Sonntag, 7. Februar 2010

Frühling...

… ist es jetzt wenigstens auf meinen Blogs, wenn schon der Winter sich nach wie vor standhaft weigert, die Biege zu machen ;)

Mittwoch, 3. Februar 2010

Honeckers Erben


Dieses Buch habe ich kürzlich gelesen und kann es nur jedem empfehlen, dem am Fortbestand unserer Demokratie etwas liegt. Auch wer diese Partei ohnehin nie für demokratisch gehalten hat und ihr einiges an reaktionärem Gehabe und Unverfrorenheit zutraut, kann immer noch Überraschungen erleben!

Hier eine der Rezensionen von der Amazon-Website:

Für jemanden wie mich, der am eigenen Leib und im familiären und persönlichen Umfeld das pervertierte Menschenbild und Politikverständnis der DDR-Machthaber erlebt hat, und als jemand, der sich bis heute fragt, wie es sein konnte, dass die in diesem Staat erzwungene Ideologie nach ihrem Sturz, trotz allem was sie an menschlichem Leid über Jahrzehnte produziert hat, politisch überleben und ihre Macht sogar wieder ausbauen konnte, ist dieses Buch von Herrn Knabe eine große Hilfe zur Neubestimmung des eigenen Standpunkts gewesen, denn es klärt den im Laufe der Jahre viel zu weich geratenen Blick auf eine Partei, die sich bis auf den heutigen Tag ihrer menschenverachtenden Geschichte nicht gestellt hat, sondern im Gegenteil, den unzähligen Opfern der Linksdiktatur in Deutschland und überall auf der Welt in beispielloser Selbstüberschätzung und Schamlosigkeit ins Gesicht lacht.

Knabe beleuchtet mit viel Sachkenntnis und beeindruckendem Faktenreichtum die nur all zu oft geschickt unter den Teppich gekehrten und hinter viel Kaderrethorik versteckten, antidemokratischen und linksrestaurativen Tendenzen der Linkspartei. Der Schreibstil ist in der Tat engagiert und zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber angesichts der Fülle aufgdeckter skandalöser Fakten nicht verwundern und bleibt angemessen.


Zum Inhalt


Insgesamt teilt der Autor das Thema in drei große Abschnitte ein: HERKUNFT, POLITIK und PERSONAL der Linkspartei.


Im ersten Abschnitt, zur Herkunft der Partei, zeichnet er einen geschichtlichen Abriss der Entwicklung der Partei von den Anfängen unter den Antidemokraten Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann, über die Bildung der SED nach dem 2. Weltkrieg, bis hin zu den Ereignissen der Wendezeit und des Hinüberrettens in die neue Zeit.


Abschnitt Nummer Zwei beschäftigt sich mit den politischen Strategien der Linkspartei von der Wendezeit bis in die jüngste Vergangenheit. Thematisiert werden unter anderem die Geldwäschemethoden zur Rettung des enormen SED-Parteivermögens, der Verlauf der politischen Eroberung des Westens sowie der fragwürdige Umgang mit Trotzkisten und Hardlinern innerhalb der Partei.


Im dritten Abschnitt schließlich geht Knabe auf die wichtigsten und auffälligsten Protagonisten der Partei auf Bundes- und Landesebene ein. Insbesondere auf deren politischen Belastungen aus DDR-Zeiten und ihr politisch oft zweifelhaftes Gebahren in der Nachwendezeit. Gerade dieser Abschnitt macht deutlich, wie viel handfeste SED bis heute in der Linkspartei steckt und ermüdet beinahe, angesichts der Menge an aufgezählten Personen und ihrer Geschichten.


Dass der Autor ein beachtenswertes Pensum an Recherche und Aktenforschung betrieben hat, wird auch im anschließenden, beinahe 50 Seiten umfassenden, klein bedruckten Quellen- und Literaturverzeichnis deutlich. Über 640 Fussnoten sind hier belegt. Das Buch eignet sich somit auch hervorragend als Einstiegslektüre in die Thematik.


Abschließend bleibt mir zu sagen, dass Hubertus Knabe mit seinem Buch einen äußerst wichtigen Beitrag zum Superwahljahr 2009 und darüber hinaus geliefert hat, da es den wohlerprobten, erschreckend wirksamen Verschleierungstaktiken der Linksdemagogen entgegenwirkt und allein durch die Vielzahl der aufgedeckten Fakten und Hintergründe überaus deutlich macht, warum die Linkspartei trotz aller Umbenennungen und geschichtlichen Verharmlosungsversuche eine Gefahr für die Freiheit bleibt.


