, diesen Vorschlag am Montag dem Gemeinderat vorzulegen. Warum dies nicht geschehen ist, ist uns ein Rätsel. Die nächste Gemeinderatssitzung ist erst in vier Wochen, so dass wir jetzt schön Zeit haben, uns mit anderen Dingen als Renovierung und Umzug zu befassen :p Es wird wohl doch September werden – und wer weiß, wer als nächstes die Sache künstlich verzögert…
Freitag, 11. Juni 2010
Der Haus-Tanz
Unsere Hausverkauf-Wohnungskauf-Geschichte erinnert mich langsam an einen Tanz, nämlich einen wie Mr. Beveridge’s Maggot:
Man bewegt sich vor, zurück, seitwärts und im Kreis, und kommt auf diese Weise langsam vorwärts. So schön wie ein Tanz ist es allerdings nicht – jedenfalls nicht immer – und leider auch viel weniger berechenbar.
Am Mittwoch hatte ich noch ein gutes Telefongespräch mit unserem Architekten, das mich sehr zuversichtlich gemacht hat, was den Kauf unserer neuen Wohnung und die anschließende Renovierung angeht. Da ich ohnehin diese Woche Hausputz mache, bekam ich große Lust, einige Dekostücke gar nicht wieder aufzustellen, sondern schon mal zu verpacken.
Auch unser Hausverkauf geht jetzt in eine neue Runde. Das Haus wird zur Zeit bei Ohne Makler, Immobilienscout24 und Immonet angeboten. An dieser Stelle ein heißer Tipp für diejenigen unter euch, die eine Immobilie zum Verkauf anbieten möchten: die Einstellung in diesen drei und weiteren Datenbanken gibt es für etwas unter 100 Euro für immerhin drei Monate bei Ohne Makler.
Nur einen Tag später gab es dann prompt den nächsten Rückschlag: die Bank bestätigte uns, dass unsere Zwischenfinanzierung genehmigt sei. Ein paar Formalitäten seien dafür noch zu erledigen, die unsere Sicherheiten betreffen – und leider ist eine darunter, die wir beim besten Willen nicht erfüllen können (da es eben „nur“ um eine Formalität ging, und nicht um eine Vertragsbedingung als solche, wurde sie vor dem Vertragsabschluss nicht erwähnt, daher wussten wir davon nichts). Unser Finanzmakler hat sich trotz seines Urlaubs sofort darum gekümmert, dass wir eventuell daran vorbei kommen, aber die Bank lässt sich viel Zeit für ihre Antwort und uns zappeln – wie es aussieht, wenigstens bis Montag, denn jetzt ist ja erstmal Wochenende. Wenn wir Pech haben, müssen wir diesen Vertrag (der für uns sehr gut passend zum 30. Juni in Kraft träte) widerrufen und es wird ein ganz neuer aufgesetzt – was für uns vor allem wieder eine Verzögerung bedeuten würde. Natürlich ist mir jetzt erstmal die Lust vergangen, meinen Hausputz mit der Verpackung meiner Dekosachen zu verbinden, denn es könnte ja doch noch dauern…
Man bewegt sich vor, zurück, seitwärts und im Kreis, und kommt auf diese Weise langsam vorwärts. So schön wie ein Tanz ist es allerdings nicht – jedenfalls nicht immer – und leider auch viel weniger berechenbar.
Am Mittwoch hatte ich noch ein gutes Telefongespräch mit unserem Architekten, das mich sehr zuversichtlich gemacht hat, was den Kauf unserer neuen Wohnung und die anschließende Renovierung angeht. Da ich ohnehin diese Woche Hausputz mache, bekam ich große Lust, einige Dekostücke gar nicht wieder aufzustellen, sondern schon mal zu verpacken.
Auch unser Hausverkauf geht jetzt in eine neue Runde. Das Haus wird zur Zeit bei Ohne Makler, Immobilienscout24 und Immonet angeboten. An dieser Stelle ein heißer Tipp für diejenigen unter euch, die eine Immobilie zum Verkauf anbieten möchten: die Einstellung in diesen drei und weiteren Datenbanken gibt es für etwas unter 100 Euro für immerhin drei Monate bei Ohne Makler.
Nur einen Tag später gab es dann prompt den nächsten Rückschlag: die Bank bestätigte uns, dass unsere Zwischenfinanzierung genehmigt sei. Ein paar Formalitäten seien dafür noch zu erledigen, die unsere Sicherheiten betreffen – und leider ist eine darunter, die wir beim besten Willen nicht erfüllen können (da es eben „nur“ um eine Formalität ging, und nicht um eine Vertragsbedingung als solche, wurde sie vor dem Vertragsabschluss nicht erwähnt, daher wussten wir davon nichts). Unser Finanzmakler hat sich trotz seines Urlaubs sofort darum gekümmert, dass wir eventuell daran vorbei kommen, aber die Bank lässt sich viel Zeit für ihre Antwort und uns zappeln – wie es aussieht, wenigstens bis Montag, denn jetzt ist ja erstmal Wochenende. Wenn wir Pech haben, müssen wir diesen Vertrag (der für uns sehr gut passend zum 30. Juni in Kraft träte) widerrufen und es wird ein ganz neuer aufgesetzt – was für uns vor allem wieder eine Verzögerung bedeuten würde. Natürlich ist mir jetzt erstmal die Lust vergangen, meinen Hausputz mit der Verpackung meiner Dekosachen zu verbinden, denn es könnte ja doch noch dauern…
Labels:
Baden-Württemberg,
Geld,
Merkwürdigkeiten,
Musik,
Wohnen
Samstag, 5. Juni 2010
Nicht ganz so niedliche Kinder
Es gibt sie tatsächlich, die nicht ganz so niedlichen Kinder. Ziemlich deutlich wird das zum Beispiel leider häufig dann, wenn für solche Kinder wegen ihrer Bedürftigkeit Paten gesucht werden. Kleine niedliche Mädchen haben im allgemeinen die größten Chancen, die geringsten ältere Jungen. Aber eben auch Kinder, die optisch nicht so attraktiv sind, missmutig in die Kamera schauen und ähnliches, werden offensichtlich nicht so gerne genommen. Aus diesem Grund stelle ich hier zwei Jungen von der Diaconia-Website vor, die schon eine ganze Weile dort zu finden sind, ohne dass sich jemand ihrer erbarmt hat. Die Texte wurden von armenischen Mitarbeitern der Organisation verfasst, deshalb das etwas holprige Deutsch. Den kleinen Eduard würden wir am liebsten selbst nehmen, aber mit zur Zeit acht Patenkindern, von denen wir einem noch teilweise eine Therapie bezahlen, ist dies leider für uns nicht zu machen. Eine Patenschaft kostet übrigens nur 25 Euro im Monat pro Kind, und wenn man es recht bedenkt, ist das wirklich nicht viel…
Eduards Vater ist vor 4 Jahren an Magenkrankheit gestorben. Er hat sich jahrelang daran gelitten, zuerst ist er nie wegen Geldes zum Arzt gegangen, aber dann war es zu spät, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Den Tod des Familienvaters hat die Familie wie ein Albtraum erlebt. Die Kinder vermissen ihn sehr und sprechen viel von ihm. Eduard braucht sehr die väterliche Fürsorge und Ratschläge. Die Mutter ist Arbeitslos. Die Oma bekommt eine kleine Rente, die kaum für das Brot reicht. Eduard hat noch eine Schwester. Die Familie wohnt in einem Wohnheim, wo sich keine menschenwürdigen Bedingungen existieren. Die Wohnung muss gründlich renoviert werden, aber dafür hat die Familie kein Geld. Die Oma leidet an Zuckerkrankheit und Insult und muss ständig Medikamente einnehmen. Eduard lernt in der 4. Klasse. Er lernt sehr gut, hat ein wenig Probleme mit Englisch, aber er ist sicher, dass er wieder schaffen wird. Eduards Mutter sagt, dass er sehr klug und zielstrebig ist und sie hofft sehr, dass ihr Sohn alle Hindernisse auf seinem Weg überkämpfen wird. Eduard hat Probleme mit den Augen und muss untersucht werden. Er will in der Zukunft wie sein Vater mutig und stark sein. Sein Vater war Freikämpfer im Berg Karabach und hat sich am Krieg teilgenommen. Ihre Patenschaft wird dem Eduard ein neues und sorgloses Leben schenken.
