Dass die Wohnverhältnisse der meisten unserer armenischen Patenkinder – mit Ausnahme des einen Jungen, der im Dorf der Hoffnung lebt – nicht die Besten sind, war uns natürlich immer klar. Unsere beiden ersten Patenkinder Diana und Gharib hat es jedoch besonders hart getroffen – vor allem, seit unter dem Haus der Familie eine U-Bahn-Trasse verläuft, so dass die fahrenden Züge das Haus erschüttern. Die Folge sind unter anderem Risse und geplatzte Rohre. Daher bittet die Organisation Diaconia, über die auch die Patenschaften laufen, um Spenden, damit der Familie eine Hausrenovierung finanziert werden kann. Hier ist der Bericht aus dem Diaconia-Report, den ich in den Blog übernommen habe, da man ihn nicht direkt verlinken kann:
Inflation, Arbeitslosigkeit und weitere politische Faktoren führten dazu, dass die soziale Situation der Bevölkerung in Armenien sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert hat. Viele Menschen wissen nicht, wie es weitergehen soll.
So ergeht es auch Familie Sargsian, deren vier Kinder im Patenschaftsprogramm von Diaconia sind. Vater Hratschja ist psychisch krank. Er wurde 1988 Augenzeuge des verheerenden Erdbebens in der Stadt Spitak und musste mit ansehen, wie sein Onkel mit seinen Kindern unter den Trümmern verschüttet wurde. Inzwischen geht es Hratschja etwas besser. Er und seine zweite Frau Susanna haben vier Kinder, das fünfte ist unterwegs.
Die Familie lebt in Hratschjas marodem Elternhaus. Die tragenden Balken sind morsch, und die Wände sind von zahlreichen Rissen durchzogen, seit eine U-Bahnlinie direkt unter ihrem Haus verläuft. „Jedes Mal, wenn ein Zug kommt, wird das ganze Haus erschüttert“, erzählt Susanna. Das aussenliegende Bad funktioniert schon lange nicht mehr: Die Rohre sind geplatzt, und eine neue Wasserleitung können sie sich nicht leisten. Die Eingangstür fehlt völlig.
Aufgrund dieser schlechten Wohnbedingungen wurden die Söhne Gharib (14) und Erwand (12) in einem staatlichen Internat untergebracht. Dort wurden sie gut betreut und schliefen in trockenen Betten. Aber sie vermissten ihre Familie. Ihre Noten wurden schlechter, und sie kränkelten. Hratschja und Susanna holten sie zurück nach Hause. „Die Kinder schämen sich, die Schule zu besuchen. Sie müssen oft schmutzige Kleidung tragen, weil ich keine Möglichkeit habe, ihre Sachen zu waschen. Deshalb werden sie von ihren Schulkameraden gehänselt“, berichtet Susanna. Die Familie besitzt keine Waschmaschine, keinen Kühlschrank, keinen Herd.
Im Haushalt leben auch Hratschjas 79-jährige schwerkranke Mutter und seine 54-jährige Schwester, die unter psychischen Störungen leidet. Niemand in der Familie hat eine Arbeit. Das Geld reicht oft nicht einmal für das Nötigste. Tochter Diana macht eine Ausbildung zur Hebamme. Die Studiengebühr wurde von Diaconia bezahlt. Doch ein Praktikum kann die junge Frau, obwohl gefordert, nicht machen – die Transportkosten sind zu hoch. Wir möchten mit Ihrer Hilfe das Haus der Familie renovieren, die Wasserleitung erneuern lassen, eine Waschmaschine und weitere Gebrauchsgegenstände kaufen und die Ausbildung der Kinder sichern. Bitte helfen Sie dieser Familie durch Gaben und Gebete.
Da wir selbst bereits unsere Patenkinder in Armenien getroffen und auch Hilfsprojekte von Diaconia besucht haben, können wir garantieren, dass Spenden 100%ig ankommen!
Die Spendenkonten findet ihr hier, online spenden über Postcard (Schweiz) oder PayPal könnt ihr hier. Bitte gebt als Verwendungszweck unbedingt „Projekt 3026 – Hausrenovierung Hratschja“ an. Vielen lieben Dank!!!
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Dienstag, 31. März 2015
Dienstag, 2. September 2014
Briefe aus Armenien
Wie ich schon in meinem letzten Blog-Beitrag erwähnte, freuen wir uns immer, wenn wir Briefe von unseren Patenkindern in Armenien bekommen. Das Gleiche gilt für Berichte über die Kinder, die wir erhalten. Einige der Kinder schreiben regelmäßig, andere weniger regelmäßig und manchmal bekommen wir auch Post von anderen Familienmitgliedern. Von Zeit zu Zeit liegen Fotos bei oder sogar selbstgemachte Geschenke.
Einige Fakten:
Die Kinder sind zwischen elf und sechzehn Jahre alt.
Vier von ihnen wachsen ohne Väter auf, weil diese die Familien verlassen haben.
Fünf von ihnen leben mit einer chronischen Krankheit und / oder einer Behinderung. Wenigstens drei von ihnen haben chronisch kranke Eltern. Dies in einem Land, in dem man alle Kosten für medizinische oder therapeutische Behandlungen selbst tragen muss . Für die Patenkinder ist auch die medizinische Grundversorgung gratis.
Die Eltern von fünfen sind arbeitslos. Die Eltern der anderen drei verdienen zu wenig, um ihre Familien ernähren zu können.
Einer von ihnen besucht keine Schule, da es keine oder zu wenige Schulen für stark mehrfach behinderte Kinder gibt.
Auf der anderen Seite besuchen zwei zur Zeit ein College und sind entschlossen, das Beste aus dieser Chance zu machen. Mit Gottes Hilfe haben wir für eines von ihnen die Ausbildungsgebühr übernommen. Die meisten anderen strengen sich in der Schule sehr an, obwohl es unter den gegebenen Bedingungen schwierig für sie ist.
Während der letzten Jahre, seit wir begonnen haben, Kinderpatenschaften zu übernehmen, haben wir gemerkt, dass so eine Patenschaft weit mehr bedeutet, als nur Geld zu überweisen auf der einen Seite und lebenswichtige Güter und Dienstleistungen zu empfangen auf der anderen. Es entstehen Beziehungen, die mit jedem Brief und jedem Bericht enger werden.
