Dass die Wohnverhältnisse der meisten unserer armenischen Patenkinder – mit Ausnahme des einen Jungen, der im Dorf der Hoffnung lebt – nicht die Besten sind, war uns natürlich immer klar. Unsere beiden ersten Patenkinder Diana und Gharib hat es jedoch besonders hart getroffen – vor allem, seit unter dem Haus der Familie eine U-Bahn-Trasse verläuft, so dass die fahrenden Züge das Haus erschüttern. Die Folge sind unter anderem Risse und geplatzte Rohre. Daher bittet die Organisation Diaconia, über die auch die Patenschaften laufen, um Spenden, damit der Familie eine Hausrenovierung finanziert werden kann. Hier ist der Bericht aus dem Diaconia-Report, den ich in den Blog übernommen habe, da man ihn nicht direkt verlinken kann:
Inflation, Arbeitslosigkeit und weitere politische Faktoren führten dazu, dass die soziale Situation der Bevölkerung in Armenien sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert hat. Viele Menschen wissen nicht, wie es weitergehen soll.
So ergeht es auch Familie Sargsian, deren vier Kinder im Patenschaftsprogramm von Diaconia sind. Vater Hratschja ist psychisch krank. Er wurde 1988 Augenzeuge des verheerenden Erdbebens in der Stadt Spitak und musste mit ansehen, wie sein Onkel mit seinen Kindern unter den Trümmern verschüttet wurde. Inzwischen geht es Hratschja etwas besser. Er und seine zweite Frau Susanna haben vier Kinder, das fünfte ist unterwegs.
Die Familie lebt in Hratschjas marodem Elternhaus. Die tragenden Balken sind morsch, und die Wände sind von zahlreichen Rissen durchzogen, seit eine U-Bahnlinie direkt unter ihrem Haus verläuft. „Jedes Mal, wenn ein Zug kommt, wird das ganze Haus erschüttert“, erzählt Susanna. Das aussenliegende Bad funktioniert schon lange nicht mehr: Die Rohre sind geplatzt, und eine neue Wasserleitung können sie sich nicht leisten. Die Eingangstür fehlt völlig.
Aufgrund dieser schlechten Wohnbedingungen wurden die Söhne Gharib (14) und Erwand (12) in einem staatlichen Internat untergebracht. Dort wurden sie gut betreut und schliefen in trockenen Betten. Aber sie vermissten ihre Familie. Ihre Noten wurden schlechter, und sie kränkelten. Hratschja und Susanna holten sie zurück nach Hause. „Die Kinder schämen sich, die Schule zu besuchen. Sie müssen oft schmutzige Kleidung tragen, weil ich keine Möglichkeit habe, ihre Sachen zu waschen. Deshalb werden sie von ihren Schulkameraden gehänselt“, berichtet Susanna. Die Familie besitzt keine Waschmaschine, keinen Kühlschrank, keinen Herd.
Im Haushalt leben auch Hratschjas 79-jährige schwerkranke Mutter und seine 54-jährige Schwester, die unter psychischen Störungen leidet. Niemand in der Familie hat eine Arbeit. Das Geld reicht oft nicht einmal für das Nötigste. Tochter Diana macht eine Ausbildung zur Hebamme. Die Studiengebühr wurde von Diaconia bezahlt. Doch ein Praktikum kann die junge Frau, obwohl gefordert, nicht machen – die Transportkosten sind zu hoch. Wir möchten mit Ihrer Hilfe das Haus der Familie renovieren, die Wasserleitung erneuern lassen, eine Waschmaschine und weitere Gebrauchsgegenstände kaufen und die Ausbildung der Kinder sichern. Bitte helfen Sie dieser Familie durch Gaben und Gebete.
Da wir selbst bereits unsere Patenkinder in Armenien getroffen und auch Hilfsprojekte von Diaconia besucht haben, können wir garantieren, dass Spenden 100%ig ankommen!
Die Spendenkonten findet ihr hier, online spenden über Postcard (Schweiz) oder PayPal könnt ihr hier. Bitte gebt als Verwendungszweck unbedingt „Projekt 3026 – Hausrenovierung Hratschja“ an. Vielen lieben Dank!!!
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Dienstag, 31. März 2015
Dienstag, 2. September 2014
Briefe aus Armenien
Wie ich schon in meinem letzten Blog-Beitrag erwähnte, freuen wir uns immer, wenn wir Briefe von unseren Patenkindern in Armenien bekommen. Das Gleiche gilt für Berichte über die Kinder, die wir erhalten. Einige der Kinder schreiben regelmäßig, andere weniger regelmäßig und manchmal bekommen wir auch Post von anderen Familienmitgliedern. Von Zeit zu Zeit liegen Fotos bei oder sogar selbstgemachte Geschenke.
Einige Fakten:
Die Kinder sind zwischen elf und sechzehn Jahre alt.
Vier von ihnen wachsen ohne Väter auf, weil diese die Familien verlassen haben.
Fünf von ihnen leben mit einer chronischen Krankheit und / oder einer Behinderung. Wenigstens drei von ihnen haben chronisch kranke Eltern. Dies in einem Land, in dem man alle Kosten für medizinische oder therapeutische Behandlungen selbst tragen muss . Für die Patenkinder ist auch die medizinische Grundversorgung gratis.
Die Eltern von fünfen sind arbeitslos. Die Eltern der anderen drei verdienen zu wenig, um ihre Familien ernähren zu können.
Einer von ihnen besucht keine Schule, da es keine oder zu wenige Schulen für stark mehrfach behinderte Kinder gibt.