Wie andre Familien in unserem Programm, leidet die Familie Baghdasarjans an Not und Armut. Die Arbeitslosigkeit in Armenien zwingt viele Familienväter die Familie in Armenien zu lassen und nach einer Arbeitssuche nach Russland zu fliegen. Auch Roberts Vater ist nach der der Geburt des zweiten Kindes nach Russland geflogen. Die erste Zeit hat er ständig angerufen und interessierte sich , wie es seiner Familie geht, aber langsamer wurden die Anrufe noch seltener, aber bald wird schon ein Jahr, dass er sich nicht mehr meldet. Die Mutter der Kinder hat mit ihren zwei Kinder zu ihren Eltern umgezogen. Die Großeltern sind Rentner und die kleine Rente reicht nur für das tägliche Brot. Die Mutter der Kinder ist Buchhalterin von Beruf, aber sie kann noch nicht arbeiten, weil die Kinder zu klein sind. Robert ist ein schüchterner und freundlicher Knabe. Er mag am liebsten mit den Autos spielen und der kleinen Schwester Anjuta Märchen erzählen. Er mag auch dem Opa helfen, den Hammer fest in der Hand halten und stolz zuhören, wie der Opa ihn lobt. Robert will Fahrer werden. Ihre Patenschaft wird wesentlich die Sorgen der Familie erleichtern und den Kindern schöne Zukunft schenken.
Wer für eines der Kinder eine Patenschaft übernehmen möchte oder noch Fragen hat, bitte hier klicken: Kontakt Diaconia
Eduard, geboren im Oktober 2000
Eduards Vater ist vor 4 Jahren an Magenkrankheit gestorben. Er hat sich jahrelang daran gelitten, zuerst ist er nie wegen Geldes zum Arzt gegangen, aber dann war es zu spät, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Den Tod des Familienvaters hat die Familie wie ein Albtraum erlebt. Die Kinder vermissen ihn sehr und sprechen viel von ihm. Eduard braucht sehr die väterliche Fürsorge und Ratschläge. Die Mutter ist Arbeitslos. Die Oma bekommt eine kleine Rente, die kaum für das Brot reicht. Eduard hat noch eine Schwester. Die Familie wohnt in einem Wohnheim, wo sich keine menschenwürdigen Bedingungen existieren. Die Wohnung muss gründlich renoviert werden, aber dafür hat die Familie kein Geld. Die Oma leidet an Zuckerkrankheit und Insult und muss ständig Medikamente einnehmen. Eduard lernt in der 4. Klasse. Er lernt sehr gut, hat ein wenig Probleme mit Englisch, aber er ist sicher, dass er wieder schaffen wird. Eduards Mutter sagt, dass er sehr klug und zielstrebig ist und sie hofft sehr, dass ihr Sohn alle Hindernisse auf seinem Weg überkämpfen wird. Eduard hat Probleme mit den Augen und muss untersucht werden. Er will in der Zukunft wie sein Vater mutig und stark sein. Sein Vater war Freikämpfer im Berg Karabach und hat sich am Krieg teilgenommen. Ihre Patenschaft wird dem Eduard ein neues und sorgloses Leben schenken.Robert, geboren im September 2005
Wie andre Familien in unserem Programm, leidet die Familie Baghdasarjans an Not und Armut. Die Arbeitslosigkeit in Armenien zwingt viele Familienväter die Familie in Armenien zu lassen und nach einer Arbeitssuche nach Russland zu fliegen. Auch Roberts Vater ist nach der der Geburt des zweiten Kindes nach Russland geflogen. Die erste Zeit hat er ständig angerufen und interessierte sich , wie es seiner Familie geht, aber langsamer wurden die Anrufe noch seltener, aber bald wird schon ein Jahr, dass er sich nicht mehr meldet. Die Mutter der Kinder hat mit ihren zwei Kinder zu ihren Eltern umgezogen. Die Großeltern sind Rentner und die kleine Rente reicht nur für das tägliche Brot. Die Mutter der Kinder ist Buchhalterin von Beruf, aber sie kann noch nicht arbeiten, weil die Kinder zu klein sind. Robert ist ein schüchterner und freundlicher Knabe. Er mag am liebsten mit den Autos spielen und der kleinen Schwester Anjuta Märchen erzählen. Er mag auch dem Opa helfen, den Hammer fest in der Hand halten und stolz zuhören, wie der Opa ihn lobt. Robert will Fahrer werden. Ihre Patenschaft wird wesentlich die Sorgen der Familie erleichtern und den Kindern schöne Zukunft schenken.Wer für eines der Kinder eine Patenschaft übernehmen möchte oder noch Fragen hat, bitte hier klicken: Kontakt Diaconia
Labels:
Armenien,
Geld,
Humanitäre Hilfe,
Patenkinder
Donnerstag, 27. Mai 2010
So langsam...
… nimmt der Wohnungskauf Gestalt an. Gestern haben wir die Unterlagen für den Kredit unterschrieben und persönlich zu unserem Finanzmakler gebracht, damit es schneller geht. Parallel soll in den nächsten Wochen alles so weit wie möglich vorbereitet werden, damit wir den Kaufvertrag unterschreiben, das Geld überweisen und danach zeitnah mit der Renovierung loslegen können. Am 21. Juni kommt der Gemeinderat unseres neuen Heimatortes zusammen, und da das Haus der Gemeinde gehört, müssen sie den Details (Teilungsplan, Kaufvertrag) zustimmen. Aber wir hoffen, dass danach alles schnell geht. Für Mitte August haben wir unseren nächsten Urlaub gebucht und bis dahin möchten wir gerne umgezogen sein. Es dauert ohnehin schon alles viel zu lange für unseren Geschmack!
Dienstag, 18. Mai 2010
Ein kleiner Schritt vor
Heute haben wir den umfangreichen Papierkram vollendet, der für den Antrag der Zwischenfinanzierung unserer neuen Wohnung nötig ist. Jetzt muss ein Vertrag ausklamüsert werden. Das lassen wir von unserer Seite den Finanzmakler machen, da wir eh keine Ahnung haben – er kann uns dann hinterher die Haken und Ösen erklären. Also heißt es für uns jetzt erstmal wieder Geduld haben und warten… - hoffentlich nicht lange!
Samstag, 8. Mai 2010
Tag der teilweisen Befreiung
Wie selbstverständlich redet man heutzutage in Deutschland vom 8. Mai 1945, also dem offiziellen Ende des 2. Weltkrieges, als "Tag der Befreiung". Dass dies unzweifelhaft, aber fast ausschließlich für die Menschen im Westen Deutschlands und Europas, sowie im Osten für die meisten Insassen der Konzentrationslager galt, zeigt das Buch „Tag der Befreiung?“ von Hubertus Knabe in eindrücklicher Weise.
Der Autor schildert, wie im Einflussgebiet der Sowjetunion ein Gewaltsystem nahtlos durch ein anderes ersetzt wurde. Auch Menschen, die das Ende des Nationalsozialismus herbeigesehnt und die sowjetischen Truppen willkommen geheißen hatten, wurden oft bitter enttäuscht. Jüdische Frauen, die während des Dritten Reiches untergetaucht waren und sich nach dem Einmarsch der "Russen" erneut verstecken mussten, um Vergewaltigungen zu entgehen, Kommunisten und Demokraten, die kurz nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern wieder dort landeten - zum Teil im selben Lager - sowie sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die zunächst von ihrer eigenen Regierung noch einmal eingesperrt und zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden, gehörten zu den Menschen, die damals wie heute als "Befreite" galten.
Während sich die Westalliierten in ihrem Machtbereich um eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen und ein gewisses Maß an Rechtsstaatlichkeit bemühten, sahen sie fast tatenlos zu, wie in der sowjetischen Zone bis in die fünfziger Jahre wahllos Menschen festgenommen, verschleppt, gefoltert und umgebracht wurden. Auch Kinder und Jugendliche wurden nicht verschont. Den Massenvergewaltigungen fielen nicht allein deutsche Frauen und Mädchen (bis ins Kindesalter) zum Opfer, sondern auch sowjetische Zwangsarbeiterinnen, die nach der Stalinschen Ideologie als „Verräter“ galten, da sie den Deutschen lebend in die Hände gefallen waren, statt sich umbringen zu lassen.