„Die Armut sagte mir: ich bin hoffnungslos, ich bin ein Nichts, und ich glaubte das.“ – Richmond, ehemaliges Patenkind über Compassion
Viele Menschen wären in der Lage, eine Kinderpatenschaft zu übernehmen, aber längst nicht alle tun es. Niemand muss acht Kinder auf einmal nehmen – das sind nur einige wenige von uns, die eine besondere Berufung haben. Nimm nur eines! Es kostet etwa 30 Euro pro Monat, was wirklich nicht viel ist, wenn man darüber nachdenkt. Überlege einmal, was du an einem Abend ausgibst, wenn du Essen oder in die Disco gehst, oder wieviel Geld du an einem einzigen Shopping-Wochenende für Klamotten verpulverst, die womöglich hinterher nur im Schrank hängen!
Es gibt ein paar bekannte Organisationen wie Compassion, Plan, SOS-Kinderdörfer und World Vision, sowie mehrere kleinere wie Diaconia, über die wir unsere Patenkinder haben. Jede diese Organisationen verfügt über eine lange Liste von Kindern, die dringend Hilfe brauchen, du hast also die große Auswahl, was Geschlecht, Alter und Herkunft des Kindes angeht. Auf der World Vision-Website kannst du dir sogar zeigen lassen, welche Kinder am selben Tag wie du Geburtstag haben, und für diese eine Patenschaft übernehmen. Aber welches Kind du dir auch immer aussuchst, es ist es wert! Du kannst die Welt verändern – zumindest für ein Kind!
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Mittwoch, 30. April 2014
Dringend neue Paten gesucht!
Update: Der Junge hat inzwischen eine Patin gefunden, aber viele Kinder suchen nach wie vor Paten. Wenn ihr also eine Patenschaft in Erwägung zieht - am Ende dieses Blog-Beitrages findet ihr Kontaktdaten :)
Heute morgen bekamen wir mal wieder einen Umschlag mit einem Stapel Briefe von einigen unserer Patenkinder bzw. deren Eltern in Armenien. Es bereitet uns immer große Freude, zu lesen, wie es ihnen geht und was sie uns zu sagen haben – normalerweise. Heute war allerdings ein Hilferuf eines unserer Patenjungen dabei, der schrieb, dass sein jüngerer Bruder (er wird in diesem Jahr 11 Jahre alt) seine Paten verloren hat. Dies bedeutet für den Jungen, dass er nicht nur keine Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln, sondern auch keine Kleidung, keine Schulsachen und keine medizinische Versorgung mehr bekommt.
Wir sind seit 2007 Paten von zweien der Kinder aus der Familie und durften sie, ihre Großmutter, den Vater und auch den jüngeren Bruder 2009 in Jerewan kennenlernen. Die Familie besteht aus vier Erwachsenen (Großmutter, Eltern, Tante), die alle zu alt, zu krank oder zu behindert sind, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt in Armenien eine Chance zu haben, und vier Kindern. Der Vater, der früher für alle finanziell gesorgt hat, ist seit einigen Jahren ebenfalls durch einen Unfall Invalide. Die Familie lebt von Alters- und Invalidenrenten, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Sie wohnen in einem maroden Haus, in dem Schimmel und Feuchtigkeit an der Tagesordnung sind. Bei Regen kommt Wasser durch das undichte Dach.
Die Kinder sind also auf die monatliche Hilfe durch Paten dringend angewiesen, damit wenigstens ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Wir haben insgesamt zur Zeit acht Patenkinder bei Diaconia und konnten uns vor Ort überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt. Es würde uns sehr freuen, wenn jemand, der dies liest, bereit wäre, die Patenschaft für den Jungen für 30 Euro im Monat zu übernehmen. Er ist wie gesagt nicht mehr ganz so klein, das heißt, die Patenschaft würde nur noch etwa über acht bis neun Jahre laufen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne an mich oder direkt an Michaela Kuhlmann (deutschland@diaconia.org oder Tel. 0 77 61 55 32 973) bei Diaconia wenden.
Heute morgen bekamen wir mal wieder einen Umschlag mit einem Stapel Briefe von einigen unserer Patenkinder bzw. deren Eltern in Armenien. Es bereitet uns immer große Freude, zu lesen, wie es ihnen geht und was sie uns zu sagen haben – normalerweise. Heute war allerdings ein Hilferuf eines unserer Patenjungen dabei, der schrieb, dass sein jüngerer Bruder (er wird in diesem Jahr 11 Jahre alt) seine Paten verloren hat. Dies bedeutet für den Jungen, dass er nicht nur keine Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln, sondern auch keine Kleidung, keine Schulsachen und keine medizinische Versorgung mehr bekommt.
Wir sind seit 2007 Paten von zweien der Kinder aus der Familie und durften sie, ihre Großmutter, den Vater und auch den jüngeren Bruder 2009 in Jerewan kennenlernen. Die Familie besteht aus vier Erwachsenen (Großmutter, Eltern, Tante), die alle zu alt, zu krank oder zu behindert sind, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt in Armenien eine Chance zu haben, und vier Kindern. Der Vater, der früher für alle finanziell gesorgt hat, ist seit einigen Jahren ebenfalls durch einen Unfall Invalide. Die Familie lebt von Alters- und Invalidenrenten, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Sie wohnen in einem maroden Haus, in dem Schimmel und Feuchtigkeit an der Tagesordnung sind. Bei Regen kommt Wasser durch das undichte Dach.
Die Kinder sind also auf die monatliche Hilfe durch Paten dringend angewiesen, damit wenigstens ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Wir haben insgesamt zur Zeit acht Patenkinder bei Diaconia und konnten uns vor Ort überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt. Es würde uns sehr freuen, wenn jemand, der dies liest, bereit wäre, die Patenschaft für den Jungen für 30 Euro im Monat zu übernehmen. Er ist wie gesagt nicht mehr ganz so klein, das heißt, die Patenschaft würde nur noch etwa über acht bis neun Jahre laufen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne an mich oder direkt an Michaela Kuhlmann (deutschland@diaconia.org oder Tel. 0 77 61 55 32 973) bei Diaconia wenden.
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Sonntag, 20. April 2014
Taschen für die Freiheit
„For Freedom“ prangt in großen Buchstaben auf meiner neuesten Umhängetasche. Auf den ersten Blick scheint dies ebenso zur Verzierung der Tasche zu gehören wie die Knöpfe oder das Muster. Allerdings haben die Worte eine Bedeutung, denn diese Tasche ist etwas Besonderes. Sie wurde von Frauen in Kambodscha hergestellt, die vorher Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung geworden waren. Sie stellen unter dem Dach einer Hilfsorganisation Taschen und andere Accessoires her, wobei auch Wert auf Nachhaltigkeit und Fair Trade gelegt wird. Das Projekt nennt sich Sak Saum, was auf Deutsch „Würde“ bedeutet.