Auf der anderen Seite besuchen zwei zur Zeit ein College und sind entschlossen, das Beste aus dieser Chance zu machen. Mit Gottes Hilfe haben wir für eines von ihnen die Ausbildungsgebühr übernommen. Die meisten anderen strengen sich in der Schule sehr an, obwohl es unter den gegebenen Bedingungen schwierig für sie ist.
Während der letzten Jahre, seit wir begonnen haben, Kinderpatenschaften zu übernehmen, haben wir gemerkt, dass so eine Patenschaft weit mehr bedeutet, als nur Geld zu überweisen auf der einen Seite und lebenswichtige Güter und Dienstleistungen zu empfangen auf der anderen. Es entstehen Beziehungen, die mit jedem Brief und jedem Bericht enger werden.
„Die Armut sagte mir: ich bin hoffnungslos, ich bin ein Nichts, und ich glaubte das.“ – Richmond, ehemaliges Patenkind über Compassion
Viele Menschen wären in der Lage, eine Kinderpatenschaft zu übernehmen, aber längst nicht alle tun es. Niemand muss acht Kinder auf einmal nehmen – das sind nur einige wenige von uns, die eine besondere Berufung haben. Nimm nur eines! Es kostet etwa 30 Euro pro Monat, was wirklich nicht viel ist, wenn man darüber nachdenkt. Überlege einmal, was du an einem Abend ausgibst, wenn du Essen oder in die Disco gehst, oder wieviel Geld du an einem einzigen Shopping-Wochenende für Klamotten verpulverst, die womöglich hinterher nur im Schrank hängen!
Es gibt ein paar bekannte Organisationen wie Compassion, Plan, SOS-Kinderdörfer und World Vision, sowie mehrere kleinere wie Diaconia, über die wir unsere Patenkinder haben. Jede diese Organisationen verfügt über eine lange Liste von Kindern, die dringend Hilfe brauchen, du hast also die große Auswahl, was Geschlecht, Alter und Herkunft des Kindes angeht. Auf der World Vision-Website kannst du dir sogar zeigen lassen, welche Kinder am selben Tag wie du Geburtstag haben, und für diese eine Patenschaft übernehmen. Aber welches Kind du dir auch immer aussuchst, es ist es wert! Du kannst die Welt verändern – zumindest für ein Kind!
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Mittwoch, 30. April 2014
Dringend neue Paten gesucht!
Update: Der Junge hat inzwischen eine Patin gefunden, aber viele Kinder suchen nach wie vor Paten. Wenn ihr also eine Patenschaft in Erwägung zieht - am Ende dieses Blog-Beitrages findet ihr Kontaktdaten :)
Heute morgen bekamen wir mal wieder einen Umschlag mit einem Stapel Briefe von einigen unserer Patenkinder bzw. deren Eltern in Armenien. Es bereitet uns immer große Freude, zu lesen, wie es ihnen geht und was sie uns zu sagen haben – normalerweise. Heute war allerdings ein Hilferuf eines unserer Patenjungen dabei, der schrieb, dass sein jüngerer Bruder (er wird in diesem Jahr 11 Jahre alt) seine Paten verloren hat. Dies bedeutet für den Jungen, dass er nicht nur keine Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln, sondern auch keine Kleidung, keine Schulsachen und keine medizinische Versorgung mehr bekommt.
Wir sind seit 2007 Paten von zweien der Kinder aus der Familie und durften sie, ihre Großmutter, den Vater und auch den jüngeren Bruder 2009 in Jerewan kennenlernen. Die Familie besteht aus vier Erwachsenen (Großmutter, Eltern, Tante), die alle zu alt, zu krank oder zu behindert sind, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt in Armenien eine Chance zu haben, und vier Kindern. Der Vater, der früher für alle finanziell gesorgt hat, ist seit einigen Jahren ebenfalls durch einen Unfall Invalide. Die Familie lebt von Alters- und Invalidenrenten, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Sie wohnen in einem maroden Haus, in dem Schimmel und Feuchtigkeit an der Tagesordnung sind. Bei Regen kommt Wasser durch das undichte Dach.
Die Kinder sind also auf die monatliche Hilfe durch Paten dringend angewiesen, damit wenigstens ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Wir haben insgesamt zur Zeit acht Patenkinder bei Diaconia und konnten uns vor Ort überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt. Es würde uns sehr freuen, wenn jemand, der dies liest, bereit wäre, die Patenschaft für den Jungen für 30 Euro im Monat zu übernehmen. Er ist wie gesagt nicht mehr ganz so klein, das heißt, die Patenschaft würde nur noch etwa über acht bis neun Jahre laufen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne an mich oder direkt an Michaela Kuhlmann (deutschland@diaconia.org oder Tel. 0 77 61 55 32 973) bei Diaconia wenden.
Heute morgen bekamen wir mal wieder einen Umschlag mit einem Stapel Briefe von einigen unserer Patenkinder bzw. deren Eltern in Armenien. Es bereitet uns immer große Freude, zu lesen, wie es ihnen geht und was sie uns zu sagen haben – normalerweise. Heute war allerdings ein Hilferuf eines unserer Patenjungen dabei, der schrieb, dass sein jüngerer Bruder (er wird in diesem Jahr 11 Jahre alt) seine Paten verloren hat. Dies bedeutet für den Jungen, dass er nicht nur keine Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln, sondern auch keine Kleidung, keine Schulsachen und keine medizinische Versorgung mehr bekommt.