Das Buch räumt mit der von vielen gehegten Illusion auf, die Menschen im Osten wären tatsächlich "befreit" worden. Dass dies keineswegs so war, zeigen die zitierten Augenzeugenberichte und auch inzwischen zugänglich gemachte Dokumente der ehemaligen Sowjetunion mehr als deutlich. Bei Gedenkfeiern zum „Tag der Befreiung“ sollte daher auch dieser Menschen gedacht werden, an denen die Befreiung spurlos vorüberging und die lediglich vom Regen in die Traufe kamen!
Der Autor schildert, wie im Einflussgebiet der Sowjetunion ein Gewaltsystem nahtlos durch ein anderes ersetzt wurde. Auch Menschen, die das Ende des Nationalsozialismus herbeigesehnt und die sowjetischen Truppen willkommen geheißen hatten, wurden oft bitter enttäuscht. Jüdische Frauen, die während des Dritten Reiches untergetaucht waren und sich nach dem Einmarsch der "Russen" erneut verstecken mussten, um Vergewaltigungen zu entgehen, Kommunisten und Demokraten, die kurz nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern wieder dort landeten - zum Teil im selben Lager - sowie sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die zunächst von ihrer eigenen Regierung noch einmal eingesperrt und zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden, gehörten zu den Menschen, die damals wie heute als "Befreite" galten.
Während sich die Westalliierten in ihrem Machtbereich um eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen und ein gewisses Maß an Rechtsstaatlichkeit bemühten, sahen sie fast tatenlos zu, wie in der sowjetischen Zone bis in die fünfziger Jahre wahllos Menschen festgenommen, verschleppt, gefoltert und umgebracht wurden. Auch Kinder und Jugendliche wurden nicht verschont. Den Massenvergewaltigungen fielen nicht allein deutsche Frauen und Mädchen (bis ins Kindesalter) zum Opfer, sondern auch sowjetische Zwangsarbeiterinnen, die nach der Stalinschen Ideologie als „Verräter“ galten, da sie den Deutschen lebend in die Hände gefallen waren, statt sich umbringen zu lassen.
Das Buch räumt mit der von vielen gehegten Illusion auf, die Menschen im Osten wären tatsächlich "befreit" worden. Dass dies keineswegs so war, zeigen die zitierten Augenzeugenberichte und auch inzwischen zugänglich gemachte Dokumente der ehemaligen Sowjetunion mehr als deutlich. Bei Gedenkfeiern zum „Tag der Befreiung“ sollte daher auch dieser Menschen gedacht werden, an denen die Befreiung spurlos vorüberging und die lediglich vom Regen in die Traufe kamen!
Donnerstag, 6. Mai 2010
Einen Schritt zurück, einen vor
Unser potenzieller Käufer hat nun doch abgesagt, und sobald wir das wussten, haben wir uns um die Zwischenfinanzierung für unsere neue Wohnung gekümmert. Das müsste eigentlich innerhalb der nächsten 14 Tage über die Bühne gehen. Wir haben einen unabhängigen Vermittler damit beauftragt, der die Angebote nach den für uns günstigsten Konditionen überprüft. Es ist immer von Vorteil, wenn man jemanden hat, der in dieser Hinsicht zuverlässig und nicht nur auf Provision aus ist. Wenn die Finanzierung klar ist, werden wir uns so schnell wie möglich an den Kauf der Wohnung machen. Die Werbung für unser derzeitiges Domizil muss jetzt verstärkt fortgesetzt werden.
Mittwoch, 28. April 2010
Zähne und Umzug
Die Wunde, die der gezogene Weisheitszahn hinterlassen hat, heilt langsam aus. Das war allerdings nur der Anfang einer höchstwahrscheinlich ellenlangen und kostenintensiven Zahn- und Kiefergeschichte. Ich hatte vor Jahren eine nicht ganz billige Krankenzusatzversicherung abgeschlossen, die auch Zahnbehandlungen mit einschließt, und habe mich immer mal wieder gefragt, ob so etwas wirklich nötig ist – immerhin habe ich jahrelang nur eingezahlt und sie nur sehr selten überhaupt in Anspruch nehmen müssen. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich trotzdem dabei geblieben bin, denn viele der Behandlungen, denen ich mich in Zukunft wohl unterziehen muss, werden nur noch zu einem geringen Teil von der gesetzlichen Kasse übernommen, während die Zusatzversicherung vom Restbetrag einen großen – in manchen Fällen den größten – Teil übernimmt. Dabei geht es auch um hohe Summen. Am Freitag nächster Woche habe ich einen Termin bei meinem Hauszahnarzt, mal sehen, was der sagt. Ich bin allerdings inzwischen geneigt, erstmal den anstehenden Umzug hinter mich zu bringen (was zur Folge hat, dass ich mir auch neue Ärzte suchen muss), bevor ich mich irgendwelchen Prozeduren unterziehe, die mich womöglich tagelang außer Gefecht setzen. Dieser Umzug erfordert meine ganze Kraft und das kann ich mir dann einfach nicht leisten!
Apropos Umzug – es zieht sich mal wieder hin. Wir warten noch auf das Ja oder Nein des derzeitigen Hauptinteressenten an unserem Haus und er wartet auf den Kostenvoranschlag einer Heizungsfirma. Ich hoffe aber sehr, dass da diese Woche etwas kommt, damit wir wissen, ob wir zwischenfinanzieren müssen oder nicht. Mittlerweile habe ich schon schlaflose Nächte, weil ich denke, dass wir den Umzug nie geregelt kriegen – was Blödsinn ist, das ist nur eine Frage der Organisation und darin bin ich gut (kein Eigenlob, ich weiß, dass ich das nicht mir zu verdanken habe!). Leider mache ich mir im Vorhinein häufig viel zu viele Gedanken – so lange, bis ich loslegen kann und darauf warte ich jetzt. Das Warten ist immer das Schlimmste!
Apropos Umzug – es zieht sich mal wieder hin. Wir warten noch auf das Ja oder Nein des derzeitigen Hauptinteressenten an unserem Haus und er wartet auf den Kostenvoranschlag einer Heizungsfirma. Ich hoffe aber sehr, dass da diese Woche etwas kommt, damit wir wissen, ob wir zwischenfinanzieren müssen oder nicht. Mittlerweile habe ich schon schlaflose Nächte, weil ich denke, dass wir den Umzug nie geregelt kriegen – was Blödsinn ist, das ist nur eine Frage der Organisation und darin bin ich gut (kein Eigenlob, ich weiß, dass ich das nicht mir zu verdanken habe!). Leider mache ich mir im Vorhinein häufig viel zu viele Gedanken – so lange, bis ich loslegen kann und darauf warte ich jetzt. Das Warten ist immer das Schlimmste!
Dienstag, 20. April 2010
Geht's noch?
Dieses Video hat es in sich - klar weiß man von den allgemeinen unqualifizierten Äußerungen der versammelten Gutmenschheit, die denkt, in der Welt würde Friede, Freude, Eierkuchen herrschen, solange die Bundeswehr und andere westliche Truppen diesen nicht stören, und dass es überhaupt nur diese westlichen Truppen sind, die überall Konflikte schaffen. Aber die Sprüche, die sich Soldatenfrauen offenbar anhören müssen (und aus den Kommentaren zu diesem Video zu schließen, scheinen diese Sprüche ein "Massenphänomen" zu sein), sind wirklich unglaublich!