Ich empfehle jedem, der mit der Linkspartei sympathisiert, sich vor einer anstehenden Wahl oder gar einem eventuellen Parteibeitritt dieses Buch durchzulesen. Er wird (selbst bei kritischer Betrachtung) ins Grübeln kommen.
(Rezensent: Kaleko)

Samstag, 30. Januar 2010

Yaris, der Schneepinscher

Diese Fotos habe ich heute nachmittag bei unserem Spaziergang gemacht. Normalerweise ist Yaris furchtbar wasser- und schneescheu – allerdings nicht, wenn es irgendwo etwas Interessantes zu entdecken gibt ;)










Montag, 25. Januar 2010

Neue Woche

Das ist nun schon wieder die letzte Januarwoche. Jetzt ist Weihnachten endgültig vorbei, und deshalb könnte es eigentlich Frühling werden. Wird es aber noch nicht, auch wenn es bei uns hier nicht ganz so kalt ist wie offensichtlich in anderen Teilen Deutschlands (ja, ich lese eure Blog-Einträge, auch wenn ich in letzter Zeit nicht oft Kommentare schreibe – bin gerade mal wieder schmählich unkreativ). Ab morgen soll es auch wieder schneien. Blumen werde ich mir allerdings nicht ins Haus holen, denn erstens habe ich sowieso ein außergewöhnliches Talent dafür, sie eingehen zu lassen, und zweitens werden wir ja (hoffentlich) innerhalb der nächsten paar Monate umziehen und alles, was dann noch leben sollte (also an Pflanzen), müssten wir mitschleppen – zusätzlich zu all dem anderen Kram. Also verkneife ich mir das und gebe mich damit zufrieden, dass an einigen Sträuchern draußen tatsächlich schon die ersten Knospen zu sehen sind. Wir hatten bereits vor mehreren Wochen einen Gärtner bestellt, der die Bäume in unserem Garten zurückschneiden soll, damit das Grundstück wenigstens manierlich aussieht, aber bis jetzt war es noch nicht möglich, irgendwas zu machen.

Für Mittwoch erwarten wir schon wieder Hausbesichtiger, und das, obwohl wir bis jetzt gar nicht übermäßig viel Werbung gemacht haben. Ich bin mal gespannt, wann wir von irgendwem etwas Konkretes hören!

Donnerstag, 21. Januar 2010

Das Phantom und die Servicewüste

Es begann vor einigen Wochen relativ harmlos. Die Postbotin klingelte und fragte etwas erstaunt, ob bei uns eine Ivona R. wohnen würde. Als wir verneinten, nahm sie das entsprechende Schreiben wieder mit. Eine Weile passierte gar nichts. Dann fand sich bei uns im Briefkasten ein Exemplar der Zeitschrift Bravo-Girl, für Ivona R. mit unserer Anschrift. Da der offensichtlich private Zusteller auf dem Aufkleber nicht genannt wurde, schrieb ich eine Mail an den Kundenservice des Bauerverlages, dessen Internetseite im Impressum der Zeitschrift als zuständig für Abonnements genannt wurde, mit der Mitteilung, dass Ivona R. nicht unter dieser Adresse wohnt, nie hier gewohnt hätte und wir auch keine Person dieses Namens kennen würden. Es kam keine Antwort, aber ich betrachtete das Ganze als erledigt. Heute war nun wieder eine Bravo-Girl im Briefkasten. Also riefen wir beim Kundenservice an (für 14 Cent aus dem deutschen Festnetz) und nach der in der Servicewüste Deutschland üblichen endlosen Warteschleife wurden wir zu einer Mitarbeiterin durchgestellt. Die hatte tatsächlich Ivona R. unter unserer Adresse in ihrem Computer, erklärte jedoch nur ziemlich unfreundlich, dass sie dafür nicht zuständig sei, sondern dass das über die … (vermutlich irgendeine Abo-Agentur) laufen würde, wobei sie selbst offensichtlich nicht gewillt war, unser Anliegen an die entsprechende Stelle weiterzuleiten. Wir haben dann aufgelegt.

Als nächstes kam ein Anruf bei der Verbraucherzentrale (1,75 Euro pro Minute) an die Reihe, um uns sozusagen rechtlich abzusichern. Die Dame riet uns, die Zeitschriften erstmal zu behalten und nicht wegzuwerfen. Möglicherweise kommt ja irgendwann ein Schreiben, auf dem dann vielleicht sogar mal draufsteht, an wen wir uns wenden können, damit diese Sendungen eingestellt werden.

Laut Google gibt es übrigens in der ganzen Web-Welt keine Person dieses Namens und ich frage mich, ob sie im richtigen Leben überhaupt existiert oder ob sich jemand einen Scherz erlaubt…

Montag, 18. Januar 2010

Damals...