Wir sind seit 2007 Paten von zweien der Kinder aus der Familie und durften sie, ihre Großmutter, den Vater und auch den jüngeren Bruder 2009 in Jerewan kennenlernen. Die Familie besteht aus vier Erwachsenen (Großmutter, Eltern, Tante), die alle zu alt, zu krank oder zu behindert sind, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt in Armenien eine Chance zu haben, und vier Kindern. Der Vater, der früher für alle finanziell gesorgt hat, ist seit einigen Jahren ebenfalls durch einen Unfall Invalide. Die Familie lebt von Alters- und Invalidenrenten, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Sie wohnen in einem maroden Haus, in dem Schimmel und Feuchtigkeit an der Tagesordnung sind. Bei Regen kommt Wasser durch das undichte Dach.
Die Kinder sind also auf die monatliche Hilfe durch Paten dringend angewiesen, damit wenigstens ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Wir haben insgesamt zur Zeit acht Patenkinder bei Diaconia und konnten uns vor Ort überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt. Es würde uns sehr freuen, wenn jemand, der dies liest, bereit wäre, die Patenschaft für den Jungen für 30 Euro im Monat zu übernehmen. Er ist wie gesagt nicht mehr ganz so klein, das heißt, die Patenschaft würde nur noch etwa über acht bis neun Jahre laufen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne an mich oder direkt an Michaela Kuhlmann (deutschland@diaconia.org oder Tel. 0 77 61 55 32 973) bei Diaconia wenden.
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Montag, 4. Juni 2012
Wofür wir kämpfen von Tino und Antje Käßner - Rezension
Antje und Tino Käßner waren beide als Bundewehrsoldaten im Auslandseinsatz – sie in Bosnien, er in Afghanistan, wo er bei einem Selbstmordanschlag sein rechtes Bein verlor. Soweit die nüchterne Zusammenfassung der Geschichte.
Sie wird allerdings keineswegs nüchtern erzählt. Nicht nur das Autoren-Ehepaar, sondern auch Verwandte und Freunde erzählen ihre Geschichte um diese Ereignisse und berichten dabei offen über ihre Gefühle und Gedanken. Zu den Erzählern gehören auch ein Kamerad von Tino Käßner, der bei demselben Anschlag beide Beine verlor, und seine Frau.
Dem Leser wird ein tiefer Einblick gewährt in das, was die jeweils erzählenden Personen erlebt haben. Der Stil des Buches erschien mir am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber letztlich kommt es hier nur auf den Inhalt an – und der hat es in sich. Thematisiert wird auch immer wieder der Umgang der deutschen Gesellschaft mit den Soldaten, die im Auslandseinsatz sind oder waren und die nach ihrer Rückkehr kaum Anerkennung, manchmal sogar Verachtung erfahren, was nicht zuletzt an der häufig einseitigen Berichterstattung der Medien liegt.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt – in mehrfacher Hinsicht!
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Freitag, 9. Dezember 2011
Das 1-Euro-pro-Tag Experiment
Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Geld für wohltätige Zwecke zusammenkommt, wenn Promis bei irgendeiner Fernseh-Spendengala zu Spenden aufrufen und womöglich auch noch selbst am Telefon sitzen. Auf einmal öffnen sich die Brieftaschen, die sonst das ganze Jahr über – außer vielleicht zu Weihnachten – verschlossen sind, sich dafür aber umso leichter öffnen, wenn es um Luxusgüter für den eigenen Bedarf geht.
Ganz unwillig scheinen viele Menschen zu sein, wenn es um regelmäßige Spenden geht, wie etwa für Kinderpatenschaften. Dabei sind die monatlichen Beiträge im Vergleich zum Nutzen eigentlich lächerlich. Für lediglich zwischen 25 und 35 Euro pro Monat versorgen die Patenschaftsorganisationen ein Kind mit allem Nötigen, das es braucht, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen. Es ist bemerkenswert, zu hören, welche gut situierten Leute eine solche Patenschaft nicht übernehmen, weil sie sich einbilden, dafür womöglich auf etwas verzichten zu müssen. In den seltensten Fällen ist dies jedoch der Fall.
Zum Beweis lade ich dich zu einem Experiment ein: stecke für einen oder zwei (oder auch mehrere) Monate jeden Tag einen Euro in eine Spardose und achte am Ende des Monats darauf, ob du tatsächlich wegen dieses einen Euro pro Tag auf irgendetwas verzichten musstest, das du DRINGEND gebraucht hättest. Falls das nicht der Fall ist, entscheide dich, was du mit dem Geld machen willst, das du ja übrig hast.
Hier eine kleine Entscheidungshilfe (ich persönlich kenne die Organisationen Diaconia und KiKo, die beide absolut seriös sind und sauber arbeiten):
Ayuda Directa (www.ayudadirecta.org - Ecuador)
Brot des Lebens (www.brot-des-lebens.org - Armenien, Bosnien, Rumänien)
Bulungi (www.bulungi.de - Uganda)
Compassion (www.compassion-de.org - verschiedene Länder)
Diaconia (www.diaconia.org – Armenien und Rumänien)
Friedensflecken (www.friedensflecken.de - Kinder christlicher Familien im Heiligen Land)
Funyula Vision (www.funyula-vision.com - Kenya)
GAiN (www.gain-germany.org – Uganda, Indien, Portugal, auch Frauenpatenschaften in Indien)
Isis Hilfsprojekte (www.isis-hilfsprojekte.de - Ägypten)
KiKo (www.kiko-ev.de – Programmpatenschaften für geistig behinderte Kinder in Kolumbien)
Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de – verschiedene Länder)
Missionswerk Frohe Botschaft (www.mfb-info.de - Kenia, Ruanda, Uganda, auch Seniorenpatenschaften in Uganda)
ora Patenherz (www.patenherz.de - verschiedene Länder)
Plan (www.plan-deutschland.de – verschiedene Länder)
Projekthilfe Südostasien (www.projekthilfe-suedostasien.de - Burma und Vietnam)
SOS Kinderdörfer (www.sos-paten.de – verschiedene Länder)
Regenbogen-Atelier (www.waisenkinderperu.de.vu - Peru)
Vision für Afrika (www.visionforafrica-intl.org - Uganda)
World Vision (www.worldvision.de – verschiedene Länder)
Ganz unwillig scheinen viele Menschen zu sein, wenn es um regelmäßige Spenden geht, wie etwa für Kinderpatenschaften. Dabei sind die monatlichen Beiträge im Vergleich zum Nutzen eigentlich lächerlich. Für lediglich zwischen 25 und 35 Euro pro Monat versorgen die Patenschaftsorganisationen ein Kind mit allem Nötigen, das es braucht, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen. Es ist bemerkenswert, zu hören, welche gut situierten Leute eine solche Patenschaft nicht übernehmen, weil sie sich einbilden, dafür womöglich auf etwas verzichten zu müssen. In den seltensten Fällen ist dies jedoch der Fall.