Labels:
Afghanistan,
Deutschland,
International,
Merkwürdigkeiten
Samstag, 17. April 2010
Ein besonderes Souvenir
Als wir am Ostermontagmittag im übervollen London in einem noch übervolleren Fast Food Imbiss saßen, setzten sich an den Tisch neben uns zwei Soldaten in Kampfuniform und ISAF-Abzeichen am Ärmel. Soweit nichts Besonderes. In Großbritannien können sich Soldaten in Uniform frei bewegen, ohne blöd angemacht und gar als „Mörder“ beschimpft zu werden. Allerdings fiel uns auf, dass sie merkwürdige kleine Eimer mit sich führten und das machte uns zwar neugierig, aber man fragt ja nicht ;) Als wir wenig später nach einem Rundgang durch das – natürlich ebenfalls übervolle – Nobelkaufhaus Harrod’s Richtung U-Bahn-Station gingen, stand dort auf einmal einer der Soldaten mit seinem Eimerchen. Dieses Mal sprachen wir ihn an und es stellte sich heraus, dass er zu den Coldstream Guards (besser bekannt als bärenfellbemützte Wachsoldaten) gehörte und für in Afghanistan verwundete Kameraden sammelte. Da wir gerne Menschen unterstützen, die ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Kampf gegen ideologisch gehirngewaschene Massenmörder und sonstige Menschenverächter riskieren, leisteten wir natürlich einen kleinen Beitrag. Und da man in Großbritannien fast immer etwas bekommt, wenn man für „offizielle“ gute Zwecke spendet, erhielten wir diese netten Gummiarmbänder :)
Ich frage mich allerdings, was sich deutsche Soldaten anhören müssten, die in Kampfuniform in einer deutschen Stadt mal nicht für Kriegsgräber aus vergangenen Zeiten, sondern für verwundete Kameraden in der Gegenwart sammeln würden. Immerhin haben „wir“ ja den Krieg angefangen, um Afghanistan zu erobern, nicht wahr? Und das, wo dieses Land doch vorher eine der am besten funktionierenden Demokratien der Welt war! Immerhin durften sich Frauen und Mädchen innerhalb der eigenen vier Wände unter den Taliban frei bewegen – so ziemlich zumindest. Darum sollten wir auch unsere Truppen sofort abziehen! Dadurch würde die Terrorgefahr hier in Deutschland reduziert, wir hätten wieder unsere Ruhe, die doch so schön war, solange wir (den Nazis sei Dank!) keine Truppen ins Ausland entsandt haben, damit wir nicht wieder als Kriegstreiber dastehen, während die Amerikaner und Briten für uns die Kastanien aus dem Feuer holen durften. So wollen wir es doch wieder haben! Und wen interessieren schon die Leute in Afghanistan – sollen die Taliban da doch machen, was sie wollen! Egal, wenn Mädchen nicht in die Schule und Frauen nicht zum Arzt gehen dürfen, Hauptsache, bei uns stehen alle Bezeichnungen in der weiblichen und der männlichen Form, das ist wichtig. Das ist nun mal deren Kultur und da darf man sich nicht einmischen. Wichtig ist nur, dass sie UNS in Ruhe lassen – wenn sie es denn tun…
Ich frage mich allerdings, was sich deutsche Soldaten anhören müssten, die in Kampfuniform in einer deutschen Stadt mal nicht für Kriegsgräber aus vergangenen Zeiten, sondern für verwundete Kameraden in der Gegenwart sammeln würden. Immerhin haben „wir“ ja den Krieg angefangen, um Afghanistan zu erobern, nicht wahr? Und das, wo dieses Land doch vorher eine der am besten funktionierenden Demokratien der Welt war! Immerhin durften sich Frauen und Mädchen innerhalb der eigenen vier Wände unter den Taliban frei bewegen – so ziemlich zumindest. Darum sollten wir auch unsere Truppen sofort abziehen! Dadurch würde die Terrorgefahr hier in Deutschland reduziert, wir hätten wieder unsere Ruhe, die doch so schön war, solange wir (den Nazis sei Dank!) keine Truppen ins Ausland entsandt haben, damit wir nicht wieder als Kriegstreiber dastehen, während die Amerikaner und Briten für uns die Kastanien aus dem Feuer holen durften. So wollen wir es doch wieder haben! Und wen interessieren schon die Leute in Afghanistan – sollen die Taliban da doch machen, was sie wollen! Egal, wenn Mädchen nicht in die Schule und Frauen nicht zum Arzt gehen dürfen, Hauptsache, bei uns stehen alle Bezeichnungen in der weiblichen und der männlichen Form, das ist wichtig. Das ist nun mal deren Kultur und da darf man sich nicht einmischen. Wichtig ist nur, dass sie UNS in Ruhe lassen – wenn sie es denn tun…
Labels:
Afghanistan,
Deutschland,
Geld,
Großbritannien,
International,
Urlaub,
USA
Donnerstag, 15. April 2010
Da war'n es nur noch acht...

… was in diesem Fall gut ist. Unser Patenkind Nschdeh konnte vorzeitig aus dem Patenschaftsprogramm entlassen werden, weil es seiner Familie inzwischen finanziell wieder wesentlich besser geht, worüber wir uns natürlich sehr freuen :)

Wir haben uns allerdings entschlossen, an seiner Stelle kein neues Patenkind zu nehmen, sondern die 25 Euro lieber noch zusätzlich für Sargis‘ Therapie zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind wir jetzt in der Lage, fast die Hälfte der Therapiekosten alleine zu tragen.
Labels:
Armenien,
Behinderung,
Geld,
Humanitäre Hilfe,
Patenkinder
Sonntag, 11. April 2010
Wieder da!

Der London-Urlaub ist vorbei und ich finde mich auch innerlich langsam wieder zuhause ein – das braucht bei mir immer etwas Zeit. Ich habe es genossen, nach langer Zeit mal wieder in meinem geliebten London zu sein :) Natürlich hat sich einiges verändert, aber die Atmosphäre ist immer noch so wie vor 22 Jahren (meinen sehr kurzen Aufenthalt Ende 2005 zähle ich nicht). Mein ehemaliges College gibt es nicht mehr, einer meiner Lieblingsplätze, das Trocadero Centre am Piccadilly Circus, hat sich von einem „Museumszentrum“ (Multimediashow über London, Hologramm-Ausstellung, Guinnessbuch-Museum, Kramläden) in eine einzige große Spielhölle verwandelt und Madame Tussaud’s hat auch sein Konzept so geändert, dass es sich eigentlich (für den Preis und das Schlange stehen zumindest) nicht mehr lohnt dort hinein zu gehen. Das Wachsfigurenkabinett wurde sehr „abgespeckt“, viele Puppen sind verschwunden, dafür nimmt eine Gruselshow (für Kinder und empfindsame Menschen absolut ungeeignet) mit Folterszenen und „lebender“ Geisterbahn einen großen Raum ein, außerdem eine Fahrt mit kleinen Wägelchen durch die Show „Spirit of London“ – Letzteres ist nett gemacht, hat aber mit dem eigentlichen Sinn von Madame Tussaud’s nichts mehr zu tun. Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir uns das Geld und das Geschiebe erspart (auch wenn am Ende das eine oder andere schöne „Star“-Foto dabei rausgekommen ist)!
Genossen haben wir vor allem den sehr viel weiter als bei uns fortgeschrittenen Frühling – es blühten schon viele Blumen und Bäume und alles war sehr viel grüner als bei uns. Jetzt sitze ich also wieder auf der kalten Schwäbischen Alb, wo wir in den nächsten Tagen einstellige Temperaturen zu erwarten haben…
Labels:
Baden-Württemberg,
Geld,
Großbritannien,
Museum,
Urlaub
Donnerstag, 1. April 2010
Frohe Ostern...
... sage ich schon mal, denn bald sind wir auf dem Weg nach London *freu*
Die Hausinteressenten haben übrigens schon mal den Grundbuchauszug angefordert (braucht die Bank für die Finanzierung) und möchten demnächst einen Installateur schicken, zwecks Kostenvoranschlag für die Erneuerung der Heizung - wenn das nicht zwei sehr gute Zeichen sind :)
Die Hausinteressenten haben übrigens schon mal den Grundbuchauszug angefordert (braucht die Bank für die Finanzierung) und möchten demnächst einen Installateur schicken, zwecks Kostenvoranschlag für die Erneuerung der Heizung - wenn das nicht zwei sehr gute Zeichen sind :)
Sonntag, 28. März 2010
Geduldsprobe
Am letzten Montag hatten wir wieder Hausbesichtiger hier, und dieses Mal sieht es ganz so aus als könnte der Verkauf klappen! Natürlich brauchen die Leute etwas Zeit, um sich definitiv zu entscheiden. Für uns ist dies allerdings eine Geduldsprobe, denn wir möchten bis spätestens Ende April unsere neue Wohnung kaufen und daher so bald wie möglich wissen, ob wir dafür noch ein Darlehen zur Zwischenfinanzierung aufnehmen müssen - was natürlich nicht nötig wäre, wenn wir jetzt das Haus verkaufen würden. Wir hoffen, dass wir bis Ostern mehr wissen!