Ich hatte von Sak Saum in einer Ausgabe der christlichen Frauenzeitschrift „Lydia“ gelesen und war sofort angesprochen. Auf der englischsprachigen Website fand ich diese Tasche, in die ich mich augenblicklich verliebte und die ich mir bestellen wollte. Erst als es darum ging, die Lieferadresse anzugeben, merkte ich, dass man als einziges Land die USA angeben konnte. Dennoch – mit den entsprechenden Englischkenntnissen, etwas Geduld (die ganze Prozedur von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Lieferung dauerte 27 Tage), einem PayPal-Konto und dank der Freundlichkeit der Sak Saum-Mitarbeiter hauptsächlich in den USA bin ich dann doch noch an die Tasche gekommen :)
Hätte ich mich nicht schon unsterblich in diese Tasche verguckt, wäre ich einen anderen Weg gegangen. Auf der Website von Show Your Love bekommt man nämlich nicht nur deutschsprachige Informationen zu Sak Saum, sondern kann auch eine Auswahl der in Kambodscha hergestellten Taschen und Accessoires kaufen. Dort habe ich die Tasche bestellt, die Hermann von mir zum Geburtstag bekommen hat. Beide Taschen sind aus hochwertigem Material, hervorragend gearbeitet und auf jeden Fall ihren Preis wert!
Falls du dich nicht für eines der auf der Show Your Love-Website gerade angebotenen Dinge begeistern kannst, lohnt es sich, immer mal wieder vorbei zu schauen oder Fan auf der Facebook-Seite zu werden, da der Online-Shop öfter aktualisiert wird. Auf der Facebook-Seite erfährst du auch, wann und wo die Taschenparties stattfinden, die in unregelmäßigen Abständen veranstaltet werden. Es ist es im doppelten Sinne wert – erstens erwirbt man erstklassig gearbeitete Ware und zweitens hilft man damit den Menschen in Kambodscha, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, so dass sie nicht mehr in die Gefahr geraten, aus Not zu Opfern von Ausbeutung zu werden.
(Video auf Englisch)
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Freitag, 25. Januar 2013
Nichts
Schon so lange habe ich in diesem Blog nichts mehr geschrieben. Dazu muss ich sagen, dass ich schon immer eine schlechte Tagebuchschreiberin war. Nach ein paar Seiten habe ich regelmäßig aufgegeben, weil mir mein Alltag zu langweilig und nichtssagend vorkam, als dass er es wert wäre, nur ein Wort über ihn zu verlieren.
Jetzt gerade sehe ich mich um, auf das, was ich von meinem Sofaplatz im Wohnzimmer, wo ich mit meinem Laptop sitze, sehen kann, und frage mich, worüber es sich lohnen würde zu schreiben. Den Schnee, der draußen vor dem Fenster niederrieselt? Die Uhr mit Westminsterschlag, bei dem ich oft mitsumme? Unsere ewig streitenden Wellensittiche? Die Hunde, die neben mir auf dem Sofa liegen? Den halbfertig gestrickten knallrosa Wollschal, der wie so viele Schals, die ich stricke, in eine Kiste mit Kleidern für Bedürftige kommt? Oder meine Sudoku-Blätter, die ich so gerne abends während der Werbepausen bearbeite, wenn ich amerikanische Krimis anschaue? Das ist alles so normal und alltäglich, dass ich eigentlich gar nichts darüber schreiben kann.
Jetzt gerade sehe ich mich um, auf das, was ich von meinem Sofaplatz im Wohnzimmer, wo ich mit meinem Laptop sitze, sehen kann, und frage mich, worüber es sich lohnen würde zu schreiben. Den Schnee, der draußen vor dem Fenster niederrieselt? Die Uhr mit Westminsterschlag, bei dem ich oft mitsumme? Unsere ewig streitenden Wellensittiche? Die Hunde, die neben mir auf dem Sofa liegen? Den halbfertig gestrickten knallrosa Wollschal, der wie so viele Schals, die ich stricke, in eine Kiste mit Kleidern für Bedürftige kommt? Oder meine Sudoku-Blätter, die ich so gerne abends während der Werbepausen bearbeite, wenn ich amerikanische Krimis anschaue? Das ist alles so normal und alltäglich, dass ich eigentlich gar nichts darüber schreiben kann.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Vorher - Nachher
Vor etwa einem Jahr haben wir über Diaconia die Patenschaft für Astghik in Armenien übernommen. Hier das Foto von ihrem Profil, das wir bekommen haben, als wir die Patenschaft übernahmen…
…und hier das vom Folgebericht, den wir jetzt, nach einem Jahr erhalten haben:
Ich denke, ein vergleichender Blick auf diese Bilder reicht schon, um zu sehen, dass es sich lohnt, einem bedürftigen Kind durch eine Patenschaft zu helfen!
…und hier das vom Folgebericht, den wir jetzt, nach einem Jahr erhalten haben:
Ich denke, ein vergleichender Blick auf diese Bilder reicht schon, um zu sehen, dass es sich lohnt, einem bedürftigen Kind durch eine Patenschaft zu helfen!
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Sonntag, 15. Januar 2012
Mein 1-Euro-pro-Tag Experiment
Wir unterstützen zwar bereits acht Patenkinder in Armenien und finanzieren einem von ihnen außerdem eine Therapie, aber ich habe mich entschlossen, dennoch zusätzlich das 1-Euro-pro-Tag Experiment zu machen, über das ich in dem vorherigen Blog-Beitrag geschrieben habe. Einfach, um zu sehen, was noch geht. Jeden Tag landet ein weiterer Euro in einer alten Sparbüchse, die entweder mir oder einem meiner Brüder gehört hatte und von der ich gar nicht mehr wusste, dass sie noch existiert – bis ich sie auf einem Sideboard im Wohnzimmer meines mittleren Bruders stehen sah. Als ich ausrief „Ach, die hast du noch???“, drückte er sie mir in die Hand und nachdem ich sie auf meinen eigenen Schreibtisch gestellt hatte, war mir bald klar, wofür sie gut sein sollte.
Das Geld, das ich da hinein werfe, soll allerdings nicht dazu da sein, noch ein weiteres Kind per Patenschaft zu unterstützen, sondern vielmehr Projekte, die mir am Herzen liegen. Nein, es werden keine Vorschläge entgegen genommen, ich habe bereits mehr Projekte auf meiner (unsichtbaren) Liste, als ich jemals unterstützen könnte! Das Geld für Januar wird der Arise Conference zugute kommen.