Zum Beweis lade ich dich zu einem Experiment ein: stecke für einen oder zwei (oder auch mehrere) Monate jeden Tag einen Euro in eine Spardose und achte am Ende des Monats darauf, ob du tatsächlich wegen dieses einen Euro pro Tag auf irgendetwas verzichten musstest, das du DRINGEND gebraucht hättest. Falls das nicht der Fall ist, entscheide dich, was du mit dem Geld machen willst, das du ja übrig hast.
Hier eine kleine Entscheidungshilfe (ich persönlich kenne die Organisationen Diaconia und KiKo, die beide absolut seriös sind und sauber arbeiten):
Ayuda Directa (www.ayudadirecta.org - Ecuador)
Brot des Lebens (www.brot-des-lebens.org - Armenien, Bosnien, Rumänien)
Bulungi (www.bulungi.de - Uganda)
Compassion (www.compassion-de.org - verschiedene Länder)
Diaconia (www.diaconia.org – Armenien und Rumänien)
Friedensflecken (www.friedensflecken.de - Kinder christlicher Familien im Heiligen Land)
Funyula Vision (www.funyula-vision.com - Kenya)
GAiN (www.gain-germany.org – Uganda, Indien, Portugal, auch Frauenpatenschaften in Indien)
Isis Hilfsprojekte (www.isis-hilfsprojekte.de - Ägypten)
KiKo (www.kiko-ev.de – Programmpatenschaften für geistig behinderte Kinder in Kolumbien)
Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de – verschiedene Länder)
Missionswerk Frohe Botschaft (www.mfb-info.de - Kenia, Ruanda, Uganda, auch Seniorenpatenschaften in Uganda)
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Plan (www.plan-deutschland.de – verschiedene Länder)
Projekthilfe Südostasien (www.projekthilfe-suedostasien.de - Burma und Vietnam)
SOS Kinderdörfer (www.sos-paten.de – verschiedene Länder)
Regenbogen-Atelier (www.waisenkinderperu.de.vu - Peru)
Vision für Afrika (www.visionforafrica-intl.org - Uganda)
World Vision (www.worldvision.de – verschiedene Länder)
Sonntag, 6. Februar 2011
Kreuzende Bücher und ein neues Patenkind
Seit Mitte Januar bin ich Mitglied bei BookCrossing und habe auch schon einige Bücher registriert. Eines davon hatte ich per Post an eine Freundin verschickt, ein anderes am Freitagabend „in die Wildnis entlassen“. So heißt das bei BookCrossing, wenn man ein Buch einfach irgendwo liegen lässt – entsprechend markiert und, falls man es draußen „entlässt“, natürlich in einer Plastikfolie oder ähnlichem - und darauf hofft, dass es jemand nicht nur mitnimmt, sondern seinen Fund auch auf der BookCrossing-Website meldet. Für mein Buch gab es noch keine Rückmeldung, aber ich hoffe auf einen der vielen Sonntagnachmittagsspaziergänger, die das Buch von der Bank, auf der es liegt, mitnehmen. Wenn es jemand nur mitnimmt, ist das natürlich auch okay, aber netter wäre es natürlich, dieser Jemand würde sich auch melden.
Zum zweiten Mal, seit wir Kinderpatenschaften in Armenien übernommen haben, bekamen wir nun schon die gute Nachricht, dass es der Familie eines Kindes finanziell so viel besser geht, dass sie unsere Hilfe nicht mehr benötigen. Das ist natürlich viel besser, als wenn ein Kind aus der Patenschaft entlassen werden muss, weil es zu alt ist – wobei man bei Diaconia in dieser Hinsicht durchaus flexibel ist. Es ist den Paten überlassen, ob sie ein Kind, sofern es noch Hilfe braucht, zum Beispiel durch eine Ausbildung oder ein Studium begleiten. Aber irgendwann ist eben doch Schluss.

Mit diesem erfreulichen Bericht bekamen wir den Vorschlag für ein neues Patenkind. Astghik ist zwölf Jahre alt, hat eine zerebrale Bewegungsstörung und Augenprobleme. Ihr Vater hat die Mutter schon vor der Geburt des Kindes verlassen und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Allerdings kann sie wenigstens zur Schule gehen, was in einem Land wie Armenien längst nicht allen Kindern mit Behinderung vergönnt ist. So hat sie wenigstens eine Chance, später einmal eine Ausbildung zu machen und für sich selbst sorgen zu können.
