… da hat Herr Sarrazin nun mal recht, auch wenn er sich vielleicht etwas zu deutlich ausgedrückt hat – aber auch das muss manchmal sein. Hier eine Reportage von SpiegelTV, die ja nun wirklich nicht in die Nähe „rechten“ (was immer das heißt) Gedankenguts gerückt werden können:
Tatsache ist übrigens, dass sich die meisten Migrantengruppen in Deutschland problemlos integrieren – die mangelnde Integration bestimmter Gruppen kann also nicht an dem Unwillen der deutschen Gesellschaft oder der Politik liegen! Anfang der 80er Jahre kamen beispielsweise die Boat People aus Vietnam und die Pol Pot-Verfolgten aus Kambodscha, Ende der 80er waren es die Tamilen aus Sri Lanka – um nur drei Gruppen zu nennen. Wo sind die heute? Ganz einfach – an ihren Arbeitsplätzen (natürlich werden einige auch arbeitslos sein), an den Schulen (die zweite Generation) und immer häufiger auch an den Universitäten. Wenn sie nicht anders aussähen als die Mehrheit der deutschen Bevölkerung würden sie gar nicht auffallen, denn spätestens ihre Kinder sprechen akzentfrei Deutsch, da schon die erste Generation nichts von selbst gewählter Isolation aus Glaubens- und Traditionsgründen hielt. Das alles geschieht so selbstverständlich – und ist es eigentlich ja auch – dass niemand darüber spricht. Was macht man aber nun mit Leuten, die sich trotz aller Angebote absolut nicht integrieren wollen und die noch dazu auf Kosten eines Staates leben, dessen demokratisches System sie für sich selbst ablehnen?
1 Kommentar:
Den Bericht haben wir auch gesehen. In der Tat, es waren wirklich sehr drastische Worte.
Aber im Kern doch getroffen.
Schön, das die Therapie für Sargis angelaufen ist. Alles Gute weiterhin.
Kommentar veröffentlichen