Das Stöckchen habe ich bei Piri gefunden :

Was wolltest du werden, wenn du groß bist?
Mama von vielen Kindern

Wen wolltest du heiraten?
Hab ich nie drüber nachgedacht

Was war deine Lieblings-Eissorte?
Schoko, Mokka

Dein Lieblings-Spielzeug?
meine 13 Puppen, meine Bücher und meine Ravensburger Lernhefte

Wovor hattest du Angst?
Vor allem, was hoch war

Wer war deine beste Freund/in?
Schwer zu sagen, das hat öfter mal gewechselt

Was war dein Lieblings-Schulfach?
Englisch und Geschichte

Was war dein schlimmstes Schulfach?
Mathe, Latein, Kunst, Handarbeiten, Musik, Sport

Was war dein Lieblingsbuch?
Schwer zu sagen bei den Massen an Büchern, die ich verschlungen habe

Was wolltest du nie sein, wenn du erwachsen geworden bist?
Eine erwerbstätige Mutter, so wie meine Mutter es war, denn ich habe immer mitbekommen, wie viel Stress und Arbeit sie hatte, alles hintereinander zu kriegen (obwohl sie es geschafft hat); das mit anzusehen, war mir schon zu anstrengend *lol*

Freitag, 15. Januar 2010

Noch mehr Besuch

Für morgen erwarten wir weitere Interessenten zur Hausbesichtigung. Es sieht also gar nicht schlecht aus. Von den anderen haben wir bis jetzt noch nichts gehört, aber es ist ja auch noch keine Woche her, dass sie da waren, und so schnell entscheidet man sich nun mal nicht, wenn es um so eine Investition geht.

Ich habe mir inzwischen einen Plan für unseren bevorstehenden Umzug gemacht – ich muss immer alles „generalstabsmäßig“ planen, sonst fühle ich mich nicht wohl – und warte eigentlich nur darauf, dass wir den Zeitpunkt des Umzugs definitiv bestimmen und endlich loslegen können. Das geht natürlich erst, wenn das Haus verkauft ist. Dann erst können wir ja unsere neue Wohnung kaufen und renovieren, aber nach meinen Berechnungen sollte der Zeitraum zwischen dem Verkauf des Hauses und unserem Umzug nicht mehr als drei Monate betragen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Es geht voran

Heute waren die ersten beiden Familien da, die sich für unser Haus interessieren. Beide Familien kommen hier aus dem Ort (eine bzw. zwei Straßen entfernt), kannten das Haus also zumindest schon von außen. Außerdem hatten wir ein detailliertes (und vor allem ungeschöntes) Exposé erstellen lassen, in dem auch die Mängel (sprich Sanierungsrückstände) des Hauses aufgeführt waren, so dass eigentlich niemand negativ überrascht sein konnte. Das Ganze lief nicht schlecht, mal sehen, was dabei herauskommt. Ich hoffe, dass wir noch in der ersten Hälfte dieses Jahres umziehen können.

Sonntag, 3. Januar 2010

Bücher und andere Geschenke

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und ich sollte wieder etwas regelmäßiger bloggen. Das ist kein Vorsatz für dieses Jahr – solche Vorsätze habe ich schon lange nicht mehr, denn ich halte sie nie ein ;)

Zu Weihnachten haben wir eine Menge Bücher geschenkt bekommen, und einige, die nicht dabei waren, die wir aber unbedingt haben wollten, haben wir uns noch bestellt. Daher wird uns in der nächsten Zeit der Lesestoff nicht ausgehen – und wenn doch, können wir ja immer noch Bücher aus unserem bisherigen schon sehr reichhaltigen Fundus lesen. Der ist übrigens so reichhaltig, dass wir in der neuen Wohnung ein ganzes Zimmer – eines der beiden größten – als Bibliothek eingeplant haben. Ich hoffe nur, dass der Platz dann endlich mal reicht!

Ein weiteres Geschenk, das wir bekommen haben, ist eine Kreuzfahrt (jawohl, richtig gelesen!). Und zwar nicht nur für uns beide, sondern mein Vater hat seine Kinder samt Anhang (außer meinem Bruder Stefan, für den das leider viel Stress und wenig Vergnügen wäre) zu einer Kreuzfahrt auf der AIDAblu zu den Kanarischen Inseln und Madeira eingeladen. Wir werden insgesamt 7 Erwachsene und 2 Kinder sein. Wie mein Vater in seiner trockenen Art ist, hat er uns das Ganze so „nebenbei“ gesagt, als wir nach der Weihnachtsbescherung gemütlich zusammen saßen, und natürlich hat keiner von uns die Dimension dieser Ankündigung sofort kapiert. Schade, dass niemand unsere Gesichter fotografiert hat ;)

Auf diese Weise werden Hermann und ich in diesem Jahr drei Mal jeweils eine Woche Urlaub (Frühjahr London, Sommer Sachsen, Herbst Kanaren) machen und irgendwann dazwischen noch umziehen. Ich bin sehr gespannt, wie das wohl wird!