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Donnerstag, 15. April 2010
Da war'n es nur noch acht...

… was in diesem Fall gut ist. Unser Patenkind Nschdeh konnte vorzeitig aus dem Patenschaftsprogramm entlassen werden, weil es seiner Familie inzwischen finanziell wieder wesentlich besser geht, worüber wir uns natürlich sehr freuen :)

Wir haben uns allerdings entschlossen, an seiner Stelle kein neues Patenkind zu nehmen, sondern die 25 Euro lieber noch zusätzlich für Sargis‘ Therapie zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind wir jetzt in der Lage, fast die Hälfte der Therapiekosten alleine zu tragen.
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Donnerstag, 11. Februar 2010
Das Neueste von Sargis

Heute erhielten wir den jährlichen Bericht über Sargis von Diaconia, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte :) Hier ein Auszug:
Dem Sargis geht es gut; besonders nach der Therapie, die er im Juli 2009 bekommen hat. Er macht Fortschritte. Sargis kann besser gehen, weil er nun Orthesen trägt. Die Behandlung in der Rehaklinik sollte aber fortgesetzt werden; dafür braucht die Familie von Sargis alle 3 oder 4 Monate etwa 170.000 Dram [Nochmal zur Klarstellung: das Geld wird der Familie nicht ausgehändigt, sondern direkt von Diaconia an die Klinik gezahlt!]. Soviel Geld können seine Eltern nicht aufbringen, weil in der Familie nur der Vater arbeitet und nicht so viel verdient.[...] Besonders wenn Sargis lächelt und versucht, etwas selber zu machen, was er bis jetzt nicht gekonnt hat, sind seine Eltern sehr glücklich.
Wir werden den Kleinen natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter unterstützen. Umgerechnet sind 170.000 Dram zur Zeit (die Währung ist starken Schwankungen unterworfen, seit sie vom Dollar als Leitwährung abgekoppelt wurde) etwas unter 300 Euro. Falls sich irgendein netter Mensch, der das hier liest, an den Kosten beteiligen möchte (schon vorab vielen Dank!), bitte auf eines der folgenden Konten spenden:
Deutschland:
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
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Samstag, 14. November 2009
Brief von Sargis' Eltern
Heute erhielten wir einen Brief von Sargis‘ Eltern, in dem sie sich noch einmal für die Hilfe bedanken – diesen Dank gebe ich natürlich gerne weiter an diejenigen von euch, die sich mit Spenden beteiligt haben :)
Sie haben auch drei Fotos mitgeschickt – schon darauf kann man eigentlich den Unterschied zu dem Eindruck sehen, den wir damals von ihm hatten, als er stocksteif und mit gesenktem Kopf auf einem Stuhl saß und kaum auf das reagierte, was um ihn herum geschah. Das sieht auf diesen neuen Bildern, die kurz nach den ersten vier Therapiewochen gemacht wurden, doch schon anders aus:

Sie haben auch drei Fotos mitgeschickt – schon darauf kann man eigentlich den Unterschied zu dem Eindruck sehen, den wir damals von ihm hatten, als er stocksteif und mit gesenktem Kopf auf einem Stuhl saß und kaum auf das reagierte, was um ihn herum geschah. Das sieht auf diesen neuen Bildern, die kurz nach den ersten vier Therapiewochen gemacht wurden, doch schon anders aus:

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Dienstag, 13. Oktober 2009
Noch einmal zu Sargis
Wir haben heute von Diaconia die Information bekommen, dass die zweite Summe von 170000 Dram die Therapiekosten für die nächsten vier Monate (also etwa bis Januar 2010) abdeckt. Dank der Großzügigkeit einiger lieber Menschen ist das Geld übrigens bereits vorhanden – nochmals vielen Dank dafür! Sargis wird also bis Anfang nächsten Jahres noch in der Klinik therapiert, danach wird entschieden wie es weitergehen soll.
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Freitag, 9. Oktober 2009
Gute Neuigkeiten von Sargis :)
Hier ist er nun endlich, der Bericht von Diaconia über Sargis' Therapie - ich gebe ihn mal so weiter:
Sargis bekam im Juli 2009 170.000 Dram von Diaconia. Mit diesem Geld konnte seine Mutter ihn in die Rehaklinik bringen. Dort bekam Sargis 4 Wochen lang eine Vielfalt von notwendigen Behandlungen. Hauptpfeiler waren Physiotherapie und Sprachtherapie. Zudem bekam Sargis Orthesen. Am Anfang trug er sie nicht gerne, inzwischen hat er sich eingewöhnt. Mit denen kann er aufrecht stehen. Die Mutter sagt, es gibt merkliche Verbesserungen, was seinen Zustand angeht. Auch sie selber hat vieles gelernt. Z.B. wie sie mit Sargis besser kommunizieren kann. Was auch sehr wichtig ist: da Sargis nicht kauen kann, haben die Ärzte ihr beigebracht, wie sie ihm das Essen mit grosser Vorsichtigkeit beibringen soll. Die Reha-Behandlung hat einen erstaunlichen Erfolg erzielt, sagt die Mutter von Sargis. „Liebe Paten, wir sind Ihnen sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung, für Ihre Aufmerksamkeit und Ratschläge. Unsere Hoffnung, die wir fast verloren hatten, haben wir dank Ihnen wiedergefunden,“ sind die Dankesworte, die die Mutter von Sargis an Sie richtet. Bald im Oktober braucht Sargis nochmals eine Behandlung in derselben Rehaklinik für 4 Wochen. Dafür braucht er wieder 170.000 Dram. Die Familie von Sargis bittet Sie, ihr dabei zu helfen. Eine kontinuierliche Therapie kann von grösster Bedeutung sein.