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Freitag, 9. Dezember 2011
Das 1-Euro-pro-Tag Experiment
Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Geld für wohltätige Zwecke zusammenkommt, wenn Promis bei irgendeiner Fernseh-Spendengala zu Spenden aufrufen und womöglich auch noch selbst am Telefon sitzen. Auf einmal öffnen sich die Brieftaschen, die sonst das ganze Jahr über – außer vielleicht zu Weihnachten – verschlossen sind, sich dafür aber umso leichter öffnen, wenn es um Luxusgüter für den eigenen Bedarf geht.
Ganz unwillig scheinen viele Menschen zu sein, wenn es um regelmäßige Spenden geht, wie etwa für Kinderpatenschaften. Dabei sind die monatlichen Beiträge im Vergleich zum Nutzen eigentlich lächerlich. Für lediglich zwischen 25 und 35 Euro pro Monat versorgen die Patenschaftsorganisationen ein Kind mit allem Nötigen, das es braucht, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen. Es ist bemerkenswert, zu hören, welche gut situierten Leute eine solche Patenschaft nicht übernehmen, weil sie sich einbilden, dafür womöglich auf etwas verzichten zu müssen. In den seltensten Fällen ist dies jedoch der Fall.
Zum Beweis lade ich dich zu einem Experiment ein: stecke für einen oder zwei (oder auch mehrere) Monate jeden Tag einen Euro in eine Spardose und achte am Ende des Monats darauf, ob du tatsächlich wegen dieses einen Euro pro Tag auf irgendetwas verzichten musstest, das du DRINGEND gebraucht hättest. Falls das nicht der Fall ist, entscheide dich, was du mit dem Geld machen willst, das du ja übrig hast.
Hier eine kleine Entscheidungshilfe (ich persönlich kenne die Organisationen Diaconia und KiKo, die beide absolut seriös sind und sauber arbeiten):
Ayuda Directa (www.ayudadirecta.org - Ecuador)
Brot des Lebens (www.brot-des-lebens.org - Armenien, Bosnien, Rumänien)
Bulungi (www.bulungi.de - Uganda)
Compassion (www.compassion-de.org - verschiedene Länder)
Diaconia (www.diaconia.org – Armenien und Rumänien)
Friedensflecken (www.friedensflecken.de - Kinder christlicher Familien im Heiligen Land)
Funyula Vision (www.funyula-vision.com - Kenya)
GAiN (www.gain-germany.org – Uganda, Indien, Portugal, auch Frauenpatenschaften in Indien)
Isis Hilfsprojekte (www.isis-hilfsprojekte.de - Ägypten)
KiKo (www.kiko-ev.de – Programmpatenschaften für geistig behinderte Kinder in Kolumbien)
Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de – verschiedene Länder)
Missionswerk Frohe Botschaft (www.mfb-info.de - Kenia, Ruanda, Uganda, auch Seniorenpatenschaften in Uganda)
ora Patenherz (www.patenherz.de - verschiedene Länder)
Plan (www.plan-deutschland.de – verschiedene Länder)
Projekthilfe Südostasien (www.projekthilfe-suedostasien.de - Burma und Vietnam)
SOS Kinderdörfer (www.sos-paten.de – verschiedene Länder)
Regenbogen-Atelier (www.waisenkinderperu.de.vu - Peru)
Vision für Afrika (www.visionforafrica-intl.org - Uganda)
World Vision (www.worldvision.de – verschiedene Länder)
Ganz unwillig scheinen viele Menschen zu sein, wenn es um regelmäßige Spenden geht, wie etwa für Kinderpatenschaften. Dabei sind die monatlichen Beiträge im Vergleich zum Nutzen eigentlich lächerlich. Für lediglich zwischen 25 und 35 Euro pro Monat versorgen die Patenschaftsorganisationen ein Kind mit allem Nötigen, das es braucht, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen. Es ist bemerkenswert, zu hören, welche gut situierten Leute eine solche Patenschaft nicht übernehmen, weil sie sich einbilden, dafür womöglich auf etwas verzichten zu müssen. In den seltensten Fällen ist dies jedoch der Fall.
Zum Beweis lade ich dich zu einem Experiment ein: stecke für einen oder zwei (oder auch mehrere) Monate jeden Tag einen Euro in eine Spardose und achte am Ende des Monats darauf, ob du tatsächlich wegen dieses einen Euro pro Tag auf irgendetwas verzichten musstest, das du DRINGEND gebraucht hättest. Falls das nicht der Fall ist, entscheide dich, was du mit dem Geld machen willst, das du ja übrig hast.
Hier eine kleine Entscheidungshilfe (ich persönlich kenne die Organisationen Diaconia und KiKo, die beide absolut seriös sind und sauber arbeiten):
Ayuda Directa (www.ayudadirecta.org - Ecuador)
Brot des Lebens (www.brot-des-lebens.org - Armenien, Bosnien, Rumänien)
Bulungi (www.bulungi.de - Uganda)
Compassion (www.compassion-de.org - verschiedene Länder)
Diaconia (www.diaconia.org – Armenien und Rumänien)
Friedensflecken (www.friedensflecken.de - Kinder christlicher Familien im Heiligen Land)
Funyula Vision (www.funyula-vision.com - Kenya)
GAiN (www.gain-germany.org – Uganda, Indien, Portugal, auch Frauenpatenschaften in Indien)
Isis Hilfsprojekte (www.isis-hilfsprojekte.de - Ägypten)
KiKo (www.kiko-ev.de – Programmpatenschaften für geistig behinderte Kinder in Kolumbien)
Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de – verschiedene Länder)
Missionswerk Frohe Botschaft (www.mfb-info.de - Kenia, Ruanda, Uganda, auch Seniorenpatenschaften in Uganda)
ora Patenherz (www.patenherz.de - verschiedene Länder)
Plan (www.plan-deutschland.de – verschiedene Länder)
Projekthilfe Südostasien (www.projekthilfe-suedostasien.de - Burma und Vietnam)
SOS Kinderdörfer (www.sos-paten.de – verschiedene Länder)
Regenbogen-Atelier (www.waisenkinderperu.de.vu - Peru)
Vision für Afrika (www.visionforafrica-intl.org - Uganda)
World Vision (www.worldvision.de – verschiedene Länder)
Samstag, 28. Mai 2011
Der stilvolle Kampf gegen Verschwendung
Seit kurzem bin ich bei Kleiderkreisel und zwar sowohl als Verkäuferin mit meinem eigenen kleinen Shop als auch als Käuferin. Bei Kleiderkreisel – Werbeslogan: „Mach mit und kämpfe stilvoll gegen Verschwendung!“ – kann man Kleidung, Schuhe und Accessoires, die man nicht mehr braucht, die aber zu schade sind, um sie wegzuwerfen, verkaufen, tauschen oder auch verschenken (gegen Versandkosten). Im Gegenzug kann man natürlich auch Sachen kaufen, tauschen oder sich schenken lassen ;)
Einige der angebotenen Dinge sind echte Schätzchen. Ich selbst habe mir dort zum Beispiel ein klassisches Laura-Ashley-Kleid gekauft – eines von der Sorte, die es nicht mehr gibt, seit Laura Ashley verstorben ist und ihre Erben das Design-Label auf Mainstream getrimmt haben. In meinem Shop biete ich übrigens auch eines an, aus dem ich herausgewachsen bin (nicht in der Länge, sondern in der Breite ;) ). Das erste Teil, das ich verkauft habe, war ein 6-lagiger Petticoat, und die Käuferin war ebenso begeistert, dass sie so etwas bei Kleiderkreisel finden konnte, wie ich über mein „neues“ LA-Kleid war :)
Dieses Video zum Thema habe ich bei YouTube gefunden:
Ich kann euch nur empfehlen, mal bei Kleiderkreisel reinzuschauen, die Chance, dass man dort ein Stück findet, nach dem man schon lange gesucht hat, ist ziemlich groß!