Freitag, 19. März 2010
Zahn(arzt)probleme
Am Mittwoch war also mein Termin bei dem Spezialzahnarzt und er scheint tatsächlich der Richtige für mein Problem zu sein. So weit, so gut. Leider stellte er an Hand des Röntgenbildes einige Probleme an meinen Zähnen fest, die zum Teil möglicherweise nur ein Kieferchirurg beheben kann. Das war natürlich keine gute Nachricht! Fürs erste habe ich mir einen Termin bei meinem „Hauszahnarzt“ geben lassen, den ich allerdings auch erst im Mai aufsuchen kann, da vorher nichts mehr frei war. Ist jedenfalls alles andere als ideal, zumal wir eigentlich für die nächsten drei Monate unabhängig vom Verkauf unseres Hauses den Erwerb der Eigentumswohnung mit anschließender Renovierung und Umzug geplant haben. Davon werden wir uns natürlich trotz meiner Zahn(arzt)probleme nicht abhalten lassen – irgendwie wird (muss!) es schon gehen!
Samstag, 13. März 2010
Montag, 8. März 2010
Im Dschungel der Zahnmedizin
Es ist ja sicher nicht schlecht, wenn Zahnärzte sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, aber wenn man nicht weiß, zu welcher Sorte Fachzahnarzt man mit seinem Wehwehchen gehen soll, ist es schon blöd – und noch blöder, wenn die (Zahn-)Ärzte es selbst nicht wissen.
Am Freitag war ich wegen meiner ständigen Gesichtsschmerzen endlich mal beim Hausarzt (ich drücke mich vor so etwas immer gerne und warte, dass es von selbst verschwindet). Der äußerte den Verdacht, dass ich eine „Kiefergelenkarthralgie“ haben könnte (was wohl soviel heißt, dass mein Unterkiefer nicht richtig sitzt und so langsam Verschleißerscheinungen einsetzen) und schrieb mir eine Überweisung zum Kieferorthopäden. Also rief ich heute morgen in einer entsprechenden Praxis an, wo mir jedoch gesagt wurde, dass für diese Sache die Kieferchirurgie zuständig wäre (Kieferorthopäden haben eher mit schiefen Zähnen zu tun). Die nette Dame am Telefon nannte mir freundlicherweise einen entsprechenden Fachmann. Dort rief ich dann an, nur um zu erfahren, dass man so etwas dort nicht machen würde, dass es aber einen Zahnarzt am Ort gäbe, der sich darauf spezialisiert hätte - der allerdings in der Datenbank der Krankenkasse, bei der ich immer gerne nachschaue, lediglich als Zahnarzt, ohne irgendeinen besonderen Schwerpunkt, geführt wird. Bei ihm habe ich endlich einen Termin bekommen (wobei mir die Überweisung nichts nützt, da man beim Zahnarzt ohnehin noch einmal die Praxisgebühr bezahlen muss) und hoffe jetzt, dass er weiß, wie er mit meinem Problem umzugehen hat und dass er mich nicht wieder von Pontius zu Pilatus schickt. Außerdem hoffe ich natürlich inständig, dass ich nicht operiert werden muss – das will ich GAR NICHT!
Am Freitag war ich wegen meiner ständigen Gesichtsschmerzen endlich mal beim Hausarzt (ich drücke mich vor so etwas immer gerne und warte, dass es von selbst verschwindet). Der äußerte den Verdacht, dass ich eine „Kiefergelenkarthralgie“ haben könnte (was wohl soviel heißt, dass mein Unterkiefer nicht richtig sitzt und so langsam Verschleißerscheinungen einsetzen) und schrieb mir eine Überweisung zum Kieferorthopäden. Also rief ich heute morgen in einer entsprechenden Praxis an, wo mir jedoch gesagt wurde, dass für diese Sache die Kieferchirurgie zuständig wäre (Kieferorthopäden haben eher mit schiefen Zähnen zu tun). Die nette Dame am Telefon nannte mir freundlicherweise einen entsprechenden Fachmann. Dort rief ich dann an, nur um zu erfahren, dass man so etwas dort nicht machen würde, dass es aber einen Zahnarzt am Ort gäbe, der sich darauf spezialisiert hätte - der allerdings in der Datenbank der Krankenkasse, bei der ich immer gerne nachschaue, lediglich als Zahnarzt, ohne irgendeinen besonderen Schwerpunkt, geführt wird. Bei ihm habe ich endlich einen Termin bekommen (wobei mir die Überweisung nichts nützt, da man beim Zahnarzt ohnehin noch einmal die Praxisgebühr bezahlen muss) und hoffe jetzt, dass er weiß, wie er mit meinem Problem umzugehen hat und dass er mich nicht wieder von Pontius zu Pilatus schickt. Außerdem hoffe ich natürlich inständig, dass ich nicht operiert werden muss – das will ich GAR NICHT!
Freitag, 5. März 2010
Urlaubsvorfreude
Der Frühjahrsputz ist inzwischen fast beendet, es fehlen nur noch die Fenster. Leider ist es inzwischen aber wieder kälter geworden – morgen soll es sogar noch einmal schneien *graus* - und da ich nicht vorhabe, mir für saubere Fenster eine Lungenentzündung zu holen, warte ich damit bis die Temperaturen angenehmere Werte erreichen.
Heute sind die Travelcards für unsere London-Reise im April angekommen. Die hätten wir zwar auch in Heathrow am Flughafen kaufen können, aber da man sie gegen geringen Aufpreis so praktisch online bestellen kann - zum Beispiel bei Visit Britain Direct – brauchen wir nach unserer Ankunft nicht erst mit den Koffern suchend durch die Gegend zu laufen und dann eventuell am Fahrkartenschalter Schlange zu stehen. Wir können gleich zur U-Bahn durchmarschieren und brauchen uns, da es sich um 7-Tage-Travelcards handelt, in der ganzen Woche nicht mehr um irgendwelche Bus-, U-Bahn- oder Zugfahrkarten zu kümmern. Allerdings planen wir an einem Tag einen Ausflug „auf’s Land“, sprich, zu Jane Austens Haus in Chawton, und müssen wir dann schon Fahrkarten kaufen. Die Eintrittskarten für Madame Tussaud’s haben wir ebenfalls online gekauft, denn dann müssen wir uns nicht in die Schlange stellen, sondern können gleich rein. Übernachten werden wir übrigens B&B in einem Südlondoner Stadtteil (denn wer nur die Innenstadt gesehen hat, kennt London eigentlich gar nicht!) und unsere Gastgeberin dort ist dieselbe, die schon vor mehr als 20 Jahren während meines Collegestudiums in London meine „Landlady“ war. Für mich ist es also ein wenig eine Nostalgie-Tour ;)
Heute sind die Travelcards für unsere London-Reise im April angekommen. Die hätten wir zwar auch in Heathrow am Flughafen kaufen können, aber da man sie gegen geringen Aufpreis so praktisch online bestellen kann - zum Beispiel bei Visit Britain Direct – brauchen wir nach unserer Ankunft nicht erst mit den Koffern suchend durch die Gegend zu laufen und dann eventuell am Fahrkartenschalter Schlange zu stehen. Wir können gleich zur U-Bahn durchmarschieren und brauchen uns, da es sich um 7-Tage-Travelcards handelt, in der ganzen Woche nicht mehr um irgendwelche Bus-, U-Bahn- oder Zugfahrkarten zu kümmern. Allerdings planen wir an einem Tag einen Ausflug „auf’s Land“, sprich, zu Jane Austens Haus in Chawton, und müssen wir dann schon Fahrkarten kaufen. Die Eintrittskarten für Madame Tussaud’s haben wir ebenfalls online gekauft, denn dann müssen wir uns nicht in die Schlange stellen, sondern können gleich rein. Übernachten werden wir übrigens B&B in einem Südlondoner Stadtteil (denn wer nur die Innenstadt gesehen hat, kennt London eigentlich gar nicht!) und unsere Gastgeberin dort ist dieselbe, die schon vor mehr als 20 Jahren während meines Collegestudiums in London meine „Landlady“ war. Für mich ist es also ein wenig eine Nostalgie-Tour ;)
Donnerstag, 25. Februar 2010
Frühjahrsputz
Heute habe ich endlich mal angefangen! Mir war schon die ganze Woche danach zumute, aber leider ist mein notorisch niedriger Blutdruck seit Montag Achterbahn gefahren (wobei er meistens ziemlich weit unten war), und noch heute vormittag musste Hermann mich mit dem Auto zum Supermarkt fahren und mich auch hinein begleiten, weil ich Angst hatte, dass ich zusammenbreche (aber noch mehr Angst, dass Hermann das Falsche bringt, wenn er einkaufen geht *s*). Schuld ist das unmögliche Wetter. Natürlich freue ich mich, dass es milder geworden ist, aber warum muss das bei uns immer gleich abwechselnd von Föhn und extrem hoher Luftfeuchtigkeit begleitet sein? Kann es nicht einfach mal ganz normal wärmer werden?