Wir freuen uns riesig, dass sich der Junge in der Therapie offenbar so gut entwickelt :) Natürlich hoffen wir, dass immer genug Geld dafür da ist – vielleicht gewinnen wir ja doch mal bei der Aktion Mensch…
Sargis bekam im Juli 2009 170.000 Dram von Diaconia. Mit diesem Geld konnte seine Mutter ihn in die Rehaklinik bringen. Dort bekam Sargis 4 Wochen lang eine Vielfalt von notwendigen Behandlungen. Hauptpfeiler waren Physiotherapie und Sprachtherapie. Zudem bekam Sargis Orthesen. Am Anfang trug er sie nicht gerne, inzwischen hat er sich eingewöhnt. Mit denen kann er aufrecht stehen. Die Mutter sagt, es gibt merkliche Verbesserungen, was seinen Zustand angeht. Auch sie selber hat vieles gelernt. Z.B. wie sie mit Sargis besser kommunizieren kann. Was auch sehr wichtig ist: da Sargis nicht kauen kann, haben die Ärzte ihr beigebracht, wie sie ihm das Essen mit grosser Vorsichtigkeit beibringen soll. Die Reha-Behandlung hat einen erstaunlichen Erfolg erzielt, sagt die Mutter von Sargis. „Liebe Paten, wir sind Ihnen sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung, für Ihre Aufmerksamkeit und Ratschläge. Unsere Hoffnung, die wir fast verloren hatten, haben wir dank Ihnen wiedergefunden,“ sind die Dankesworte, die die Mutter von Sargis an Sie richtet. Bald im Oktober braucht Sargis nochmals eine Behandlung in derselben Rehaklinik für 4 Wochen. Dafür braucht er wieder 170.000 Dram. Die Familie von Sargis bittet Sie, ihr dabei zu helfen. Eine kontinuierliche Therapie kann von grösster Bedeutung sein.
Wir freuen uns riesig, dass sich der Junge in der Therapie offenbar so gut entwickelt :) Natürlich hoffen wir, dass immer genug Geld dafür da ist – vielleicht gewinnen wir ja doch mal bei der Aktion Mensch…
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Mittwoch, 26. August 2009
Erfreulicher Nachtrag
Gerade habe ich eine Mail vom deutschen Diaconia-Büro bekommen, dass sich Sargis bereits in der Reha-Klinik zur Untersuchung befindet - dass es so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht! Offenbar haben die Mitarbeiter in Armenien sofort gehandelt, nachdem sie das finanzielle Okay aus Deutschland hatten, das finde ich echt super :)))) So kann der Kleine bald seine Therapie beginnen - je eher er damit anfängt, desto besser ist es schließlich!
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Sargis und Urlaub
Gestern abend habe ich die Nachricht bekommen, dass die Untersuchung für Sargis jetzt in Auftrag gegeben wurde :) Sobald ich Näheres weiß, poste ich es hier.
Unser Urlaub mit meinem Vater und Stefan war sehr schön, das Wetter passte und ich war froh, mal wieder aufs platte Land zu kommen ;) Mit dem Wohnmobil meines Vaters sind wir die Städte Oldenburg, Aurich, Emden, Leer und Nordhorn angefahren. Meine „Routine“, die ich als alte Wohnmobilistin und auch als Pflegerin von Stefan habe, ist mir noch nicht abhanden gekommen, wie ich bemerkt habe :)
Dies war übrigens unser fahrbarer Untersatz:

Stefan in seiner persönlichen Ecke:

Unser Urlaub mit meinem Vater und Stefan war sehr schön, das Wetter passte und ich war froh, mal wieder aufs platte Land zu kommen ;) Mit dem Wohnmobil meines Vaters sind wir die Städte Oldenburg, Aurich, Emden, Leer und Nordhorn angefahren. Meine „Routine“, die ich als alte Wohnmobilistin und auch als Pflegerin von Stefan habe, ist mir noch nicht abhanden gekommen, wie ich bemerkt habe :)
Dies war übrigens unser fahrbarer Untersatz:

Stefan in seiner persönlichen Ecke:

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Mittwoch, 5. August 2009
Untersuchung für Sargis :)))
Das Geld für die Untersuchung von Sargis haben wir zusammen *freu* Am Freitag wird sich die Leiterin des deutschen Diaconia-Büros mit ihren armenischen Kollegen in Verbindung setzen, damit die alles in die Wege leiten können. Ich halte euch auf dem Laufenden :)
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Dienstag, 4. August 2009
HEUL!!!
Ich muss eine masochistische Ader haben, dass ich mir jedes Mal die Geschichten der Patenkinder-Kandidaten auf der Diaconia-Website durchlese - aber natürlich interessiert mich das Leben der Menschen in Armenien und durch diese Geschichten erhält man doch einige Einblicke. Das Gute ist, dass offensichtlich vier Kinder Paten gefunden haben (sonst hätte man sie kaum von der Seite genommen). Das Schlimme ist, dass von den vier neuen Kindern drei ganz besonders arme Würmchen sind. Die kleine Hripsime ist behindert (bei ihr würde durch den normalen Patenschaftsbeitrag sogar eine Therapie möglich, die ohne Patenschaft nicht finanzierbar ist). Boris ist ebenfalls behindert und seine Schwester Armine wird dieses Jahr acht Jahre alt, geht aber noch nicht zur Schule, weil das Geld für Kleidung und Schulsachen fehlt. Die Familie lebt in unvorstellbar desolaten Verhältnissen (kann man nachlesen, wenn man die Fotos der Kinder anklickt).
