Die Wunde, die der gezogene Weisheitszahn hinterlassen hat, heilt langsam aus. Das war allerdings nur der Anfang einer höchstwahrscheinlich ellenlangen und kostenintensiven Zahn- und Kiefergeschichte. Ich hatte vor Jahren eine nicht ganz billige Krankenzusatzversicherung abgeschlossen, die auch Zahnbehandlungen mit einschließt, und habe mich immer mal wieder gefragt, ob so etwas wirklich nötig ist – immerhin habe ich jahrelang nur eingezahlt und sie nur sehr selten überhaupt in Anspruch nehmen müssen. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich trotzdem dabei geblieben bin, denn viele der Behandlungen, denen ich mich in Zukunft wohl unterziehen muss, werden nur noch zu einem geringen Teil von der gesetzlichen Kasse übernommen, während die Zusatzversicherung vom Restbetrag einen großen – in manchen Fällen den größten – Teil übernimmt. Dabei geht es auch um hohe Summen. Am Freitag nächster Woche habe ich einen Termin bei meinem Hauszahnarzt, mal sehen, was der sagt. Ich bin allerdings inzwischen geneigt, erstmal den anstehenden Umzug hinter mich zu bringen (was zur Folge hat, dass ich mir auch neue Ärzte suchen muss), bevor ich mich irgendwelchen Prozeduren unterziehe, die mich womöglich tagelang außer Gefecht setzen. Dieser Umzug erfordert meine ganze Kraft und das kann ich mir dann einfach nicht leisten!
Apropos Umzug – es zieht sich mal wieder hin. Wir warten noch auf das Ja oder Nein des derzeitigen Hauptinteressenten an unserem Haus und er wartet auf den Kostenvoranschlag einer Heizungsfirma. Ich hoffe aber sehr, dass da diese Woche etwas kommt, damit wir wissen, ob wir zwischenfinanzieren müssen oder nicht. Mittlerweile habe ich schon schlaflose Nächte, weil ich denke, dass wir den Umzug nie geregelt kriegen – was Blödsinn ist, das ist nur eine Frage der Organisation und darin bin ich gut (kein Eigenlob, ich weiß, dass ich das nicht mir zu verdanken habe!). Leider mache ich mir im Vorhinein häufig viel zu viele Gedanken – so lange, bis ich loslegen kann und darauf warte ich jetzt. Das Warten ist immer das Schlimmste!
1 Kommentar:
Hallo Barbara! Jaaa die Gedanken, sie gehen gerne ihre eigenen Wege.
Da kann man sich fast endlos selbst Mut zusprechen - sie wollen einfach nicht hören und entgleiten wieder. Ich drücke die Daumen, dass sich für Euch alles positiv entwickelt. VG
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