Dass die Wohnverhältnisse der meisten unserer armenischen Patenkinder – mit Ausnahme des einen Jungen, der im Dorf der Hoffnung lebt – nicht die Besten sind, war uns natürlich immer klar. Unsere beiden ersten Patenkinder Diana und Gharib hat es jedoch besonders hart getroffen – vor allem, seit unter dem Haus der Familie eine U-Bahn-Trasse verläuft, so dass die fahrenden Züge das Haus erschüttern. Die Folge sind unter anderem Risse und geplatzte Rohre. Daher bittet die Organisation Diaconia, über die auch die Patenschaften laufen, um Spenden, damit der Familie eine Hausrenovierung finanziert werden kann. Hier ist der Bericht aus dem Diaconia-Report, den ich in den Blog übernommen habe, da man ihn nicht direkt verlinken kann:
Inflation, Arbeitslosigkeit und weitere politische Faktoren führten dazu, dass die soziale Situation der Bevölkerung in Armenien sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert hat. Viele Menschen wissen nicht, wie es weitergehen soll.
So ergeht es auch Familie Sargsian, deren vier Kinder im Patenschaftsprogramm von Diaconia sind. Vater Hratschja ist psychisch krank. Er wurde 1988 Augenzeuge des verheerenden Erdbebens in der Stadt Spitak und musste mit ansehen, wie sein Onkel mit seinen Kindern unter den Trümmern verschüttet wurde. Inzwischen geht es Hratschja etwas besser. Er und seine zweite Frau Susanna haben vier Kinder, das fünfte ist unterwegs.
Die Familie lebt in Hratschjas marodem Elternhaus. Die tragenden Balken sind morsch, und die Wände sind von zahlreichen Rissen durchzogen, seit eine U-Bahnlinie direkt unter ihrem Haus verläuft. „Jedes Mal, wenn ein Zug kommt, wird das ganze Haus erschüttert“, erzählt Susanna. Das aussenliegende Bad funktioniert schon lange nicht mehr: Die Rohre sind geplatzt, und eine neue Wasserleitung können sie sich nicht leisten. Die Eingangstür fehlt völlig.
Aufgrund dieser schlechten Wohnbedingungen wurden die Söhne Gharib (14) und Erwand (12) in einem staatlichen Internat untergebracht. Dort wurden sie gut betreut und schliefen in trockenen Betten. Aber sie vermissten ihre Familie. Ihre Noten wurden schlechter, und sie kränkelten. Hratschja und Susanna holten sie zurück nach Hause. „Die Kinder schämen sich, die Schule zu besuchen. Sie müssen oft schmutzige Kleidung tragen, weil ich keine Möglichkeit habe, ihre Sachen zu waschen. Deshalb werden sie von ihren Schulkameraden gehänselt“, berichtet Susanna. Die Familie besitzt keine Waschmaschine, keinen Kühlschrank, keinen Herd.
Im Haushalt leben auch Hratschjas 79-jährige schwerkranke Mutter und seine 54-jährige Schwester, die unter psychischen Störungen leidet. Niemand in der Familie hat eine Arbeit. Das Geld reicht oft nicht einmal für das Nötigste. Tochter Diana macht eine Ausbildung zur Hebamme. Die Studiengebühr wurde von Diaconia bezahlt. Doch ein Praktikum kann die junge Frau, obwohl gefordert, nicht machen – die Transportkosten sind zu hoch. Wir möchten mit Ihrer Hilfe das Haus der Familie renovieren, die Wasserleitung erneuern lassen, eine Waschmaschine und weitere Gebrauchsgegenstände kaufen und die Ausbildung der Kinder sichern. Bitte helfen Sie dieser Familie durch Gaben und Gebete.
Da wir selbst bereits unsere Patenkinder in Armenien getroffen und auch Hilfsprojekte von Diaconia besucht haben, können wir garantieren, dass Spenden 100%ig ankommen!
Die Spendenkonten findet ihr hier, online spenden über Postcard (Schweiz) oder PayPal könnt ihr hier. Bitte gebt als Verwendungszweck unbedingt „Projekt 3026 – Hausrenovierung Hratschja“ an. Vielen lieben Dank!!!


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