Ich hatte Tränen in den Augen, als ich davon gelesen habe - diese Kinder tun mir so leid! Und ich frage mich zum 1000sten Mal, warum nicht plötzlich ein hübsches Sümmchen von irgendwo her auf unserem Bankkonto landet. Bei der letzten Aktion-Mensch-Ziehung haben für den 500.000-Euro-Preis tatsächlich die letzten drei Ziffern mit denen meines Loses übereingestimmt! Leider die anderen vier nicht *grummel* Wäre auch zu schön gewesen um wahr zu sein...
Ich hatte Tränen in den Augen, als ich davon gelesen habe - diese Kinder tun mir so leid! Und ich frage mich zum 1000sten Mal, warum nicht plötzlich ein hübsches Sümmchen von irgendwo her auf unserem Bankkonto landet. Bei der letzten Aktion-Mensch-Ziehung haben für den 500.000-Euro-Preis tatsächlich die letzten drei Ziffern mit denen meines Loses übereingestimmt! Leider die anderen vier nicht *grummel* Wäre auch zu schön gewesen um wahr zu sein...
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Montag, 27. Juli 2009
Wieder da!
Nachdem wir gestern den Familienbesuch verabschiedet und uns etwas erholt – sprich, Schlaf nachgeholt – haben, ist es jetzt Zeit, blogmäßig aus der Versenkung wieder aufzutauchen. Zumal ich schon eine „Beschwerde“ per E-Mail bekommen habe *g*
Wir hatten eine schöne Zeit mit der Familie. Am Mittwoch waren wir auf der Insel Mainau – leider ohne Hermann, der arbeiten musste. Ich werde zusehen, dass ich demnächst ein paar Fotos online stelle. Aber eines vorab: falls jemand von euch sich zufällig in der Nähe des Bodensees aufhält, ist ein Besuch auf jeden Fall lohnenswert (es sei denn, es ist gerade Winter). Das gilt übrigens auch für Familien mit Kindern.
Noch ein kurzes Update zu Sargis: inzwischen sind knapp ein Drittel des benötigten Betrages zusammen gekommen. Ich überlege, wen ich noch ansprechen bzw. -mailen könnte deswegen, aber ich tue mich schwer damit. Die Sache einfach so „ins Blaue“ im Internet publik zu machen ist das eine, Leute direkt ansprechen das andere. Irgendwas muss ich mir aber einfallen lassen (und vor allem den inneren Schweinehund überwinden und etwas "dreister" werden), denn der Kleine soll ja nicht noch bis Weihnachten warten müssen!
Wir hatten eine schöne Zeit mit der Familie. Am Mittwoch waren wir auf der Insel Mainau – leider ohne Hermann, der arbeiten musste. Ich werde zusehen, dass ich demnächst ein paar Fotos online stelle. Aber eines vorab: falls jemand von euch sich zufällig in der Nähe des Bodensees aufhält, ist ein Besuch auf jeden Fall lohnenswert (es sei denn, es ist gerade Winter). Das gilt übrigens auch für Familien mit Kindern.
Noch ein kurzes Update zu Sargis: inzwischen sind knapp ein Drittel des benötigten Betrages zusammen gekommen. Ich überlege, wen ich noch ansprechen bzw. -mailen könnte deswegen, aber ich tue mich schwer damit. Die Sache einfach so „ins Blaue“ im Internet publik zu machen ist das eine, Leute direkt ansprechen das andere. Irgendwas muss ich mir aber einfallen lassen (und vor allem den inneren Schweinehund überwinden und etwas "dreister" werden), denn der Kleine soll ja nicht noch bis Weihnachten warten müssen!
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Freitag, 10. Juli 2009
Wenn etwas dazwischen kommt...
Nach zwei Tagen mit mehr oder weniger intensiven wetterbedingten Kopfschmerzen melde ich mich zurück. Die Schmerzen sind heute zwar immer noch da, allerdings gönnen sie mir zwischendurch kleinere Pausen, das ist doch eine Erleichterung. Mittlerweile ist es mir ziemlich egal, was für ein Wetter ist und ob es wie Sommer aussieht oder nicht, Hauptsache, es macht mir keine Kopfschmerzen, Narbenschmerzen, Kreislaufbeschwerden oder ähnliche Dinge, die mich von der Arbeit abhalten und außerdem unangenehm sind!
Demnächst steht uns mal wieder eine außerplanmäßige Ausgabe von etwa 700 Euro bevor. Muss leider sein, ist aber trotzdem ärgerlich, da wir Sargis‘ Rehaklinik-Aufenthalt eigentlich weitgehend selbst finanzieren wollten und das wird dadurch zumindest schwieriger. Aber vielleicht wird bei der „Aktion Mensch“ demnächst ja mal mein Dauerlos berücksichtigt, das ich schon jahrelang habe. Immerhin würde uns ein Gewinn ermöglichen, ein behindertes Kind (und je nach Höhe vielleicht sogar mehrere) zu unterstützen, und für so etwas ist die „Aktion Mensch“ ja schließlich da!
Demnächst steht uns mal wieder eine außerplanmäßige Ausgabe von etwa 700 Euro bevor. Muss leider sein, ist aber trotzdem ärgerlich, da wir Sargis‘ Rehaklinik-Aufenthalt eigentlich weitgehend selbst finanzieren wollten und das wird dadurch zumindest schwieriger. Aber vielleicht wird bei der „Aktion Mensch“ demnächst ja mal mein Dauerlos berücksichtigt, das ich schon jahrelang habe. Immerhin würde uns ein Gewinn ermöglichen, ein behindertes Kind (und je nach Höhe vielleicht sogar mehrere) zu unterstützen, und für so etwas ist die „Aktion Mensch“ ja schließlich da!