Heute nachmittag, als es mir (vorübergehend?) wieder besser ging, habe ich jedenfalls doch mit meinem Vorhaben angefangen. Am meisten freue ich mich auf die Fenster, die haben es am nötigsten. Dafür muss das Wetter natürlich stimmen! Heute waren erstmal die Waschküche und die Kellertreppe dran, und so werde ich mich langsam hocharbeiten…
Heute nachmittag, als es mir (vorübergehend?) wieder besser ging, habe ich jedenfalls doch mit meinem Vorhaben angefangen. Am meisten freue ich mich auf die Fenster, die haben es am nötigsten. Dafür muss das Wetter natürlich stimmen! Heute waren erstmal die Waschküche und die Kellertreppe dran, und so werde ich mich langsam hocharbeiten…
Montag, 22. Februar 2010
Comedy am Freitagabend
Zu Weihnachten hatten wir zwei Karten für eine Veranstaltung mit Onkel Fisch (eigentlich: ONKeL fISCH) geschenkt bekommen. Da wir von denen bisher noch nichts gehört hatten, mussten wir uns überraschen lassen und sind am letzten Freitag bei echtem Sauwetter (Schneeregen und glatten Straßen) die etwa 10 km nach Tuttlingen-Möhringen gefahren. Aber es hatte sich gelohnt – alleine die Grimassen, die die beiden schneiden können (Stichwort „Botox“), sind sehenswert. Aber auch sonst war es herrlich komisch. Wer kennt schon „Führerdeutsch“ oder weiß, dass es bei sämtlichen CSI-Serien um Spurensicherung geht? Und wer hat schon jemals eine echte „A… geige“ gesehen? Eine kleine Kostprobe (die allerdings im Programm am Freitag nicht vorkam) kann man hier sehen:
Labels:
Baden-Württemberg,
Ereignis,
Theater,
Weihnachten
Montag, 15. Februar 2010
Die persönliche Fee
Am Samstag stießen wir in unserer Tageszeitung auf folgende Anzeige:

Das Ganze erinnert mich an die Gute-Nacht-Geschichten aus meiner Kinderzeit, etwa an das Buch „Frühlingsgeschichten“ von Enid Blyton, in dem es von Feen, Elfen, Zwergen und ähnlichen Gestalten nur so wimmelt. So schön ich diese Geschichten fand, hätte mir doch schon damals niemand erzählen können, dass es sich um etwas anderes als Erfindungen handeln könnte. Ist es wirklich möglich, dass man erwachsene Menschen (denn an diese richtet sich die Anzeige ja wohl) dazu bringt, eine nicht gerade geringe Summe Geld dafür zu bezahlen, um ihre „persönliche Fee“ kennen zu lernen? Muss es ja wohl, denn sonst würde sich eine so große Anzeige (den unteren Teil mit den Kontaktdaten habe ich herausgeschnitten) wohl kaum lohnen. Übrigens habe ich noch nirgendwo gelesen, dass Alice für ihr Wunderland und die Pevensie-Kinder für Narnia Eintritt bezahlen mussten. Auch bei Enid Blyton war dies für die Menschenkinder nie nötig. Aber das sind eben tatsächlich Märchen und in der Realität ist die Begegnung mit Feen wohl nur gegen Bares zu haben…

Das Ganze erinnert mich an die Gute-Nacht-Geschichten aus meiner Kinderzeit, etwa an das Buch „Frühlingsgeschichten“ von Enid Blyton, in dem es von Feen, Elfen, Zwergen und ähnlichen Gestalten nur so wimmelt. So schön ich diese Geschichten fand, hätte mir doch schon damals niemand erzählen können, dass es sich um etwas anderes als Erfindungen handeln könnte. Ist es wirklich möglich, dass man erwachsene Menschen (denn an diese richtet sich die Anzeige ja wohl) dazu bringt, eine nicht gerade geringe Summe Geld dafür zu bezahlen, um ihre „persönliche Fee“ kennen zu lernen? Muss es ja wohl, denn sonst würde sich eine so große Anzeige (den unteren Teil mit den Kontaktdaten habe ich herausgeschnitten) wohl kaum lohnen. Übrigens habe ich noch nirgendwo gelesen, dass Alice für ihr Wunderland und die Pevensie-Kinder für Narnia Eintritt bezahlen mussten. Auch bei Enid Blyton war dies für die Menschenkinder nie nötig. Aber das sind eben tatsächlich Märchen und in der Realität ist die Begegnung mit Feen wohl nur gegen Bares zu haben…
Donnerstag, 11. Februar 2010
Das Neueste von Sargis

Heute erhielten wir den jährlichen Bericht über Sargis von Diaconia, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte :) Hier ein Auszug:
Dem Sargis geht es gut; besonders nach der Therapie, die er im Juli 2009 bekommen hat. Er macht Fortschritte. Sargis kann besser gehen, weil er nun Orthesen trägt. Die Behandlung in der Rehaklinik sollte aber fortgesetzt werden; dafür braucht die Familie von Sargis alle 3 oder 4 Monate etwa 170.000 Dram [Nochmal zur Klarstellung: das Geld wird der Familie nicht ausgehändigt, sondern direkt von Diaconia an die Klinik gezahlt!]. Soviel Geld können seine Eltern nicht aufbringen, weil in der Familie nur der Vater arbeitet und nicht so viel verdient.[...] Besonders wenn Sargis lächelt und versucht, etwas selber zu machen, was er bis jetzt nicht gekonnt hat, sind seine Eltern sehr glücklich.
Wir werden den Kleinen natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter unterstützen. Umgerechnet sind 170.000 Dram zur Zeit (die Währung ist starken Schwankungen unterworfen, seit sie vom Dollar als Leitwährung abgekoppelt wurde) etwas unter 300 Euro. Falls sich irgendein netter Mensch, der das hier liest, an den Kosten beteiligen möchte (schon vorab vielen Dank!), bitte auf eines der folgenden Konten spenden:
Deutschland:
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Labels:
Armenien,
Behinderung,
Geld,
Humanitäre Hilfe,
Patenkinder
Sonntag, 7. Februar 2010
Frühling...
… ist es jetzt wenigstens auf meinen Blogs, wenn schon der Winter sich nach wie vor standhaft weigert, die Biege zu machen ;)
Mittwoch, 3. Februar 2010
Honeckers Erben

Dieses Buch habe ich kürzlich gelesen und kann es nur jedem empfehlen, dem am Fortbestand unserer Demokratie etwas liegt. Auch wer diese Partei ohnehin nie für demokratisch gehalten hat und ihr einiges an reaktionärem Gehabe und Unverfrorenheit zutraut, kann immer noch Überraschungen erleben!
Hier eine der Rezensionen von der Amazon-Website:
Für jemanden wie mich, der am eigenen Leib und im familiären und persönlichen Umfeld das pervertierte Menschenbild und Politikverständnis der DDR-Machthaber erlebt hat, und als jemand, der sich bis heute fragt, wie es sein konnte, dass die in diesem Staat erzwungene Ideologie nach ihrem Sturz, trotz allem was sie an menschlichem Leid über Jahrzehnte produziert hat, politisch überleben und ihre Macht sogar wieder ausbauen konnte, ist dieses Buch von Herrn Knabe eine große Hilfe zur Neubestimmung des eigenen Standpunkts gewesen, denn es klärt den im Laufe der Jahre viel zu weich geratenen Blick auf eine Partei, die sich bis auf den heutigen Tag ihrer menschenverachtenden Geschichte nicht gestellt hat, sondern im Gegenteil, den unzähligen Opfern der Linksdiktatur in Deutschland und überall auf der Welt in beispielloser Selbstüberschätzung und Schamlosigkeit ins Gesicht lacht.
Knabe beleuchtet mit viel Sachkenntnis und beeindruckendem Faktenreichtum die nur all zu oft geschickt unter den Teppich gekehrten und hinter viel Kaderrethorik versteckten, antidemokratischen und linksrestaurativen Tendenzen der Linkspartei. Der Schreibstil ist in der Tat engagiert und zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber angesichts der Fülle aufgdeckter skandalöser Fakten nicht verwundern und bleibt angemessen.