Ach ja, und wer sich lieber dafür entscheidet, gut erhaltene Sachen an eine Hilfsorganisation zu geben – bitte achtet darauf, dass es eine ist, die nicht die Kleider wahllos schreddert (passiert häufig bei Kleidersammlungen „in Tüten“) oder unkontrolliert säckeweise in Richtung Dritte Welt verschickt, wo sie auf den Märkten landen und die einheimische Kleiderindustrie ruinieren. Es lohnt sich, genau nachzufragen (auch und gerade bei „renommierten“ Organisationen!!!), was mit den Sachen passiert, die ihr abgebt! Und wenn ihr solchermaßen euren Kleiderschrank geleert habt, könnt ihr ja trotzdem bei Kleiderkreisel "neue" Klamotten kaufen ;)
Einige der angebotenen Dinge sind echte Schätzchen. Ich selbst habe mir dort zum Beispiel ein klassisches Laura-Ashley-Kleid gekauft – eines von der Sorte, die es nicht mehr gibt, seit Laura Ashley verstorben ist und ihre Erben das Design-Label auf Mainstream getrimmt haben. In meinem Shop biete ich übrigens auch eines an, aus dem ich herausgewachsen bin (nicht in der Länge, sondern in der Breite ;) ). Das erste Teil, das ich verkauft habe, war ein 6-lagiger Petticoat, und die Käuferin war ebenso begeistert, dass sie so etwas bei Kleiderkreisel finden konnte, wie ich über mein „neues“ LA-Kleid war :)
Dieses Video zum Thema habe ich bei YouTube gefunden:
Ich kann euch nur empfehlen, mal bei Kleiderkreisel reinzuschauen, die Chance, dass man dort ein Stück findet, nach dem man schon lange gesucht hat, ist ziemlich groß!
Ach ja, und wer sich lieber dafür entscheidet, gut erhaltene Sachen an eine Hilfsorganisation zu geben – bitte achtet darauf, dass es eine ist, die nicht die Kleider wahllos schreddert (passiert häufig bei Kleidersammlungen „in Tüten“) oder unkontrolliert säckeweise in Richtung Dritte Welt verschickt, wo sie auf den Märkten landen und die einheimische Kleiderindustrie ruinieren. Es lohnt sich, genau nachzufragen (auch und gerade bei „renommierten“ Organisationen!!!), was mit den Sachen passiert, die ihr abgebt! Und wenn ihr solchermaßen euren Kleiderschrank geleert habt, könnt ihr ja trotzdem bei Kleiderkreisel "neue" Klamotten kaufen ;)
Sonntag, 6. Februar 2011
Kreuzende Bücher und ein neues Patenkind
Seit Mitte Januar bin ich Mitglied bei BookCrossing und habe auch schon einige Bücher registriert. Eines davon hatte ich per Post an eine Freundin verschickt, ein anderes am Freitagabend „in die Wildnis entlassen“. So heißt das bei BookCrossing, wenn man ein Buch einfach irgendwo liegen lässt – entsprechend markiert und, falls man es draußen „entlässt“, natürlich in einer Plastikfolie oder ähnlichem - und darauf hofft, dass es jemand nicht nur mitnimmt, sondern seinen Fund auch auf der BookCrossing-Website meldet. Für mein Buch gab es noch keine Rückmeldung, aber ich hoffe auf einen der vielen Sonntagnachmittagsspaziergänger, die das Buch von der Bank, auf der es liegt, mitnehmen. Wenn es jemand nur mitnimmt, ist das natürlich auch okay, aber netter wäre es natürlich, dieser Jemand würde sich auch melden.
Zum zweiten Mal, seit wir Kinderpatenschaften in Armenien übernommen haben, bekamen wir nun schon die gute Nachricht, dass es der Familie eines Kindes finanziell so viel besser geht, dass sie unsere Hilfe nicht mehr benötigen. Das ist natürlich viel besser, als wenn ein Kind aus der Patenschaft entlassen werden muss, weil es zu alt ist – wobei man bei Diaconia in dieser Hinsicht durchaus flexibel ist. Es ist den Paten überlassen, ob sie ein Kind, sofern es noch Hilfe braucht, zum Beispiel durch eine Ausbildung oder ein Studium begleiten. Aber irgendwann ist eben doch Schluss.

Mit diesem erfreulichen Bericht bekamen wir den Vorschlag für ein neues Patenkind. Astghik ist zwölf Jahre alt, hat eine zerebrale Bewegungsstörung und Augenprobleme. Ihr Vater hat die Mutter schon vor der Geburt des Kindes verlassen und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Allerdings kann sie wenigstens zur Schule gehen, was in einem Land wie Armenien längst nicht allen Kindern mit Behinderung vergönnt ist. So hat sie wenigstens eine Chance, später einmal eine Ausbildung zu machen und für sich selbst sorgen zu können.