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Montag, 6. Juli 2009
Therapie-Projekt für Sargis!
Zunächst einmal ganz herzlichen Dank an diejenigen von euch, die schon etwas beigesteuert haben, das war wirklich supernett :))))))
Für Sargis‘ Therapie ist von Diaconia jetzt ein eigenes Projekt eingerichtet worden, das heißt unter anderem, dass die eingezahlten Beträge nicht mehr über das Patenschafts-, sondern über das Projektkonto laufen (schon eingegangene Spenden werden natürlich entsprechend umgebucht). Dadurch wird sichergestellt, dass das Geld für die Patenschaft und das für die Therapie jeweils an der richtigen Stelle ankommen. Hier sind also die neuen Spendendaten:
Deutschland:
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Bei Diaconia kann man übrigens ohne Bedenken seine Postadresse für eine Spendenbescheinigung angeben - normalerweise sind sie mit Werbung äußerst sparsam! Im Falle dieses Projekts werden alle Spender unter der Kategorie "Keine weiteren Informationen" gespeichert, so dass tatsächlich nur die Spendenbescheinigung kommt und danach nichts mehr.
Alle, die jetzt gerade überhaupt nicht wissen, wovon die Rede ist bzw. die sich genauer über die ganze Vorgeschichte informieren möchten, können sich auf unserer Armenien-Website schlau machen :)
Ich halte euch weiterhin hier auf dem Laufenden!
Für Sargis‘ Therapie ist von Diaconia jetzt ein eigenes Projekt eingerichtet worden, das heißt unter anderem, dass die eingezahlten Beträge nicht mehr über das Patenschafts-, sondern über das Projektkonto laufen (schon eingegangene Spenden werden natürlich entsprechend umgebucht). Dadurch wird sichergestellt, dass das Geld für die Patenschaft und das für die Therapie jeweils an der richtigen Stelle ankommen. Hier sind also die neuen Spendendaten:
Deutschland:
Diaconia e.V.
Sparkasse Hochrhein
BLZ 68452290
Konto 77032159
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Schweiz:
Diaconia
Postbank Schweiz
Postkontonummer 50-9977-4
oder
Vailant Bank Reinach/AG
Kontonummer 16 0.011.314.10
Clearingnummer 6300
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
International:
Diaconia e.V.
IBAN: DE 10684522900077032159
SWIFT BIC: SOLADES1WHT
Vermerk: Projekt Nr. 7416 - Reha Sargis
Bei Diaconia kann man übrigens ohne Bedenken seine Postadresse für eine Spendenbescheinigung angeben - normalerweise sind sie mit Werbung äußerst sparsam! Im Falle dieses Projekts werden alle Spender unter der Kategorie "Keine weiteren Informationen" gespeichert, so dass tatsächlich nur die Spendenbescheinigung kommt und danach nichts mehr.
Alle, die jetzt gerade überhaupt nicht wissen, wovon die Rede ist bzw. die sich genauer über die ganze Vorgeschichte informieren möchten, können sich auf unserer Armenien-Website schlau machen :)
Ich halte euch weiterhin hier auf dem Laufenden!
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Montag, 22. Juni 2009
Hilfe für Sargis :)

Am 1. Juni hatte ich ja geschrieben, dass wir versuchen wollten, unserem Patenkind Sargis (ist er nicht ein süßes Kerlchen? Ich liebe dieses Kind einfach!) zu einer Therapie zu verhelfen. Heute kam die Antwort von Diaconia, was möglich wäre. Es gibt eine Reha-Klinik in Armenien, und dort würde ein einmonatiger Aufenthalt einschließlich Untersuchung, Physio-, Sprach-, Psycho- und Ergotherapie 170.000 Armenische Dram – das sind nach dem derzeitigen Wechselkurs lächerliche 332 (!) Euro - kosten. Natürlich würde das nicht für sein ganzes Leben reichen, als Spastiker wird er ständig eine Therapie brauchen, aber sicher nicht so intensiv. In der Klinik soll wohl vor allem abgeklärt werden, was er benötigt. Zu dumm nur, dass wir das Geld gerade nicht „flüssig“ haben, nachdem wir in diesem Monat schon 2000 Euro für Heizöl und eine Autoinspektion ausgeben mussten und deswegen erstmal wieder sparen müssen. Nach telefonischer Rücksprache mit einer Diaconia-Mitarbeiterin verdoppeln wir jetzt zunächst den monatlichen Patenschaftsbeitrag für Sargis – das sollte erschwinglich sein - während sie sich erkundigt, ob langfristig noch mehr Geld benötigt wird. Falls ja, müssen wir uns vielleicht mit Klampfe und Hut an die nächste Straßenecke stellen oder so … Jaja, die meisten von euch halten uns vermutlich für verrückt, aber wir haben die Patenkinder nun mal und wir empfinden Verantwortung für ihr Wohlergehen – über die 25 Euro pro Kind und Monat hinaus! Und Sargis hat eben – anders als unsere anderen Patenkinder – besondere Bedürfnisse. Ohne eine Therapie ist die Gefahr leider sehr groß, dass er einmal ein menschenunwürdiges Leben führen muss, und wir werden nicht so tun als ginge uns das nichts an!
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Thema "Behinderung" bei Maischberger
Für alle, die die Sendung nicht sehen konnten (dazu gehöre ich übrigens auch), gibt es sie schon ab heute auf Video online!
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