Zum Inhalt
Insgesamt teilt der Autor das Thema in drei große Abschnitte ein: HERKUNFT, POLITIK und PERSONAL der Linkspartei.
Im ersten Abschnitt, zur Herkunft der Partei, zeichnet er einen geschichtlichen Abriss der Entwicklung der Partei von den Anfängen unter den Antidemokraten Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann, über die Bildung der SED nach dem 2. Weltkrieg, bis hin zu den Ereignissen der Wendezeit und des Hinüberrettens in die neue Zeit.
Abschnitt Nummer Zwei beschäftigt sich mit den politischen Strategien der Linkspartei von der Wendezeit bis in die jüngste Vergangenheit. Thematisiert werden unter anderem die Geldwäschemethoden zur Rettung des enormen SED-Parteivermögens, der Verlauf der politischen Eroberung des Westens sowie der fragwürdige Umgang mit Trotzkisten und Hardlinern innerhalb der Partei.
Im dritten Abschnitt schließlich geht Knabe auf die wichtigsten und auffälligsten Protagonisten der Partei auf Bundes- und Landesebene ein. Insbesondere auf deren politischen Belastungen aus DDR-Zeiten und ihr politisch oft zweifelhaftes Gebahren in der Nachwendezeit. Gerade dieser Abschnitt macht deutlich, wie viel handfeste SED bis heute in der Linkspartei steckt und ermüdet beinahe, angesichts der Menge an aufgezählten Personen und ihrer Geschichten.
Dass der Autor ein beachtenswertes Pensum an Recherche und Aktenforschung betrieben hat, wird auch im anschließenden, beinahe 50 Seiten umfassenden, klein bedruckten Quellen- und Literaturverzeichnis deutlich. Über 640 Fussnoten sind hier belegt. Das Buch eignet sich somit auch hervorragend als Einstiegslektüre in die Thematik.
Abschließend bleibt mir zu sagen, dass Hubertus Knabe mit seinem Buch einen äußerst wichtigen Beitrag zum Superwahljahr 2009 und darüber hinaus geliefert hat, da es den wohlerprobten, erschreckend wirksamen Verschleierungstaktiken der Linksdemagogen entgegenwirkt und allein durch die Vielzahl der aufgedeckten Fakten und Hintergründe überaus deutlich macht, warum die Linkspartei trotz aller Umbenennungen und geschichtlichen Verharmlosungsversuche eine Gefahr für die Freiheit bleibt.
Ich empfehle jedem, der mit der Linkspartei sympathisiert, sich vor einer anstehenden Wahl oder gar einem eventuellen Parteibeitritt dieses Buch durchzulesen. Er wird (selbst bei kritischer Betrachtung) ins Grübeln kommen. (Rezensent: Kaleko)
Samstag, 30. Januar 2010
Yaris, der Schneepinscher
Montag, 25. Januar 2010
Neue Woche
Das ist nun schon wieder die letzte Januarwoche. Jetzt ist Weihnachten endgültig vorbei, und deshalb könnte es eigentlich Frühling werden. Wird es aber noch nicht, auch wenn es bei uns hier nicht ganz so kalt ist wie offensichtlich in anderen Teilen Deutschlands (ja, ich lese eure Blog-Einträge, auch wenn ich in letzter Zeit nicht oft Kommentare schreibe – bin gerade mal wieder schmählich unkreativ). Ab morgen soll es auch wieder schneien. Blumen werde ich mir allerdings nicht ins Haus holen, denn erstens habe ich sowieso ein außergewöhnliches Talent dafür, sie eingehen zu lassen, und zweitens werden wir ja (hoffentlich) innerhalb der nächsten paar Monate umziehen und alles, was dann noch leben sollte (also an Pflanzen), müssten wir mitschleppen – zusätzlich zu all dem anderen Kram. Also verkneife ich mir das und gebe mich damit zufrieden, dass an einigen Sträuchern draußen tatsächlich schon die ersten Knospen zu sehen sind. Wir hatten bereits vor mehreren Wochen einen Gärtner bestellt, der die Bäume in unserem Garten zurückschneiden soll, damit das Grundstück wenigstens manierlich aussieht, aber bis jetzt war es noch nicht möglich, irgendwas zu machen.
Für Mittwoch erwarten wir schon wieder Hausbesichtiger, und das, obwohl wir bis jetzt gar nicht übermäßig viel Werbung gemacht haben. Ich bin mal gespannt, wann wir von irgendwem etwas Konkretes hören!
Für Mittwoch erwarten wir schon wieder Hausbesichtiger, und das, obwohl wir bis jetzt gar nicht übermäßig viel Werbung gemacht haben. Ich bin mal gespannt, wann wir von irgendwem etwas Konkretes hören!
Labels:
Baden-Württemberg,
Blog,
Deutschland,
Weihnachten,
Wohnen
Donnerstag, 21. Januar 2010
Das Phantom und die Servicewüste
Es begann vor einigen Wochen relativ harmlos. Die Postbotin klingelte und fragte etwas erstaunt, ob bei uns eine Ivona R. wohnen würde. Als wir verneinten, nahm sie das entsprechende Schreiben wieder mit. Eine Weile passierte gar nichts. Dann fand sich bei uns im Briefkasten ein Exemplar der Zeitschrift Bravo-Girl, für Ivona R. mit unserer Anschrift. Da der offensichtlich private Zusteller auf dem Aufkleber nicht genannt wurde, schrieb ich eine Mail an den Kundenservice des Bauerverlages, dessen Internetseite im Impressum der Zeitschrift als zuständig für Abonnements genannt wurde, mit der Mitteilung, dass Ivona R. nicht unter dieser Adresse wohnt, nie hier gewohnt hätte und wir auch keine Person dieses Namens kennen würden. Es kam keine Antwort, aber ich betrachtete das Ganze als erledigt. Heute war nun wieder eine Bravo-Girl im Briefkasten. Also riefen wir beim Kundenservice an (für 14 Cent aus dem deutschen Festnetz) und nach der in der Servicewüste Deutschland üblichen endlosen Warteschleife wurden wir zu einer Mitarbeiterin durchgestellt. Die hatte tatsächlich Ivona R. unter unserer Adresse in ihrem Computer, erklärte jedoch nur ziemlich unfreundlich, dass sie dafür nicht zuständig sei, sondern dass das über die … (vermutlich irgendeine Abo-Agentur) laufen würde, wobei sie selbst offensichtlich nicht gewillt war, unser Anliegen an die entsprechende Stelle weiterzuleiten. Wir haben dann aufgelegt.
Als nächstes kam ein Anruf bei der Verbraucherzentrale (1,75 Euro pro Minute) an die Reihe, um uns sozusagen rechtlich abzusichern. Die Dame riet uns, die Zeitschriften erstmal zu behalten und nicht wegzuwerfen. Möglicherweise kommt ja irgendwann ein Schreiben, auf dem dann vielleicht sogar mal draufsteht, an wen wir uns wenden können, damit diese Sendungen eingestellt werden.
Laut Google gibt es übrigens in der ganzen Web-Welt keine Person dieses Namens und ich frage mich, ob sie im richtigen Leben überhaupt existiert oder ob sich jemand einen Scherz erlaubt…
Als nächstes kam ein Anruf bei der Verbraucherzentrale (1,75 Euro pro Minute) an die Reihe, um uns sozusagen rechtlich abzusichern. Die Dame riet uns, die Zeitschriften erstmal zu behalten und nicht wegzuwerfen. Möglicherweise kommt ja irgendwann ein Schreiben, auf dem dann vielleicht sogar mal draufsteht, an wen wir uns wenden können, damit diese Sendungen eingestellt werden.
Laut Google gibt es übrigens in der ganzen Web-Welt keine Person dieses Namens und ich frage mich, ob sie im richtigen Leben überhaupt existiert oder ob sich jemand einen Scherz erlaubt…
Montag, 18. Januar 2010
Damals...
Das Stöckchen habe ich bei Piri gefunden :
Was wolltest du werden, wenn du groß bist?
Mama von vielen Kindern
Wen wolltest du heiraten?
Hab ich nie drüber nachgedacht
Was war deine Lieblings-Eissorte?