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Samstag, 5. Juni 2010
Nicht ganz so niedliche Kinder
Es gibt sie tatsächlich, die nicht ganz so niedlichen Kinder. Ziemlich deutlich wird das zum Beispiel leider häufig dann, wenn für solche Kinder wegen ihrer Bedürftigkeit Paten gesucht werden. Kleine niedliche Mädchen haben im allgemeinen die größten Chancen, die geringsten ältere Jungen. Aber eben auch Kinder, die optisch nicht so attraktiv sind, missmutig in die Kamera schauen und ähnliches, werden offensichtlich nicht so gerne genommen. Aus diesem Grund stelle ich hier zwei Jungen von der Diaconia-Website vor, die schon eine ganze Weile dort zu finden sind, ohne dass sich jemand ihrer erbarmt hat. Die Texte wurden von armenischen Mitarbeitern der Organisation verfasst, deshalb das etwas holprige Deutsch. Den kleinen Eduard würden wir am liebsten selbst nehmen, aber mit zur Zeit acht Patenkindern, von denen wir einem noch teilweise eine Therapie bezahlen, ist dies leider für uns nicht zu machen. Eine Patenschaft kostet übrigens nur 25 Euro im Monat pro Kind, und wenn man es recht bedenkt, ist das wirklich nicht viel…
Eduards Vater ist vor 4 Jahren an Magenkrankheit gestorben. Er hat sich jahrelang daran gelitten, zuerst ist er nie wegen Geldes zum Arzt gegangen, aber dann war es zu spät, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Den Tod des Familienvaters hat die Familie wie ein Albtraum erlebt. Die Kinder vermissen ihn sehr und sprechen viel von ihm. Eduard braucht sehr die väterliche Fürsorge und Ratschläge. Die Mutter ist Arbeitslos. Die Oma bekommt eine kleine Rente, die kaum für das Brot reicht. Eduard hat noch eine Schwester. Die Familie wohnt in einem Wohnheim, wo sich keine menschenwürdigen Bedingungen existieren. Die Wohnung muss gründlich renoviert werden, aber dafür hat die Familie kein Geld. Die Oma leidet an Zuckerkrankheit und Insult und muss ständig Medikamente einnehmen. Eduard lernt in der 4. Klasse. Er lernt sehr gut, hat ein wenig Probleme mit Englisch, aber er ist sicher, dass er wieder schaffen wird. Eduards Mutter sagt, dass er sehr klug und zielstrebig ist und sie hofft sehr, dass ihr Sohn alle Hindernisse auf seinem Weg überkämpfen wird. Eduard hat Probleme mit den Augen und muss untersucht werden. Er will in der Zukunft wie sein Vater mutig und stark sein. Sein Vater war Freikämpfer im Berg Karabach und hat sich am Krieg teilgenommen. Ihre Patenschaft wird dem Eduard ein neues und sorgloses Leben schenken.
Wie andre Familien in unserem Programm, leidet die Familie Baghdasarjans an Not und Armut. Die Arbeitslosigkeit in Armenien zwingt viele Familienväter die Familie in Armenien zu lassen und nach einer Arbeitssuche nach Russland zu fliegen. Auch Roberts Vater ist nach der der Geburt des zweiten Kindes nach Russland geflogen. Die erste Zeit hat er ständig angerufen und interessierte sich , wie es seiner Familie geht, aber langsamer wurden die Anrufe noch seltener, aber bald wird schon ein Jahr, dass er sich nicht mehr meldet. Die Mutter der Kinder hat mit ihren zwei Kinder zu ihren Eltern umgezogen. Die Großeltern sind Rentner und die kleine Rente reicht nur für das tägliche Brot. Die Mutter der Kinder ist Buchhalterin von Beruf, aber sie kann noch nicht arbeiten, weil die Kinder zu klein sind. Robert ist ein schüchterner und freundlicher Knabe. Er mag am liebsten mit den Autos spielen und der kleinen Schwester Anjuta Märchen erzählen. Er mag auch dem Opa helfen, den Hammer fest in der Hand halten und stolz zuhören, wie der Opa ihn lobt. Robert will Fahrer werden. Ihre Patenschaft wird wesentlich die Sorgen der Familie erleichtern und den Kindern schöne Zukunft schenken.
Wer für eines der Kinder eine Patenschaft übernehmen möchte oder noch Fragen hat, bitte hier klicken: Kontakt Diaconia
Eduard, geboren im Oktober 2000
Eduards Vater ist vor 4 Jahren an Magenkrankheit gestorben. Er hat sich jahrelang daran gelitten, zuerst ist er nie wegen Geldes zum Arzt gegangen, aber dann war es zu spät, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Den Tod des Familienvaters hat die Familie wie ein Albtraum erlebt. Die Kinder vermissen ihn sehr und sprechen viel von ihm. Eduard braucht sehr die väterliche Fürsorge und Ratschläge. Die Mutter ist Arbeitslos. Die Oma bekommt eine kleine Rente, die kaum für das Brot reicht. Eduard hat noch eine Schwester. Die Familie wohnt in einem Wohnheim, wo sich keine menschenwürdigen Bedingungen existieren. Die Wohnung muss gründlich renoviert werden, aber dafür hat die Familie kein Geld. Die Oma leidet an Zuckerkrankheit und Insult und muss ständig Medikamente einnehmen. Eduard lernt in der 4. Klasse. Er lernt sehr gut, hat ein wenig Probleme mit Englisch, aber er ist sicher, dass er wieder schaffen wird. Eduards Mutter sagt, dass er sehr klug und zielstrebig ist und sie hofft sehr, dass ihr Sohn alle Hindernisse auf seinem Weg überkämpfen wird. Eduard hat Probleme mit den Augen und muss untersucht werden. Er will in der Zukunft wie sein Vater mutig und stark sein. Sein Vater war Freikämpfer im Berg Karabach und hat sich am Krieg teilgenommen. Ihre Patenschaft wird dem Eduard ein neues und sorgloses Leben schenken.Robert, geboren im September 2005
Wie andre Familien in unserem Programm, leidet die Familie Baghdasarjans an Not und Armut. Die Arbeitslosigkeit in Armenien zwingt viele Familienväter die Familie in Armenien zu lassen und nach einer Arbeitssuche nach Russland zu fliegen. Auch Roberts Vater ist nach der der Geburt des zweiten Kindes nach Russland geflogen. Die erste Zeit hat er ständig angerufen und interessierte sich , wie es seiner Familie geht, aber langsamer wurden die Anrufe noch seltener, aber bald wird schon ein Jahr, dass er sich nicht mehr meldet. Die Mutter der Kinder hat mit ihren zwei Kinder zu ihren Eltern umgezogen. Die Großeltern sind Rentner und die kleine Rente reicht nur für das tägliche Brot. Die Mutter der Kinder ist Buchhalterin von Beruf, aber sie kann noch nicht arbeiten, weil die Kinder zu klein sind. Robert ist ein schüchterner und freundlicher Knabe. Er mag am liebsten mit den Autos spielen und der kleinen Schwester Anjuta Märchen erzählen. Er mag auch dem Opa helfen, den Hammer fest in der Hand halten und stolz zuhören, wie der Opa ihn lobt. Robert will Fahrer werden. Ihre Patenschaft wird wesentlich die Sorgen der Familie erleichtern und den Kindern schöne Zukunft schenken.Wer für eines der Kinder eine Patenschaft übernehmen möchte oder noch Fragen hat, bitte hier klicken: Kontakt Diaconia
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Donnerstag, 15. April 2010
Da war'n es nur noch acht...

