Freitag, 9. Oktober 2009

Gute Neuigkeiten von Sargis :)

Hier ist er nun endlich, der Bericht von Diaconia über Sargis' Therapie - ich gebe ihn mal so weiter:

Sargis bekam im Juli 2009 170.000 Dram von Diaconia. Mit diesem Geld konnte seine Mutter ihn in die Rehaklinik bringen. Dort bekam Sargis 4 Wochen lang eine Vielfalt von notwendigen Behandlungen. Hauptpfeiler waren Physiotherapie und Sprachtherapie. Zudem bekam Sargis Orthesen. Am Anfang trug er sie nicht gerne, inzwischen hat er sich eingewöhnt. Mit denen kann er aufrecht stehen. Die Mutter sagt, es gibt merkliche Verbesserungen, was seinen Zustand angeht. Auch sie selber hat vieles gelernt. Z.B. wie sie mit Sargis besser kommunizieren kann. Was auch sehr wichtig ist: da Sargis nicht kauen kann, haben die Ärzte ihr beigebracht, wie sie ihm das Essen mit grosser Vorsichtigkeit beibringen soll. Die Reha-Behandlung hat einen erstaunlichen Erfolg erzielt, sagt die Mutter von Sargis. „Liebe Paten, wir sind Ihnen sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung, für Ihre Aufmerksamkeit und Ratschläge. Unsere Hoffnung, die wir fast verloren hatten, haben wir dank Ihnen wiedergefunden,“ sind die Dankesworte, die die Mutter von Sargis an Sie richtet. Bald im Oktober braucht Sargis nochmals eine Behandlung in derselben Rehaklinik für 4 Wochen. Dafür braucht er wieder 170.000 Dram. Die Familie von Sargis bittet Sie, ihr dabei zu helfen. Eine kontinuierliche Therapie kann von grösster Bedeutung sein.

Wir freuen uns riesig, dass sich der Junge in der Therapie offenbar so gut entwickelt :) Natürlich hoffen wir, dass immer genug Geld dafür da ist – vielleicht gewinnen wir ja doch mal bei der Aktion Mensch

5 Kommentare:

Simone hat gesagt…

Das ist wirklich rührend und bewegend! Ich finde es aber auch etwas Besonderes, dass Ihr so direkt Einfluss auf das Leben des Jungen nehmen könnt und von der Organisation so informiert werdet. Oft ist die Beziehung zu solch einem Patenkind ja doch sehr viel ferner und reglementierter und als Pate weiß man gar nicht richtig, ob man nun einen großen Unterschied (oder wenigstens kleinen) im Leben des Kindes und seiner Familie ausmacht.

Barbara hat gesagt…

Kommt darauf an - wir bekommen wenigstens einmal im Jahr einen Bericht über jedes Kind, wie es sich entwickelt, und von den meisten Kindern bekommen wir auch Post (entweder von ihnen oder den Eltern) und schreiben Briefe hin. Das dauert natürlich immer etwas wegen der Übersetzung und weil die Briefe per Kurier transportiert werden, damit sie auch sicher ankommen, aber immerhin. Das mit Sargis ist jetzt etwas Besonderes, weil wir eben dafür gesorgt haben, dass er die Therapie bekommt - darum haben wir diesen Bericht erhalten.

Falls du Interesse an einer Kinderpatenschaft haben solltest, darfst du mich gerne ausquetschen :)

Neni hat gesagt…

Das sind gute Neuigkeiten.

piri hat gesagt…

Das freut mich zu lesen ...

Simone hat gesagt…

Wir haben schon zwei Patenschaften, aber ich habe mich auch so schon mal auf der Website der Organisation informiert...