Schoko, Mokka
Dein Lieblings-Spielzeug?
meine 13 Puppen, meine Bücher und meine Ravensburger Lernhefte
Wovor hattest du Angst?
Vor allem, was hoch war
Wer war deine beste Freund/in?
Schwer zu sagen, das hat öfter mal gewechselt
Was war dein Lieblings-Schulfach?
Englisch und Geschichte
Was war dein schlimmstes Schulfach?
Mathe, Latein, Kunst, Handarbeiten, Musik, Sport
Was war dein Lieblingsbuch?
Schwer zu sagen bei den Massen an Büchern, die ich verschlungen habe
Was wolltest du nie sein, wenn du erwachsen geworden bist?
Eine erwerbstätige Mutter, so wie meine Mutter es war, denn ich habe immer mitbekommen, wie viel Stress und Arbeit sie hatte, alles hintereinander zu kriegen (obwohl sie es geschafft hat); das mit anzusehen, war mir schon zu anstrengend *lol*
Was wolltest du werden, wenn du groß bist?
Mama von vielen Kindern
Wen wolltest du heiraten?
Hab ich nie drüber nachgedacht
Was war deine Lieblings-Eissorte?
Schoko, Mokka
Dein Lieblings-Spielzeug?
meine 13 Puppen, meine Bücher und meine Ravensburger Lernhefte
Wovor hattest du Angst?
Vor allem, was hoch war
Wer war deine beste Freund/in?
Schwer zu sagen, das hat öfter mal gewechselt
Was war dein Lieblings-Schulfach?
Englisch und Geschichte
Was war dein schlimmstes Schulfach?
Mathe, Latein, Kunst, Handarbeiten, Musik, Sport
Was war dein Lieblingsbuch?
Schwer zu sagen bei den Massen an Büchern, die ich verschlungen habe
Was wolltest du nie sein, wenn du erwachsen geworden bist?
Eine erwerbstätige Mutter, so wie meine Mutter es war, denn ich habe immer mitbekommen, wie viel Stress und Arbeit sie hatte, alles hintereinander zu kriegen (obwohl sie es geschafft hat); das mit anzusehen, war mir schon zu anstrengend *lol*
Freitag, 15. Januar 2010
Noch mehr Besuch
Für morgen erwarten wir weitere Interessenten zur Hausbesichtigung. Es sieht also gar nicht schlecht aus. Von den anderen haben wir bis jetzt noch nichts gehört, aber es ist ja auch noch keine Woche her, dass sie da waren, und so schnell entscheidet man sich nun mal nicht, wenn es um so eine Investition geht.
Ich habe mir inzwischen einen Plan für unseren bevorstehenden Umzug gemacht – ich muss immer alles „generalstabsmäßig“ planen, sonst fühle ich mich nicht wohl – und warte eigentlich nur darauf, dass wir den Zeitpunkt des Umzugs definitiv bestimmen und endlich loslegen können. Das geht natürlich erst, wenn das Haus verkauft ist. Dann erst können wir ja unsere neue Wohnung kaufen und renovieren, aber nach meinen Berechnungen sollte der Zeitraum zwischen dem Verkauf des Hauses und unserem Umzug nicht mehr als drei Monate betragen.
Ich habe mir inzwischen einen Plan für unseren bevorstehenden Umzug gemacht – ich muss immer alles „generalstabsmäßig“ planen, sonst fühle ich mich nicht wohl – und warte eigentlich nur darauf, dass wir den Zeitpunkt des Umzugs definitiv bestimmen und endlich loslegen können. Das geht natürlich erst, wenn das Haus verkauft ist. Dann erst können wir ja unsere neue Wohnung kaufen und renovieren, aber nach meinen Berechnungen sollte der Zeitraum zwischen dem Verkauf des Hauses und unserem Umzug nicht mehr als drei Monate betragen.
Sonntag, 10. Januar 2010
Es geht voran
Heute waren die ersten beiden Familien da, die sich für unser Haus interessieren. Beide Familien kommen hier aus dem Ort (eine bzw. zwei Straßen entfernt), kannten das Haus also zumindest schon von außen. Außerdem hatten wir ein detailliertes (und vor allem ungeschöntes) Exposé erstellen lassen, in dem auch die Mängel (sprich Sanierungsrückstände) des Hauses aufgeführt waren, so dass eigentlich niemand negativ überrascht sein konnte. Das Ganze lief nicht schlecht, mal sehen, was dabei herauskommt. Ich hoffe, dass wir noch in der ersten Hälfte dieses Jahres umziehen können.
Sonntag, 3. Januar 2010
Bücher und andere Geschenke
Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und ich sollte wieder etwas regelmäßiger bloggen. Das ist kein Vorsatz für dieses Jahr – solche Vorsätze habe ich schon lange nicht mehr, denn ich halte sie nie ein ;)
Zu Weihnachten haben wir eine Menge Bücher geschenkt bekommen, und einige, die nicht dabei waren, die wir aber unbedingt haben wollten, haben wir uns noch bestellt. Daher wird uns in der nächsten Zeit der Lesestoff nicht ausgehen – und wenn doch, können wir ja immer noch Bücher aus unserem bisherigen schon sehr reichhaltigen Fundus lesen. Der ist übrigens so reichhaltig, dass wir in der neuen Wohnung ein ganzes Zimmer – eines der beiden größten – als Bibliothek eingeplant haben. Ich hoffe nur, dass der Platz dann endlich mal reicht!
Ein weiteres Geschenk, das wir bekommen haben, ist eine Kreuzfahrt (jawohl, richtig gelesen!). Und zwar nicht nur für uns beide, sondern mein Vater hat seine Kinder samt Anhang (außer meinem Bruder Stefan, für den das leider viel Stress und wenig Vergnügen wäre) zu einer Kreuzfahrt auf der AIDAblu zu den Kanarischen Inseln und Madeira eingeladen. Wir werden insgesamt 7 Erwachsene und 2 Kinder sein. Wie mein Vater in seiner trockenen Art ist, hat er uns das Ganze so „nebenbei“ gesagt, als wir nach der Weihnachtsbescherung gemütlich zusammen saßen, und natürlich hat keiner von uns die Dimension dieser Ankündigung sofort kapiert. Schade, dass niemand unsere Gesichter fotografiert hat ;)
Auf diese Weise werden Hermann und ich in diesem Jahr drei Mal jeweils eine Woche Urlaub (Frühjahr London, Sommer Sachsen, Herbst Kanaren) machen und irgendwann dazwischen noch umziehen. Ich bin sehr gespannt, wie das wohl wird!
Zu Weihnachten haben wir eine Menge Bücher geschenkt bekommen, und einige, die nicht dabei waren, die wir aber unbedingt haben wollten, haben wir uns noch bestellt. Daher wird uns in der nächsten Zeit der Lesestoff nicht ausgehen – und wenn doch, können wir ja immer noch Bücher aus unserem bisherigen schon sehr reichhaltigen Fundus lesen. Der ist übrigens so reichhaltig, dass wir in der neuen Wohnung ein ganzes Zimmer – eines der beiden größten – als Bibliothek eingeplant haben. Ich hoffe nur, dass der Platz dann endlich mal reicht!
Ein weiteres Geschenk, das wir bekommen haben, ist eine Kreuzfahrt (jawohl, richtig gelesen!). Und zwar nicht nur für uns beide, sondern mein Vater hat seine Kinder samt Anhang (außer meinem Bruder Stefan, für den das leider viel Stress und wenig Vergnügen wäre) zu einer Kreuzfahrt auf der AIDAblu zu den Kanarischen Inseln und Madeira eingeladen. Wir werden insgesamt 7 Erwachsene und 2 Kinder sein. Wie mein Vater in seiner trockenen Art ist, hat er uns das Ganze so „nebenbei“ gesagt, als wir nach der Weihnachtsbescherung gemütlich zusammen saßen, und natürlich hat keiner von uns die Dimension dieser Ankündigung sofort kapiert. Schade, dass niemand unsere Gesichter fotografiert hat ;)
Auf diese Weise werden Hermann und ich in diesem Jahr drei Mal jeweils eine Woche Urlaub (Frühjahr London, Sommer Sachsen, Herbst Kanaren) machen und irgendwann dazwischen noch umziehen. Ich bin sehr gespannt, wie das wohl wird!
Abonnieren
Posts (Atom)