… was in diesem Fall gut ist. Unser Patenkind Nschdeh konnte vorzeitig aus dem Patenschaftsprogramm entlassen werden, weil es seiner Familie inzwischen finanziell wieder wesentlich besser geht, worüber wir uns natürlich sehr freuen :)

Wir haben uns allerdings entschlossen, an seiner Stelle kein neues Patenkind zu nehmen, sondern die 25 Euro lieber noch zusätzlich für Sargis‘ Therapie zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind wir jetzt in der Lage, fast die Hälfte der Therapiekosten alleine zu tragen.
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Donnerstag, 11. Februar 2010
Das Neueste von Sargis

Heute erhielten wir den jährlichen Bericht über Sargis von Diaconia, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte :) Hier ein Auszug:
Dem Sargis geht es gut; besonders nach der Therapie, die er im Juli 2009 bekommen hat. Er macht Fortschritte. Sargis kann besser gehen, weil er nun Orthesen trägt. Die Behandlung in der Rehaklinik sollte aber fortgesetzt werden; dafür braucht die Familie von Sargis alle 3 oder 4 Monate etwa 170.000 Dram [Nochmal zur Klarstellung: das Geld wird der Familie nicht ausgehändigt, sondern direkt von Diaconia an die Klinik gezahlt!]. Soviel Geld können seine Eltern nicht aufbringen, weil in der Familie nur der Vater arbeitet und nicht so viel verdient.[...] Besonders wenn Sargis lächelt und versucht, etwas selber zu machen, was er bis jetzt nicht gekonnt hat, sind seine Eltern sehr glücklich.
Wir werden den Kleinen natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter unterstützen. Umgerechnet sind 170.000 Dram zur Zeit (die Währung ist starken Schwankungen unterworfen, seit sie vom Dollar als Leitwährung abgekoppelt wurde) etwas unter 300 Euro. Falls sich irgendein netter Mensch, der das hier liest, an den Kosten beteiligen möchte (schon vorab vielen Dank!), bitte auf eines der folgenden Konten spenden:
Deutschland:
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
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Samstag, 14. November 2009
Brief von Sargis' Eltern
Heute erhielten wir einen Brief von Sargis‘ Eltern, in dem sie sich noch einmal für die Hilfe bedanken – diesen Dank gebe ich natürlich gerne weiter an diejenigen von euch, die sich mit Spenden beteiligt haben :)
Sie haben auch drei Fotos mitgeschickt – schon darauf kann man eigentlich den Unterschied zu dem Eindruck sehen, den wir damals von ihm hatten, als er stocksteif und mit gesenktem Kopf auf einem Stuhl saß und kaum auf das reagierte, was um ihn herum geschah. Das sieht auf diesen neuen Bildern, die kurz nach den ersten vier Therapiewochen gemacht wurden, doch schon anders aus:

Sie haben auch drei Fotos mitgeschickt – schon darauf kann man eigentlich den Unterschied zu dem Eindruck sehen, den wir damals von ihm hatten, als er stocksteif und mit gesenktem Kopf auf einem Stuhl saß und kaum auf das reagierte, was um ihn herum geschah. Das sieht auf diesen neuen Bildern, die kurz nach den ersten vier Therapiewochen gemacht wurden, doch schon anders aus:

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Dienstag, 13. Oktober 2009
Noch einmal zu Sargis
Wir haben heute von Diaconia die Information bekommen, dass die zweite Summe von 170000 Dram die Therapiekosten für die nächsten vier Monate (also etwa bis Januar 2010) abdeckt. Dank der Großzügigkeit einiger lieber Menschen ist das Geld übrigens bereits vorhanden – nochmals vielen Dank dafür! Sargis wird also bis Anfang nächsten Jahres noch in der Klinik therapiert, danach wird entschieden wie es weitergehen soll.
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Freitag, 9. Oktober 2009
Gute Neuigkeiten von Sargis :)
Hier ist er nun endlich, der Bericht von Diaconia über Sargis' Therapie - ich gebe ihn mal so weiter:
Sargis bekam im Juli 2009 170.000 Dram von Diaconia. Mit diesem Geld konnte seine Mutter ihn in die Rehaklinik bringen. Dort bekam Sargis 4 Wochen lang eine Vielfalt von notwendigen Behandlungen. Hauptpfeiler waren Physiotherapie und Sprachtherapie. Zudem bekam Sargis Orthesen. Am Anfang trug er sie nicht gerne, inzwischen hat er sich eingewöhnt. Mit denen kann er aufrecht stehen. Die Mutter sagt, es gibt merkliche Verbesserungen, was seinen Zustand angeht. Auch sie selber hat vieles gelernt. Z.B. wie sie mit Sargis besser kommunizieren kann. Was auch sehr wichtig ist: da Sargis nicht kauen kann, haben die Ärzte ihr beigebracht, wie sie ihm das Essen mit grosser Vorsichtigkeit beibringen soll. Die Reha-Behandlung hat einen erstaunlichen Erfolg erzielt, sagt die Mutter von Sargis. „Liebe Paten, wir sind Ihnen sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung, für Ihre Aufmerksamkeit und Ratschläge. Unsere Hoffnung, die wir fast verloren hatten, haben wir dank Ihnen wiedergefunden,“ sind die Dankesworte, die die Mutter von Sargis an Sie richtet. Bald im Oktober braucht Sargis nochmals eine Behandlung in derselben Rehaklinik für 4 Wochen. Dafür braucht er wieder 170.000 Dram. Die Familie von Sargis bittet Sie, ihr dabei zu helfen. Eine kontinuierliche Therapie kann von grösster Bedeutung sein.
Wir freuen uns riesig, dass sich der Junge in der Therapie offenbar so gut entwickelt :) Natürlich hoffen wir, dass immer genug Geld dafür da ist – vielleicht gewinnen wir ja doch mal bei der Aktion Mensch…
Sargis bekam im Juli 2009 170.000 Dram von Diaconia. Mit diesem Geld konnte seine Mutter ihn in die Rehaklinik bringen. Dort bekam Sargis 4 Wochen lang eine Vielfalt von notwendigen Behandlungen. Hauptpfeiler waren Physiotherapie und Sprachtherapie. Zudem bekam Sargis Orthesen. Am Anfang trug er sie nicht gerne, inzwischen hat er sich eingewöhnt. Mit denen kann er aufrecht stehen. Die Mutter sagt, es gibt merkliche Verbesserungen, was seinen Zustand angeht. Auch sie selber hat vieles gelernt. Z.B. wie sie mit Sargis besser kommunizieren kann. Was auch sehr wichtig ist: da Sargis nicht kauen kann, haben die Ärzte ihr beigebracht, wie sie ihm das Essen mit grosser Vorsichtigkeit beibringen soll. Die Reha-Behandlung hat einen erstaunlichen Erfolg erzielt, sagt die Mutter von Sargis. „Liebe Paten, wir sind Ihnen sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung, für Ihre Aufmerksamkeit und Ratschläge. Unsere Hoffnung, die wir fast verloren hatten, haben wir dank Ihnen wiedergefunden,“ sind die Dankesworte, die die Mutter von Sargis an Sie richtet. Bald im Oktober braucht Sargis nochmals eine Behandlung in derselben Rehaklinik für 4 Wochen. Dafür braucht er wieder 170.000 Dram. Die Familie von Sargis bittet Sie, ihr dabei zu helfen. Eine kontinuierliche Therapie kann von grösster Bedeutung sein.
Wir freuen uns riesig, dass sich der Junge in der Therapie offenbar so gut entwickelt :) Natürlich hoffen wir, dass immer genug Geld dafür da ist – vielleicht gewinnen wir ja doch mal bei der Aktion Mensch…
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Dienstag, 6. Oktober 2009
Es geht auf Weihnachten zu
Dies merkt man nicht nur an den Lebkuchen und Spekulatius, die sich im Supermarkt türmen – neben Herbstdeko und Halloweenkürbisfratzen – sondern an vielem anderen. In den Katalogen, die einem ins Haus flattern, werden Weihnachtskarten, Adventsdeko und –kalender und Geschenkideen für das Fest der Feste angeboten. Die diversen Päckchenaktionen wie „Weihnachten im Schuhkarton“ , „Ein Päckchen Liebe schenken“ und „Ein Päckchen Nächstenliebe“ laufen an. Gestern schließlich war bei uns ein Brief von Diaconia im Briefkasten, der sich um die Weihnachtsgeschenke für die Patenkinder drehte (wobei mir einfiel, dass die Weihnachtskarten für sie auch bald fällig sind). Leider können wir seit letztem Jahr keine Geschenke mehr schicken, sondern nur noch Geld überweisen. Der Grund ist, dass Armenien seine Bestimmungen für gebrauchte Hilfsgüter verschärft hat, so dass keine gebrauchten Kleider usw. mehr geschickt werden können und es sich damit nicht mehr lohnt, Container loszuschicken, in denen die Weihnachtsgeschenke immer mittransportiert wurden. Der Vorteil ist natürlich, dass das Geld für den Transport (mehrere 1000 Euro) gespart wird und von diesem Geld Kleidung und andere Hilfsgüter direkt im Land gekauft werden – dies gilt dann auch für die Weihnachtsgeschenke – und dadurch die einheimische Wirtschaft unterstützt wird. Da es in Armenien eigentlich fast alles zu kaufen gibt – es hat eben nur seinen Preis, den arme Leute nicht zahlen können – ist das zweifellos ein großer Vorteil. Auch wenn ich natürlich sehr gerne selbst Geschenke für die Kinderchen ausgesucht hätte :) Aber die Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde suchen wir ja wenigstens selber aus - beziehungsweise haben wir ausgesucht, denn die sind auch alle schon gekauft oder zumindest bestellt. Immerhin geht es ja auf Weihnachten zu... ;)
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Freitag, 28. August 2009
Noch mehr Erfreuliches...
Die kleine Gohar, von der ich in einem früheren Posting geschrieben hatte, ist inzwischen auch von der Diaconia-Website verschwunden, also hat sie wohl einen Paten gefunden :)
Mittwoch, 26. August 2009
Erfreulicher Nachtrag
Gerade habe ich eine Mail vom deutschen Diaconia-Büro bekommen, dass sich Sargis bereits in der Reha-Klinik zur Untersuchung befindet - dass es so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht! Offenbar haben die Mitarbeiter in Armenien sofort gehandelt, nachdem sie das finanzielle Okay aus Deutschland hatten, das finde ich echt super :)))) So kann der Kleine bald seine Therapie beginnen - je eher er damit anfängt, desto besser ist es schließlich!
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Sargis und Urlaub
Gestern abend habe ich die Nachricht bekommen, dass die Untersuchung für Sargis jetzt in Auftrag gegeben wurde :) Sobald ich Näheres weiß, poste ich es hier.
Unser Urlaub mit meinem Vater und Stefan war sehr schön, das Wetter passte und ich war froh, mal wieder aufs platte Land zu kommen ;) Mit dem Wohnmobil meines Vaters sind wir die Städte Oldenburg, Aurich, Emden, Leer und Nordhorn angefahren. Meine „Routine“, die ich als alte Wohnmobilistin und auch als Pflegerin von Stefan habe, ist mir noch nicht abhanden gekommen, wie ich bemerkt habe :)
Dies war übrigens unser fahrbarer Untersatz:

Stefan in seiner persönlichen Ecke:

Unser Urlaub mit meinem Vater und Stefan war sehr schön, das Wetter passte und ich war froh, mal wieder aufs platte Land zu kommen ;) Mit dem Wohnmobil meines Vaters sind wir die Städte Oldenburg, Aurich, Emden, Leer und Nordhorn angefahren. Meine „Routine“, die ich als alte Wohnmobilistin und auch als Pflegerin von Stefan habe, ist mir noch nicht abhanden gekommen, wie ich bemerkt habe :)
Dies war übrigens unser fahrbarer Untersatz:

Stefan in seiner persönlichen Ecke:

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